Thema Die Vielfalt der Tiere Grundlagen der Vererbung Streng biologisch gesehen dient Sexualität ( S.116) der geschlechtlichen Fortpflanzung. Fortpflanzung bedeutet, dass das Erbmaterial von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Es ist die DNA, die sich im Zellkern fast aller Zellen befindet. Bei Bakterien ist das anders, dort liegt die DNA frei im Zellplasma. DNA, Gene und Chromosomen Die DNA enthält alle wichtigen Informationen, die der Körper braucht, um zu funktionieren und sich zu entwickeln. Die Erbanlagen, auch Gene genannt, sind Abschnitte der DNA. In ihnen sind die „Baupläne“ für Eiweiße gespeichert. Diese übernehmen im Körper viele Aufgaben: Sie steuern das Wachstum, den Stoffwechsel und beeinflussen Merkmale wie Augen- oder Haarfarbe. Die Gesamtheit aller Erbanlagen wird als Erbgut oder Erbinformation bezeichnet. Menschen besitzen in ihren Körperzellen jeweils 23 Chromosomenpaare (23 x 2). Jedes Chromosom besteht aus DNA, die auf Proteinen aufgewickelt ist. Chromosomen sind normalerweise nicht sichtbar, weil die DNA locker im Zellkern liegt. Während der Zellteilung wickelt sich die DNA stark auf. Gefärbt sind die Chromosomen dann mit dem Mikroskop als kleine Stäbchen erkennbar. Sexualität sexus (lat.) = Geschlecht DNA ist die Abkürzung für deoxyribonucleic acid. Im deutschen Sprachgebrauch wird sie auch als DNS bezeichnet (Desoxyribonukleinsäure) Chromosomen bedeutet übersetzt „Farbkörper“. Der Name kommt davon, weil sie sich mit bestimmten Farbstoffen färben lassen. chroma (griech.) = Farbe, soma (griech.) = Körper 1 Von der DNA zum Chromosom Chromosom Gen DNA 108 Genetik und Sexualität Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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