Begegnungen mit der Natur 4, Schulbuch

Genetik und Sexualität Die Sexualität des Menschen Zur Sexualität gehören sexuelle Empfindungen und Lust ebenso wie Verliebt-sein, Nähe, Vertrauen, Zuneigung, Beziehungen und Verantwortung. Dabei müssen die eigenen und die Wünsche anderer respektiert werden. Niemand darf zu Nähe oder sexuellen Handlungen gedrängt werden. Menschen unterscheiden sich darin, zu wem sie sich romantisch oder sexuell hingezogen fühlen. Manche fühlen sich zu Personen eines anderen Geschlechts hingezogen, andere zum eigenen oder zu mehreren Geschlechtern. Manche Menschen empfinden keine oder kaum sexuelle oder romantische Anziehung ( S. 122). Auch die Geschlechtsidentität kann unterschiedlich sein. Manche Menschen fühlen sich einem bestimmten Geschlecht, mehreren Geschlechtern oder keinem Geschlecht zugehörig ( S. 122). Neben diesen persönlichen und sozialen Aspekten hat Sexualität auch biologische Grundlagen. Dazu gehören körperliche Geschlechtsmerkmale, die Bildung von Geschlechtszellen und die geschlechtliche Fortpflanzung. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung verschmelzen Eizelle und Spermium. Dabei werden die Erbanlagen beider Elternteile neu kombiniert. So entstehen immer wieder neue Kombinationen von Erbanlagen. Das trägt zur Vielfalt innerhalb einer Art und zu ihrer Veränderung über viele Generationen bei. Sexualität sexus (lat.) = Geschlecht Beschrifte Abb. 1 und 2 durch Einsetzen der richtigen Zahlen: 1 Eierstock 7 Klitoris-Schwellkörper 13 Harn-Spermien-Röhre 2 Eileiter 8 innere Vulvalippen 14 Prostata 3 Gebärmutter 9 äußere Vulvalippen 15 Hodensack 4 Gebärmutterschleimhaut 10 Hoden 16 Schwellkörper 5 Vagina 11 Vorhaut 17 Bläschendrüse 6 Klitoriseichel 12 Spermienleiter 18 Cowper’sche Drüse Du bist dran! 1 Weibliche Geschlechtsorgane (Schema) 2 Männliche Geschlechtsorgane (Schema) 18 116 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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