36 Multipolare Weltordnung: Supermächte im Wandel M2 Zeitraum: NATO 1949 1952 1955 1955 1956 1955–1968 1982 Warschauer Pakt M3 Zeitraum: M4 Zeitraum: 1945 – 1 Lies den Text im Kasten und beschrifte die Karten M2–M4 mit multipolare, unipolare, bipolare Weltordnung Bipolare Weltordnung: Nach dem Zweiten Weltkrieg standen sich für mehr als 40 Jahre zwei Machtblöcke gegenüber: Die USA und ihre Verbündeten bildeten den westlichen Machtblock, während die Sowjetunion von Moskau aus sogenannte „Bruderstaaten“ in Osteuropa, aber auch in Afrika, Asien und Lateinamerika an sich band. Unipolare Weltordnung: In einer unipolaren Welt dominiert ein Staat die anderen. Er nimmt eine Vormachtstellung ein und steht nicht in Konkurrenz mit anderen Staaten. Die USA konnten sich nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Kommunismus in Osteuropa global durchsetzen: Sie dominieren seither wirtschaftlich, militärisch und kulturell und bilden in Ansätzen eine unipolar verfasste Weltordnung. Multipolare Weltordnung: Dem widersetzen sich zunehmend bedeutende Staaten der Erde, allen voran die sogenannten BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika). Seit 2024 zählen auch Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate zu der nun auch „BRICS plus“ genannten Gruppe. Andere Staaten haben um eine Mitgliedschaft angesucht. 2 Begründe, warum die Darstellung in Abbildung M1 zu stark vereinfacht ist. (UK, II) 3 Ordne die Karten ungefähren Zeiträumen zu. (UK, II) 4 Untersuche Österreichs Zugehörigkeit in den drei Karten. (UK, II) Unipolar Bipolar Multipolar M1 Drei Weltordnungsmodelle Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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