Treffpunkt Deutsch 4 - Deutsch Sprachlehre, Schulbuch

Armut hat viele Gesichter Das Ziel der Europäischen Union (EU) ist, die Zahl der Flüchtlinge zu minimieren. Wenn Länder keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, müssen sie Unterstützung leisten. Zum Beispiel in Form von Geld-Zahlungen. Quelle: https://www.kleinezeitung.at/service/topeasy/ lebenshilfe/18356940/europaeisches-parlament-einigt-sichauf-neue-asyl-reform (abgerufen am 7.10.2024) haben einen soliden Rechtsrahmen für den Umgang mit Migration und Asyl in der EU geschaffen“, kommentierte EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola nach der Abstimmung im Kurznachrichtendienst X. Die EU habe „Geschichte gemacht“. […] Quelle: https://www.kleinezeitung.at/politik/eu/18355294/ eu-parlament-stimmt-ueber-reform-des-eu-asylsystems-ab (abgerufen am 7.10.2024) Für zahlreiche Menschen in Österreich sind selbst Nachrichten in einfacher Sprache nicht verständlich, da sie kaum oder gar kein Deutsch sprechen. Dann können Piktogramme (bildhafte Darstellungen) oder Zeichnungen/Comics genutzt werden, um Kommunikation zu ermöglichen. a Überprüft zu zweit, ob ihr die Darstellungen gleich versteht. b Begründet, ob ihr Piktogramme/ Zeichnungen wie im Beispiel oder mehrsprachige Hinweistafeln bevorzugen würdet. Quelle: Kraussnig, Mario (Fichtesieben Grafikbüro)/Wirtschaftskammer Kärnten (archiv.5min.at/20160538891/mehrsprachige-baderegeln/, abgerufen am 18.09.2025) Seht euch zu zweit die Seite https://iamrefugee.at an, die Webinhalte für Geflüchtete anbietet. Tauscht euch über die Gestaltung aus. Teilt euch in Kleingruppen auf und entwerft einen Webinhalt für Menschen, die kaum oder kein Deutsch sprechen. Geht dabei schrittweise vor. Schritt 1: Definiert eine Zielgruppe. Schritt 2: Bestimmt ein Thema, das für eure Zielgruppe wichtig ist (z. B.: Öffis in Wien). Schritt 3: Sammelt mit einer Mindmap Inhalte, die ihr zu eurem Thema anbieten wollt. Schritt 4: Gestaltet mithilfe der Arbeitstechnik ein Konzept für einen Webinhalt in eurem Heft. 24 26 24 26 28 6 B 7 B 8 C Achte bei der Gestaltung des Webinhalts auf folgende Komponenten: • Je vielfältiger die Zielgruppe ist, desto neutraler (wertfreier) sollte die Gestaltung sein. Die Vielfalt soll sich auch in Bildern (verschiedene Altersgruppen, Frauen und Männer usw.) und in der Sprache ausdrücken. • Benutze allgemein verständliche Symbole. • Verwendete Bilder und Symbole müssen für Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen verständlich und respektvoll sein. • Baue interaktive Elemente ein (z. B. wenn man auf ein Bild klickt, erhält man weitere Infos). • Nutze Bilder/Comics/Piktogramme und wenig Text (wenn, dann in einfacher Sprache). s Arbeitstechnik 59 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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