Begegnungen mit der Natur 4, Arbeitsheft

45 Genetik und Sexualität Hormone steuern die Sexualität Hormone sind chemische Botenstoffe. Sie werden von Drüsen ins Blut abgegeben und wirken an bestimmten Zielorganen. Wie auch das Nervensystem, dient das Hormonsystem der Kommunikation zwischen Organen im Körper. 1. Das Hormonsystem und das Nervensystem im Vergleich: a) Fasse in eigenen Worten zusammen, wie Hormone im menschlichen Körper wirken. b) Vergleiche das Hormonsystem und das Nervensystem und gib wichtige Unterschiede an (Wirkungsdauer, Geschwindigkeit des Informationsweiterleitung). c) Erkläre die Bedeutung von Hormonen für langfristige Veränderungen im Körper (zB in der Pubertät oder im Menstruationszyklus). 2. Sieh dir das Video zur hormonellen Steuerung des Menstruationszyklus an. Öffne dafür die Website www.oebv.at und gib im Suchfenster den Code h9rp8y ein oder scanne den nebenstehenden QR-Code. Beschreibe dann mit eigenen Worten den Ablauf des weiblichen Menstruationszyklus mithilfe der beteiligten Hormone. Erkläre dabei die Rolle und die Aufgaben der beteiligten Hormone. 5 28 Zyklustag Hormonkonzentration Östrogen FSH LH Progesteron Menstruation Follikelreifung Follikelsprung Gelbkörperbildung 3. Wähle ein Hormon, zB Testosteron, Östrogen, LH oder FSH. Stell dir vor, dieses Hormon würde plötzlich nicht mehr gebildet. Erläutere mögliche Folgen im Körper. 4. Testosteron wird bei Männern stärker produziert als bei Frauen. Bei Jungen löst es in der Pubertät unter anderem den Stimmbruch aus. In den Medien wird es manchmal als „Männlichkeitshormon“ bezeichnet. Manche junge Männer möchten deshalb Testosteron über die Nahrung oder andere Mittel einnehmen, um männlicher zu wirken. Begründe mit deinem Wissen über Hormone, warum eine eigenmächtige Einnahme riskant ist und weshalb eine Hormonbehandlung immer mit einer Ärztin oder einem Arzt abgesprochen werden muss. Schulbuch Seite 117–119 O Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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