Treffpunkt Deutsch 4 - Deutsch Sprachlehre, Schulbuch

Tausche dich mit deiner Sitznachbarin oder deinem Sitznachbarn darüber aus, was ihr zuletzt außerhalb der Schule gelesen habt: Was waren das für Texte? In welcher Situation habt ihr sie gelesen? Mit welchem Leseinteresse? Beschreibe, wie sich das Lesen zum Vergnügen (z.B. eines Mangas oder eines spannenden Fantasyromans) vom Lesen eines Sachtextes für die Schule unterscheidet. Woran liegt das? Lies den Text von Karin Haller über das Buch „Ich sage Hallo und dann NICHTS“. Karin Haller Lilly Axster: Ich sage Hallo und dann NICHTS Identitätsfindung ist ein Prozess, der keinen Anfang und kein Ende hat. Man kann sich ihn als Wellenbewegung vorstellen, mit Phasen, in denen man besonders orientierungslos um seinen Platz in der Welt kämpft. An so einen Höhepunkt der Verunsicherung stellt Lilly Axster ihre vierzehnjährige Ich-Erzählerin Jecinta in ihrem neuen Jugendroman „Ich sage Hallo und dann NICHTS“. Jecinta fühlt sich in allem wie ein „Dazwischen“: In der Familie zwischen der großen Schwester und dem kleinen Bruder, in der Schule, wo sie weder besonders gute noch schlechte Noten schreibt, wo sie keiner Clique zugehörig ist. Weder glücklich noch unglücklich ist. Als ihre Freundin Zineb einen Loyalitätsbeweis einfordert: „auf welcher Seite stehst du: Victoria oder ich“ und sich gleichzeitig mit Victoria zusammentut, fasst Jecinta einen Entschluss. Sie wird sich vollständig und ausnahmslos verweigern: 1 B 2 N 3 2 4 6 8 10 12 14 16 Für dich gelesen – eigene Leseinteressen erkunden 130 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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