Bausteine Geschichte 4, Arbeitsheft

58 zu Bausteine 4: Seiten 114–115 POLITISCHE BILDUNG Räume für Demokratie Weil Berichte über Umweltprobleme viele Menschen verunsichern, bilden sie Umweltschutzgruppen. Mit unterschiedlichen Protestaktionen erregen sie in der Öffentlichkeit große Aufmerksamkeit: Hungerstreiks, Verteilung von Lebensmitteln aus Müllcontainern von Supermärkten, Straßen- und Brückenblockaden. Damit hoffen sie, dass die gewählten Politikerinnen und Politiker mehr Gesetze zum Schutz der Umwelt beschließen und die Regierungen im Bund und in den Ländern diese rasch umsetzen. Interessensgruppen, die vor allem von der Wirtschaft unterstützt werden, wehren sich dagegen. Sie befürchten, dass durch zu viele Einschränkungen das Wachstum der Wirtschaft gebremst wird und der Wohlstand der Bevölkerung sinkt. Daher versuchen sie, die Politikerinnen und Politiker in diesem Sinne zu beeinflussen. Die Machtverteilung zwischen diesen verschiedenen Interessensgruppen bestimmt die Umweltpolitik. Protestaktionen für die Umwelt „Klima retten, heißt ihre Regeln brechen“ – Protestaktion der „Letzten Generation“ in Wien (Foto, 13. Februar 2023) Beschreibe am Beispiel von mindestens zwei Protestaktionen, wie Umweltschutzgruppen die Regeln brechen, und schildere, welche Auswirkungen dieser Regelbruch hat. Erstelle eine Pro-und-Kontra-Liste zur Sinnhaftigkeit dieser Aktionen. Diskutiere mit einer Partnerin oder einem Partner die Erfolgschancen dieses Handelns. Überlege, ob es richtig ist, für ein Anliegen Regeln zu brechen. Verfasse einen kurzen Text. 1. 2. 3. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

RkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==