Erkundungen „Ab heute bin ich nichts. Wenn schon ewiges Mittelfeld, weder Kopf noch Zahl, keine beste Freundin, keine größte Feindin, kein Teil vom „Pausenclub“, dann wirklich NICHTS. Ich will nirgends mehr dazugehören. Ich tu nichts mehr von dem, was alle tun: chatten, posten, liken, Fotos verschicken, sich für das eine oder das andere Geschlecht interessieren. (…) Ich brauche das alles nicht. Ich spiele nicht mehr mit.“ Aus „Jecinta“ wird „J“, die ihren gesamten Besitz entsorgt und stattdessen Teile aus dem Altkleidercontainer anzieht, weil „NICHTS zu sein auch bedeutet, nichts zu haben“, die keine Hausaufgaben mehr macht, weder in die Mädchen- noch in die Jungengruppe geht, weil „J“ sich weder noch zugehörig fühlt. „Jay ist mein Nein. Ich bin ein unbeschriebenes Blatt. Auf das ich alles draufschreiben kann. Aber meinen eigenen Text.“ Die Eltern sind zwar liebevoll, aber vor allem besorgt und überfordert. Und haben mit sich selbst genug zu tun – die zunächst uneingestandene Entfremdung mündet in Trennung und Wohnungswechsel. Das J-Sein halten sie da gar nicht aus. Quelle: https://www.jugendliteratur.at/buchtipps/ex-libris/ich-sage-hallo (abgerufen am 22.11.2023) In Z. 25/26 heißt es, dass „J“ sich „weder noch zugehörig fühlt“. Besprecht, was mit dieser Formulierung gemeint ist und warum sie sprachlich ungewöhnlich ist. Besprecht, ob man sagen kann, dass Jecinta sich selbst erkundet. Begründet anschließend, ob ihr euch vorstellen könntet, selber einmal „NICHTS“ sein zu wollen. Begründe, ob du das Buch von Lilly Axster gerne lesen würdest. Beschreibt, wie eine Heldin oder ein Held aussehen müsste, über die bzw. den ihr gerne eine Geschichte lesen würdet. Könnt ihr Beispiele für eine solche Heldin bzw. einen solchen Helden nennen? Macht Notizen im Heft. 18 20 22 24 26 28 4 B 5 C 6 7 C N 131 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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