Landwirtschaft als Ökosystem 10 Geschichte des Ackerbaus – Mensch und Umwelt im Wandel Auf folgenden Kärtchen stehen jeweils eine Antwort und eine Frage zur Geschichte des Ackerbaus und zur Sesshaftwerdung des Menschen. Kopiere das Blatt auf etwas stärkeres Papier und schneide die Kärtchen entlang der Linien aus. Lege alle Karten mit der Textseite nach oben auf den Tisch und vermische sie. Suche die Startkarte heraus und lege sie auf den Tisch. Lies die Frage und finde die Karte mit der richtigen Antwort darauf. Lege sie direkt darunter. Lies nun die Frage auf der neuen Karte und suche wieder die passende Antwortkarte. So entsteht nach und nach eine Kette. Ziel ist es, alle Karten in der richtigen Reihenfolge aneinanderzulegen. Überprüfe mit Hilfe des Schulbuches, ob du es geschafft hast. Du kannst das Spiel auch zu zweit oder in Kleingruppen spielen. Am Ende kontrolliert ihr gemeinsam, ob alle Fragen und Antworten korrekt verbunden sind. STARTFRAGE Warum zogen die Menschen während der letzten Kaltzeit als Nomaden durchs Land? Weil sie jagen und essbare Pflanzen sammeln mussten und ständig neue Nahrung brauchten. Warum wurde die Jagd vor etwa 15 000 Jahren immer schwieriger? Weil das Klima wärmer wurde und das an die Kälte angepasste Wild zurückging. Was entdeckten die Menschen als neue Möglichkeit, Nahrung zu gewinnen? Sie begannen, bestimmte Pflanzen bewusst anzubauen und deren Samen auszusäen. Warum mussten Menschen für den Ackerbau sesshaft werden? Weil Felder gepflegt und über längere Zeit betreut werden mussten. In welcher Region fand der Übergang vom Jäger und Sammler hin zu einer sesshaften, landwirtschaftlich geprägten Lebensweise erstmals statt? Im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes in Vorderasien. Welche Tiere wurden in dieser Region zuerst domestiziert? Schafe, Ziegen und Rinder. Wie verbreitete sich die Landwirtschaft von Vorderasien aus? Durch Wanderbewegungen über den Balkan nach Europa und über das Niltal nach Afrika. Welche Folgen hatte die Sesshaftwerdung für die Landschaft in Mitteleuropa? Wälder wurden gerodet, Felder und Weiden entstanden, und es bildete sich eine Kulturlandschaft. Welches einfache Werkzeug markierte den Beginn des Hackbaus? Der Grabstock, später die Hacke. Welche Erfindung revolutionierte die Bodenbearbeitung? Der Pflug, zunächst aus Holz, später mit Pflugscharen aus Eisen und Rädern ausgestattet. Was brachte die Dreifelderwirtschaft? Eine deutliche Steigerung der Erträge durch den Wechsel von Wintergetreide, Sommergetreide und Brache. Welche Neuerungen steigerten ab dem 19. und 20. Jahrhundert die Ernteerträge weiter? Mineraldünger und Maschinen wie Traktoren und Mähdrescher. Welche Vorteile brachte die Sesshaftwerdung für die Menschen? Mehr Nahrung, Bevölkerungswachstum und Spezialisierung auf verschiedene Tätigkeiten. Welche Probleme entstanden durch die neue Lebensweise? Krankheiten verbreiteten sich leichter, die Ernährung wurde einseitiger und es kam zu sozialen Spannungen. ENDE Schulbuch Seite 34–37 O Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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