44 Tourismus soll Korallenriffe retten 1 Recherchiere im Internet zur „Korallenbleiche“ und beschreibe, wie sie mit der Erwärmung der Weltmeere zusammenhängt. (HK, II) 2 Fasse mit M3 den Zusammenhang von Tourismus und Projekten zu Wiederherstellung von Korallenriffen in deinem Heft zusammen. (OK, I) 3 Diskutiert am Beispiel der Korallenriffe inwieweit Tourismus gleichzeitig Teil der Lösung und Teil des Problems ist. Beziehe dabei sowohl lokale als auch globale Zusammenhänge, wie zB Auswirkungen von Flugreisen, ein. (UK, III) 4 a) Beurteile mit Hilfe von M1, ob Touristinnen und Touristen die Situation nachhaltig verbessern kann. (UK, III) b) Erkläre, warum Behörden und Regierungen vor Ort laut der Empfehlung der UNO auch in den Prozess miteinbezogen werden sollten. (UK, III) 5 Erstelle nun einen Flyer, in dem du über die Korallenbleiche informierst und für die Rettung der Korallenriffe wirbst. (HK, III) Normalerweise sind es gerade Urlauber, die durch einen Tritt mit der Taucherflosse zur Zerstörung der empfindlichen Blumentiere beitragen. Zuletzt hat etwa das Hotel Villa Le Corail Gran Meliá (Vietnam) zusammen mit der Expertenfirma Avatar eine Initiative ins Leben gerufen. Sie versucht, umweltbewussten Tourismus und konstruktiven Meeresschutz zu vereinen. Avatar nutzt zwei Wege, um Korallen heranzuzüchten: Gestelle, die Touristen selbst „bepflanzen“ und dann unter Anleitung von Tauchern im Meer platzieren können. Und eine Unterwasser-Aufzuchtstation mit Schnüren, an denen Bruchstücke besonders widerstandsfähiger und schnell wachsender Korallenarten gedeihen können. Sind die Teile stark genug, werden sie auf künstliche Riffe aus Beton „transplantiert“. Schnorchler können bereits ein Jahr nach Projektstart den Erfolg bestaunen. Schon viele vergleichbare Projekte Auf den Bahamas nutzt die Korallenfarm Coral Vita die Technik der Mikrofragmentierung, um Korallen besonders schnell zu züchten – bis zu 50-mal schneller als in der Natur. Vergleichbare Initiativen gibt es bereits auf den Malediven, in Australien oder in Tansania und in der Karibik. Es scheint immer unwahrscheinlicher, dass viele Korallenriffe überhaupt noch gerettet werden können. Das hätte auch Folgen für den Tourismus, denn viele Menschen reisen, um Korallen zu bestaunen. Unabhängig vom Tourismus wird geschätzt, dass gesunde Riffe derzeit die Lebensgrundlage für eine halbe Milliarde Menschen weltweit darstellen. (Quelle: derstandard.at, abgerufen am 07.10.2024) M3 Wie Touristen weltweit versuchen sterbende Korallenriffe zu retten Internationale Organisationen – regionale und globale Netzwerke: technische Unterstützung, Spenden erwerben, wissenschaftliche Untersuchungen Regierungen und Behörden vor Ort: Überwachung der Prozesse und Regeln, Ausstellung von Zertifikaten (Tauchen) Lokale Tourismusunternehmen: Werbung nach Außen, Finanzierung der Projekte durch Tourismus Lokale Tauch-Unternehmen: Förderung vor Ort, Expertise teilen Zusammenarbeit für gesunde Korallenriffe M1 Mögliche Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, um Korallenriffe wiederherzustellen M2 Das Great Barrier Reef in Australien ist von Korallenbleiche betroffen: Die Korallen reagieren auf die steigenden Temperaturen des Meerwassers und sterben ab. In tropischen und subtropischen Gewässern steigt die Temperatur des Wassers besonders schnell. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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