3. Lernanlässe: individuell und sozial Empirische Befunde zeigen, dass es bei genauer Analyse der Lernvoraussetzungen Entwicklungsunterschiede von bis zu 3 Jahren gibt. Dieser Tatsache wird in „Deutsch“ durch die Angebote in den einzelnen Lehrwerksteilen und die differenzierten Lernaufgaben entsprochen. Wichtig ist aber auch die situative und soziale Einbettung von Lernprozessen: • Anregungen durch andere, deren Erfahrungen, Erlebnisse, Meinungen, Ideen und Argumente • gemeinsame Arbeit an interessanten Frage- und Problemstellungen • eigene Erfahrungen, Überlegungen und Argumentationen in gemeinsamen Vorhaben erproben • Team- und Gruppenarbeit, Zusammenkünfte im Gesprächskreis oder Klassenrat 4. Arbeitstechniken „Deutsch“ unterstützt den Aufbau von Methodenkompetenz. Den Kindern werden altersgemäße Arbeitstechniken und Methoden vermittelt. Auf der Einlegekarte zum Sprachbuch „Deutsch 4“ bekommen die Kinder Rechtschreibtipps, die sie immer wieder heranziehen können. lz, nz, rz und lk, nk, rk kennzeichnen in Wörtern die Kürze des Selbstlautes davor. Daher brauchen wir kein tz und kein ck. schmelzen, die Pflanze, das Herz, die Wolke, denken, der Park Nach einem Artikel wird das Verb wie ein Nomen gebraucht. Wir schreiben es mit großem Anfangsbuchstaben. das Lesen, zum Schreiben, während des Malens, beim Proben, vom Essen Richtig schreiben Ich brauche zum Zeichnen ein Lineal. Wörter mit den Endungen -ung, -nis, -heit, -keit schreiben wir groß. Nach l, n, r, das weiß ich ja, steht nie tz und nie ck! Wörter mit den Endungen -ig, -lich, -isch, -bar sind Adjektive. Wir schreiben sie klein. Hast du Hunger? Ja, ich bin sehr hungrig. Angst haben – ängstlich sein, der Regen – regnerisch, für die Hilfe danken – dankbar sein gerne wandern – eine lange Wanderung machen, etwas erleben – das schöne Erlebnis genießen, sicher – die Sicherheit, müde – die Müdigkeit Es gibt nur wenige Wörter mit aa, ee und oo. das Haar, das Paar, der Saal, die Waage … die Beere, die Idee, das Meer, der Schnee, der Tee, leer … das Boot, das Moor, das Moos, der Zoo … Die Wortbausteine ver-, zer-, ent- verändern die Bedeutung von Wörtern. raten – verraten, stören – zerstören, laufen – entlaufen Für die wörtliche Rede verwenden wir Redezeichen und andere Satzzeichen. Der Begleitsatz kann vor oder nach der wörtlichen Rede stehen. Leo erzählt : „Ich habe schlecht geträumt.“ „Ich habe schlecht geträumt “, erzählt Leo . Die merke ich mir! In manchen Wörtern mit einem langen Selbstlaut steht ein Dehnungs-h. Dieses h steht nur vor l, m, n, r. Wir zählen bis zehn! Der Rahmen hängt sehr schief. tz steht nach einem kurz gesprochenen Selbstlaut oder Umlaut. das Schnitzel, kratzen, plötzlich fjdsp4sb_13250_Einlegekarte_cc22.indd 1 11.11.25 13:53 Immer wieder erhalten die Schülerinnen und Schüler Anregungen, wie man über Sprache sprechen kann. Großschreibung: Wörter mit -nis, -keit, -heit Wörter mit dem Wortbaustein -nis 1 Aus Adjektiven werden Nomen: heit oder keit 2 hindern • erlauben • versäumen • geheim • erleben • begraben • ereignen • ergeben So kannst du üben: ΔhÛiÛnåëeÚrÛn – ‚dåa˜s H¿iÛnåëeÚrÛnÛi˜s – ‚dÛîe H¿iÛnåëeÚrÛnÛi˜s|sƒe, ... -nis, -heit, -keit machen Wörter groß. krank • heiter • gesund • sauber • dumm • schwierig • schön • eitel • feig • klug • frech • reinlich • faul • tapfer • wirklich • roh verkürzen gen erweitern e. Wann? Wo? e e Wo? Wann? ? h • zu Mittag • • im Gasthaus Mit Ergänzungen kann ich mehr mitteilen. längere ihn immer um eine Ergänzung. Der Nachbar bohrt. Keller • Wochenende ürzen weitern Wann? Wo? Wo? Wann? u Mittag • Gasthaus Mit Ergänzungen kann ich mehr mitteilen. e ihn immer um eine Ergänzung. Der Nachbar bohrt. Vor Doppelmitlauten steht immer ein kurzer Laut. 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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