Bausteine Geschichte 4, Arbeitsheft

29 DIE ZWEITE REPUBLIK zu Bausteine 4: Seiten 60–61 Parteienvielfalt und Verfassung Ermittle, ob die folgenden Aussagen „richtig“ oder „falsch“ sind: 1. richtig falsch Das Neutralitätsgesetz wurde im Jahr 1955 vom Bundesrat beschlossen. Der 26. Oktober ist seit 1967 ein gesetzlicher Feiertag. Die immerwährende Neutralität Österreichs erlaubt dem Land, sich an militärischen Konflikten zu beteiligen. Durch die Neutralität hat Österreich die Möglichkeit, in internationalen Konflikten als neutraler Vermittler aufzutreten. Österreich verpflichtet sich, seine Grenzen und seine Unabhängigkeit militärisch zu verteidigen. Der Bundespräsident muss das Neutralitätsgesetz umsetzen. Der 26. Oktober ist in Österreich ein besonderer Staatsfeiertag: • 1955 wurde an diesem Tag das Bundesverfassungsgesetz über die Neutralität Österreichs vom Nationalrat beschlossen. • 1955 war es der erste Tag seit dem Kriegsende 1945, an dem sich offiziell keine Besatzungssoldaten mehr auf österreichischem Boden aufhielten. • 1956 wurde er zum „Tag der Fahne“, um jährlich den Beschluss des Neutralitätsgesetzes und den Abzug der Besatzung zu feiern. • 1965 wurde er in Nationalfeiertag umbenannt und seit 1967 ist an diesem Tag auch schul- und arbeitsfrei. Die Neutralität hat bis heute eine große Bedeutung für die österreichische Innen- und Außenpolitik. Österreich gehört zu keinem militärischen Bündnis. Es unterstützt keine aggressiven militärischen Handlungen. Diese Position erlaubt es Österreich, als Vermittler in Konflikten aufzutreten. Gestalte mithilfe der Methode „Eine digitale Präsentation erstellen“ auf Seite 130 im Schulbuch Bausteine 4 einen Überblick über die Geschichte des österreichischen Nationalfeiertags seit der Habsburgermonarchie. 2. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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