15 Die Donut-Ökonomie einer österreichischen Gemeinde Stell dir vor: Die fiktive Gemeinde Edenthal liegt in der Nähe einer österreichischen Landeshauptstadt. Sie ist in den vergangenen Jahren sehr schnell gewachsen. Deshalb sind große Flächen verbaut worden ( ): Wo früher Wälder, Moore und Wiesen waren, stehen heute Lagerhallen, Autohäuser, Siedlungen und große Supermärkte. Dadurch haben viele Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum verloren ( ). Dank großzügiger Förderungen errichtete man viele Wohnhäuser mit Photovoltaik-Anlagen ( ). Da immer mehr Menschen hier leben wollen, wurde das Bildungsangebot erweitert ( ): Man kann in Edenthal ein Gymnasium besuchen und vor zwei Jahren wurde zusätzlich eine HTL eröffnet. Besonders stolz ist die Gemeinde auf die beiden Kindergärten. So sind auch immer mehr Arbeitsplätze in der Gemeinde entstanden ( ). Das ist wichtig, denn die Zementfabrik hat zugesperrt: Wo viele Jahrzehnte lang hohe CO2-Mengen ausgestoßen wurden, befindet sich heute ein großer Park ( ). 1 a) Bestimme im Text ökologische und gesellschaftliche Entwicklungen. Markiere in zwei Farben. (OK, I) b) Ordne den Entwicklungen im Text die passenden Begriffe der Donut-Ökonomie zu (siehe SB auf S. 26 und 27): (UK, II) Bildung – Luftverschmutzung – Energie - Artensterben – Einkommen und Arbeit – Flächenumwandlung c) Übertrage den Begriff an die richtige Stelle im Donut (M1). (OK, I) d) Entscheide nun: Wo werden ökologische Grenzen überschritten oder gesellschaftliche Grenzen unterschritten? Zeichne diese Bereiche im Donut ein, wie im SB auf S.27. (OK, I) e) Vergleiche dein Ergebnis mit deiner Nachbarin oder deinem Nachbarn: Diskutiert die Unterschiede. (UK, III) Flächenumwandlung M1 Die Donut-Ökonomie von Edenthal EIN SICHERER UND GERECHTER RAUM FÜR DIE MENSCHHEIT REGENERATIVE UND VERTEILENDE WIRTSCHAFT ÖKOLOGISCHE OBERGRENZE GESELLSCHAFTLICHE GRUNDLAGE Flächenumwandlung M2 Wohnsiedlung in der fiktiven Gemeinde Edenthal Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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