Begegnungen mit der Natur 4, Arbeitsheft

13 Landwirtschaft als Ökosystem Getreideernte anno dazumal Früher war die Getreideernte harte Handarbeit. Die Felder mussten ohne moderne Maschinen bearbeitet werden und die Arbeit hing stark von Wetter und Jahreszeit ab. Die Ernte war für die Menschen von großer Bedeutung, denn Getreide diente als Hauptnahrungsmittel und war oft auch ein Zahlungsmittel. Im folgenden Text sind die Buchstaben der Beschriftungen zu den einzelnen Bildern durcheinandergeraten. Lies den Text gut durch, finde die richtigen Begriffe heraus und schreibe sie anschließend zu den entsprechenden Abbildungen. Vor der Mechanisierung der Landwirtschaft wurde das Getreide händisch mit einer NESSE (Abb. 1) oder einer ELCHSI (Abb. 2) geschnitten. Die geschnittenen Getreidehalme wurden zu BENGAR (Abb. 3) gebunden und zum Trocknen zu DELNMAN (Abb. 4) aufgestellt. Die trockenen Garben wurden mit dem Pferde- oder Ochsengespann vom Feld in die Scheune gebracht. Im Spätherbst, wenn sonst keine Arbeiten im Freien mehr anfielen, wurde das Getreide gedroschen: Durch das Hinschlagen mit DREGELNFLESCH (Abb. 5) lösten sich die Getreidekörner aus den Ähren. Allerdings blieben Strohreste wie zB Spelzen zwischen den Körnern. Um diese sogenannte „Spreu“ von den Körnern zu trennen, kam die TREIDEGEDEWIN (Abb. 6) zum Einsatz: Mit einer Kurbel wurde ein Windrad in Bewegung versetzt. Der dadurch erzeugte Luftstrom blies die Streu aus dem aus einem Trichter herabfallenden Dreschgut, das schwerere Korn verblieb in der Winde. Abb. 1: Abb. 5: Abb. 6: Abb. 4: Abb. 3: Abb. 2: Schulbuch Seite 38–50 O Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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