Zeitbilder 2, Schulbuch

118 Wir trainieren Kompetenzen vor Christi Geburt nach Christi Geburt 8. Jh. 7. Jh. 6. Jh. 5. Jh. 4. Jh. 3. Jh. 2. Jh. 1. Jh. 1. Jh. 2. Jh. 3. Jh. 4. Jh. 5. Jh. Griechenland Rom 1 Erstelle durch das Anmalen der Felder in dieser Tabelle eine Zeitleiste zur Entwicklung Griechenlands und Roms von der Königsherrschaft (rot) zur Demokratie (grün) und der Entwicklung Griechenlands zur römischen Provinz (gelb) und Roms zur Kaiserzeit (blau). Berücksichtige dabei die Seiten 104 und 50–53. (PUK III) 2 Lies die Texte M1 und M2. Beschreibe ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Beurteile, wie Augustus selbst seine Herrschaft einschätzt. Arbeite heraus, mit welchen Methoden er nach der Meinung des Tacitus an die Macht gekommen ist. (HMK II) 3 Untersuche, mit welchen Argumenten Augustus deutlich zu machen versucht, dass er die Republik aufrechterhält. Stelle fest, wie Tacitus die Friedenszeit des Augustus darstellt. (HMK III) 4 Liste in deinem Heft auf, wer in diesen Demokratien wahlberechtigt ist und wer nicht: Athen, Rom, Österreich im 21. Jh. Denke auch an Altersgrenzen. (PSK II) 5 Beschreibe die Tätigkeiten der in M3 abgebildeten Menschen. Erkläre, was der Herr dieser Burg im Gegenzug für die hier arbeitenden Menschen tat. (HMK II) 6 Bewerte aus der Sicht eines Bauern oder einer Bäuerin die Ständeordnung des Mittelalters. (HMK III) 7 Benenne in M3 die Teile einer mittelalterlichen Burg, die du erkennen kannst. (HMK I) 8 Erkläre anhand von M4, an welchen Details du erkennen kannst, dass im 14. Jh. Frauen, auch wenn sie wirtschaftlich noch so erfolgreich waren, den Männern nicht gleichgestellt waren. (HMK II) 9 Recherchiere im Internet weitere Details zum Leben von Reynette und zu ihren Geschäften. (HFK II) M1 Augustus über sich selbst Augustus, Alleinherrscher im Römischen Reich von 31 v. Chr.–14 n. Chr., schrieb im Jahr 14 n. Chr. über sich selbst: Q Kriege auf dem Land und auf See gegen Bürger und äußere Feinde habe ich in allen Gegenden der Welt oft geführt. Als Sieger habe ich alle Bürger, die um Gnade baten, verschont. Bei fremden Völkern, denen man ohne Bedenken verzeihen konnte, habe ich es vorgezogen, sie zu erhalten, anstatt sie auszurotten. Die Diktatur, die mir vom Volk und auch vom Senat angeboten wurde, habe ich nicht angenommen. Nachdem ich die Bürgerkriege beendet hatte und mit Zustimmung aller zu höchster Macht gelangt war, habe ich meine Herrschaft über den Staat wieder in die freie Entscheidung des Senats und des römischen Volkes zurückgegeben. Für diese verdienstvolle Handlung wurde ich auf Senatsbeschluss Augustus genannt. (nach: Augustus, Meine Taten, 14 n.Chr.) M2 Tacitus über Augustus Der Politiker und Schriftsteller Tacitus schrieb um etwa 100 n. Chr. über Augustus: D Die Legionen gewann er mit Geld, das Volk durch Getreidespenden, alle miteinander durch den inneren Frieden. So stieg er empor, zog die Rechte des Senats, der Beamten und der Gesetzgeber an sich. Dabei fand er keinen Gegner, da die tapfersten Männer gefallen oder durch Todeslisten beseitigt worden waren. Die Übriggebliebenen wurden umso reichlicher mit Geld und Ämtern bedacht, je bereitwilliger sie sich unterwarfen. Die Rache für seinen Vater Julius Caesar und die schwierige Lage des Staates hat er nur zum Vorwand genommen. In Wahrheit ist es Herrschsucht gewesen. Frieden hat es nach dem Bürgerkrieg zweifellos gegeben, aber es war ein Friede voller Blut. (nach: Tacitus (58–120 n.Chr.), Annalen, um 100 n.Chr.) Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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