Bausteine Geschichte 4, Arbeitsheft

48 1945 BIS HEUTE zu Bausteine 4: Seiten 96–97 Die Sowjetunion … Dem Staatsgründer Jugoslawiens, Josip Broz Tito (1945–1980), war es zeitlebens gelungen, die vielen Nationalitäten und Religionen des Landes zusammenzuhalten. Nach seinem Tod brachen die Spannungen zwischen den Volksgruppen aus. Bis 1999 kam es in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und im Kosovo zu Kriegen. Es wurden Kriegsverbrechen begangen, die man „ethnische Säuberungen“ nennt. Darunter versteht man die Vertreibung oder die Ermordung von Volksgruppen in einem Gebiet. Tausende Menschen mussten vor den Kampfhandlungen im zerfallenden Jugoslawien fliehen. Die meisten von ihnen suchten Hilfe in den Staaten der EU, besonders in Österreich und in Deutschland. Viele von ihnen kehrten nach den Kriegen wieder in ihre Heimat zurück. Die USA und die NATO flogen Luftangriffe gegen Serbien und schickten Truppen in den Kosovo. Aus Jugoslawien entstanden schließlich die Staaten Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Mazedonien und der Kosovo. Slowenien wurde 2004, Kroatien 2013 Mitglied der EU. Krise am Balkan Nenne die Staaten, die ab 1991 aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangen sind. Interpretiere die Karte nach der Methode „Geschichtskarten lesen“ auf Seite 129 im Schulbuch Bausteine 4. – Welche Volksgruppen lebten in Jugoslawien zusammen? – Welche Religionen waren in Jugoslawien vertreten? – Was macht in Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo eine Aufteilung der Staaten nach Nationalitäten so schwierig? 1. 2. Siedlungsgebiete und Religionen der Völker auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien (Geschichtskarte) Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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