Armut hat viele Gesichter Du bist Unterstufen-Schulsprecherin bzw. -Schulsprecher und informierst deine Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die Lehrkräfte per E-Mail über ein neues Projekt zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge. Notiere zunächst, wie du in das E-Mail einsteigst und wie du es beendest. Die Betreffzeile eines informierenden E-Mails sollte den Inhalt in knapper Form wiedergeben (und je nach Situation höflich sein). Kreise jenen Betreff ein, der diesen Anforderungen entspricht. Du hast dein Portfolio nicht termingerecht abgegeben, weil du krank warst, und fragst deine Lehrkraft, ob du es nachreichen darfst. 1 Sorry war krank 2 Neuer Abgabetermin 3 Ersuche um Terminverlängerung 4 Entschuldigung Beim Besuch des Schwimmbads hast du deinen Schlüsselbund verloren und nimmst mit dem Bad Kontakt auf. 1 Schlüsselbund verloren 2 Bitte um Hilfe 3 Haben Sie meinen Schlüsselbund gefunden? 4 Schlüssel Dein neues Handy wird defekt geliefert. Der Bildschirm hat einen Sprung. Du wendest dich an den Hersteller. 1 Reklamation 2 Handy kaputt 3 So eine Frechheit! 4 Reklamation aufgrund schadhafter Lieferung Formuliere einen aussagekräftigen Betreff für dein E-Mail aus Aufgabe 3. Vervollständige mithilfe der Informationen dein E-Mail aus Aufgabe 3. Benutze ein E-Mail- Programm. Bringe dein E-Mail ausgedruckt in den Unterricht mit. Gebt euch mithilfe der Arbeitstechnik Rückmeldung zu euren informierenden E-Mails. Aktion der Caritas „Kilo gegen Armut“ – alle Schulklassen zur Teilnahme auffordern – lang haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sammeln – ein Drittel der ukrainischen Flüchtlinge armutsgefährdet – Sammelstelle und Sammelzeiten bekanntgeben – Datum der Übergabe an die Caritas festlegen – helfende Hände gesucht 3 N 4 5 N 6 So schreibst du ein informierendes E-Mail: 1. Wähle einen aussagekräftigen Betreff. 2. Verwende eine angemessene Begrüßung oder Anrede. Empfänger unbekannt: Sehr geehrte Damen und Herren; Empfänger bekannt: Sehr geehrte(r) Frau/Herr/Dr./Prof. NACHNAME oder Liebe XY (wenn gut bekannt). Danach folgt ein Beistrich oder ein Rufzeichen. 3. Einleitung: Beginne mit den wichtigsten Informationen (nach dem Beistrich schreibst du klein, nach dem Rufzeichen groß), z. B.: Wie im gestrigen Gespräch vereinbart, schicke ich Ihnen anbei meine Aufzeichnungen der letzten Stunde. 4. Der Hauptteil soll so kurz wie nötig, leicht verständlich und gut strukturiert (Absätze, Aufzählungen, Hervorhebungen) sein. 5. Schluss: Beende deine Nachricht mit höflichen Worten oder einer Handlungsaufforderung, z. B.: Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Rückmeldung! 6. Verabschiedung mit passender Grußformel, z. B.: Mit freundlichen Grüßen, Herzliche Grüße, … Achtung: Danach folgt kein Beistrich. In der nächsten Zeile folgt dein Name. 7. Achte auf eine einheitliche Schriftart und Schriftgröße sowie einen formellen Ausdruck. s Arbeitstechnik 61 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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