Treffpunkt Deutsch 4 - Deutsch Sprachlehre, Arbeitsheft

Verfasse einen inneren Monolog aus der Sicht des Polizisten, der Arkardijs Hand losgelassen hat. Beschreibe in dem Monolog, was dem Polizisten durch den Kopf geht, als er bemerkt, dass er getäuscht worden ist. Gehe in folgenden Schritten vor: a Beschreibe, wie sich die Figur im Moment fühlt. Setze den Anfang fort. Verdammt, so ein Mist. Jetzt … b Schildere die Situation aus der Sicht der Figur. Orientiere dich an den Handlungsschritten im Text. Erst macht dieser Arkardij auf Mitleid und will sich von einer Ente verabschieden. Einen gebrochenen Flügel hat er ihr angeblich gerichtet, dieser Halunke. Und ich bin so blöd und … c Gib abschließend einen Ausblick, der von der aktuellen Situation ausgeht. Wie stehe ich denn jetzt da? Hoffentlich … In einem inneren Monolog werden die Gedanken und Gefühle einer Figur ganz unmittelbar durch die Figur selbst in der Ich-Form wiedergegeben. Ein innerer Monolog • steht in der Ich-Form, weil man nur die Sichtweise dieser einen Figur einnimmt; • steht im Präsens, wenn man die Gefühle der Figur beschreibt, und in der Vergangenheit (meist Perfekt), wenn man über Vergangenes (mit Bezug auf das aktuelle Geschehen) berichtet; • verwendet eine anschauliche Alltagssprache (d.h. kein gehobener Wortschatz, kein komplizierter Satzbau, eher Verben statt Nomen). Innere Monologe können auch selbst in literarischen Texten vorkommen und stellen dann eine Form der Figurenrede dar: direkte Rede indirekte Rede innerer Monolog Arkardij sagte: „Ich will mich im ‚Palmengarten‘ von jemandem verabschieden.“ Arkardij sagt, dass er sich im ‚Palmengarten‘ von jemandem verabschieden wolle. Jetzt frage ich sie einfach, ob ich mich verabschieden kann. Die sind blöd genug, mich in den Palmengarten zu fahren. Merke 3 58 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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