52 Einfach zum Schmunzeln – Anekdoten Suche die passende Pointe zur jeweiligen Anekdote und schreibe sie auf die Zeile darunter. a) „Zimmer zu vermieten“ b) „Madame, haben Sie je gehört, dass ein Fisch das Schwimmen üben muss?“ c) „Zwei Dutzend und neunzehn hoch zwei.“ d) „In die Bergwerke“, sagte der Dichter. e) „Wenn Sie erlauben, Mylady, sofort.“ f) „Reizend von Ihnen“, erwiderte die Gastgeberin, „dass Sie trotzdem gekommen sind.“ g) „Bei Gott, Bruder, dieses Rätsel hat mich gerade beschäftigt, als du mich überraschtest!“ h) „Denen geht’s ausgezeichnet! Zwei heilen, zwei heulen!“ 1 Der Wiener Pathologe Karl von Rokitansky hatte vier Söhne, auf die er sehr stolz war. Zwei waren erfolgreiche Mediziner, zwei erfolgreiche Sänger. Fragen, wie es seinen Söhnen gehe, pflegte Rokitansky mit der Feststellung zu beantworten: 2 Der Tyrann von Syrakus, Dionysios, hatte den Dichter Philoxenos zur Zwangsarbeit in die Bergwerke verbannt, weil diesem die Gedichte des Tyrannen nicht gefallen hatten. Nach einigen Monaten wurde der Dichter wieder in Gnaden aufgenommen. Wieder las der König aus seinen Gedichten. Nach einer Weile stand Philoxenos wortlos auf. Dionysios fragte: „Wohin gehst du?“ 3 Händel, ein gewaltiger Esser, war bei einer Abendgesellschaft zu Gast, doch genügten ihm die kleinen Portionen nicht, die auf die Tafel kamen. Bei der Verabschiedung sagte die Gastgeberin: „Verehrter Meister, ich hoffe, Sie erweisen mir die Ehre, recht bald einmal wieder bei mir zu speisen.“ 4 Als sich Franz Schubert sein Geld noch durch Klavierunterricht verdiente, wurde er von einem Freund zu einem Spaziergang abgeholt. Während sie aus der Haustür traten, sagte Schubert: „Wenn ich tot bin, wird an diesem Haus eine Tafel angebracht werden.“ „So berühmt bist du doch nicht“, zweifelte der Freund, „was kann schon auf der Tafel stehen?“ 1 N Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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