Begegnungen mit der Natur 4, Arbeitsheft

3 Klima und Mensch Klimawandel – Auswertung von Daten, Folgen und Maßnahmen Die globale Durchschnittstemperatur ist seit 1880 gestiegen. Treibhausgase aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft treiben diese Entwicklung an. Klimaforscherinnen und Klimaforscher analysieren Klimadaten, um künftige Entwicklungen und mögliche Folgen wie häufigere Extremwetterereignisse, den Anstieg des Meeresspiegels oder Veränderungen von Lebensräumen abzuschätzen. 1. In der Tabelle ist die globale Durchschnittstemperatur alle 20 Jahre angegeben (1880–2020): Jahr Temperatur Δ°C (relativ zu 1880) Jahr Temperatur Δ°C (relativ zu 1880) Jahr Temperatur Δ°C (relativ zu 1880) Jahr Temperatur Δ°C (relativ zu 1880) 1880 0,0 1920 0,3 1960 0,5 2000 0,9 1900 0,2 1940 0,4 1980 0,7 2020 1,2 Δ°C bedeutet „Temperaturänderung in Grad Celsius“. Es zeigt, wie viel die Temperatur im Vergleich zu einem Referenzjahr (das Jahr, das als Ausgangspunkt genommen wird, hier 1880) gestiegen ist. a) Zeichne ein Diagramm mit den Jahren auf der x-Achse und der Temperaturzunahme auf der y-Achse. b) Berechne die durchschnittliche Temperaturzunahme pro Jahrzehnt. c) Prognostiziere anhand dieser Daten, wie viel die Temperatur bis 2050 steigen könnte, wenn der Trend gleich bleibt. 2. In den letzten Jahren sind die globalen CO2-Emissionen auf ca. 36 Mrd. Tonnen pro Jahr angestiegen. a) Ein Land verursacht 5 % der globalen Emissionen. Berechne, wie viele Tonnen CO2 dies entspricht. b) Österreich verursacht etwa 61,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Berechne den prozentualen Anteil an den globalen CO2-Emissionen. 3. Der Klimawandel hat weltweit spürbare Auswirkungen. a) Wähle drei Länder auf verschiedenen Kontinenten der Erde. Vergleiche die jeweiligen Folgen für Menschen, Tiere oder Pflanzen (zB hinsichtlich Dürre, steigendem Meeresspiegel, Starkregen, …). b) Manche Regionen der Erde, zB Inselstaaten oder Wüstengebiete, leiden besonders stark unter dem Klimawandel. Diskutiere die Bedeutung einer gemeinsamen Klimapolitik aller Länder auf der Welt. 4. Um die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen, braucht es sowohl individuelles Handeln als auch große politische Entscheidungen. a) Nenne zwei Maßnahmen, die jeder Einzelne ergreifen kann, um den Klimawandel zu verlangsamen, und erkläre kurz den Effekt. b) Nenne eine große gesellschaftliche Maßnahme, die Staaten ergreifen können, zB erneuerbare Energien, CO2-Steuer oder Aufforstung. c) Manche Menschen glauben, dass individuelle Maßnahmen keinen Unterschied machen. Formuliere ein Argument, das zeigt, warum auch kleine Beiträge einen Effekt haben können, insbesondere wenn viele Menschen mitmachen. Schulbuch Seite 6–13 O Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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