Bausteine Geschichte 4, Arbeitsheft

53 1945 BIS HEUTE zu Bausteine 4: Seiten 106–107 Werbekarte der United States Lines (Vertretung Rudolf Csencsics, Güssing, für die Auswanderung nach Amerika, Photographie, um 1920, unbekannter Fotograf) Arbeiten global … Analysiere den Zeitungsartikel und vergleiche die Gründe für diese Migration damals mit der Situation heute. Was hat sich bei der Arbeitsmigration verändert? Erkläre in einem kurzen Text, worüber du nachdenken würdest, bevor du einen Arbeitsplatz im Ausland annimmst. 1. 2. Quelle: „Little Burgenland“ in Chicago: Was vom Mythos der Auswanderer noch übrig ist (Die Presse, 8. Oktober 2023) Im 20. Jahrhundert wanderten zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher in die USA aus. „Die US-Metropole galt als ‚größte Stadt des Burgenlands‘ […] Die Entwicklung des Dampfschiffes ermöglichte in den 1880er-Jahren relativ billig eine erste große Auswanderung von Europäern in die USA. Zwischen 1890 und 1914 sollen etwa 15 Millionen Europäer im Hafen von New York angekommen sein […] Auch Tausende Menschen aus […] dem Burgenland wanderten damals nach Übersee aus. In ihrer alten Heimat ohne Hoffnung, suchten sie in Amerika ihr Glück. Viele von ihnen zog es nach Chicago. Dort war der Bedarf an Arbeitskräften um die Jahrhundertwende enorm […] Ähnlich heutigen Fluchtbewegungen, waren es zu Beginn vorwiegend junge Männer, die versuchten, der Armut zu entfliehen […] Während manche Erfolg hatten, kehrten auch viele nach nur kurzer Zeit wieder enttäuscht […] zurück. Und doch sollte Chicago im frühen 20. Jahrhundert zur ‚größten burgenländischen Stadt‘ werden […] Aus der Heimat gewohnt anzupacken, arbeiteten sie sich in Zementfabriken und in den riesigen Schlachthöfen nach oben, so wie auch viele der mehr als 15.000 Burgenländer, die in der Zwischenkriegszeit nach Chicago kamen.“ Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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