Treffpunkt Deutsch 4 - Deutsch Sprachlehre, Schulbuch

Armut hat viele Gesichter a Die meisten Kundinnen und Kunden kommen früh.  b Die angebotenen Waren sind billig.  c Viele Menschen in Österreich sind arm.  Verbessere deine Reportage mithilfe der Checkliste, indem du überprüfst, ob du alles Wesentliche berücksichtigt hast. 7 N Inhalt: • Du hast einen aktuellen Anlass für deine Reportage gewählt. • Die W-Fragen (Wer? Was? Wo? Wie? Wann? Warum? Mit welchen Folgen?) werden beantwortet. • Der Text ist eine Mischung aus persönlichen Eindrücken, Hintergrundinfos und Zitaten, die ein lebendiges Gesamtbild von einer Situation vermitteln. • Die eigene Sicht wird wiedergegeben, es wird aber keine Bewertung vorgenommen. Das soll den Leserinnen und Lesern überlassen werden. Aufbau: • Du hast einen interessanten Titel gewählt, der zum Lesen anregt. • Zu Beginn fasst du eventuell mit einer „Anreißerzeile“ (Lead) das Wichtigste zusammen. • Die Reportage startet mit einem direkten Einstieg (Zitat, Schilderung eines Erlebnisses, …). • Die Reportage hat einen roten Faden und eine Art Spannungsbogen. • Am Schluss wird das Thema abgerundet/ein Bogen zum Einstieg geschaffen/zum Nachdenken angeregt/der Blick in die Zukunft gerichtet. • Überleitungen halten den Text zusammen. • Persönliche Eindrücke (Live-Abschnitte) und recherchierte Hintergrundinfos können durch Absätze getrennt werden. Ausdruck: • Du verwendest aussagekräftige, abwechslungsreiche und eher kurze Sätze. • Du arbeitest mit lebendigen Schilderungen mit anschaulichen Adjektiven und Verben. • Du setzt direkte und indirekte Reden ein. • Du gibst Sinneseindrücke wieder – eine subjektive Färbung des Textes ist erkennbar. • Trotz persönlicher Eindrücke ist der Stil sachlich. • Du vermeidest die „Ich-Form“. Sprachnormen: • Du nutzt das Präsens (außer für die Schilderung von Vergangenem). • Du hast die richtige Anwendung des Konjunktiv I (indirekte Rede) überprüft. s Arbeitstechnik 57 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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