Begleitband für Lehrerinnen und Lehrer Deutsch 4 zum Sprachbuch
1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2026 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Barbara Beran-Dunst, Wien Herstellung: Sonja Vetters, Wien Umschlaggestaltung: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover, unter der Verwendung einer Illustration von Friederike Großekettler, Hameln Layout: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover Illustrationen: Friederike Großekettler, Hameln Satz: SOFAROBOTNIK, München - Augsburg Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn ISBN 978-3-209-13266-6 Deutsch Sprachbuch 4, Begleitband für Lehrerinnen und Lehrer Illustrationen: Friederike Großekettler, Hameln: Seiten: 5.1; 5.2; 6.alle; 26.alle; 35.1; 35.2; 46-62.Vignetten; 47.4; 48.5; 49.1; 50.1; 50.2; 51.1; 52.4; 54.1; 55.3; 58.5; 60.1; 60.3; 61.1; 62.17; 62.18; 62.19; 62.20 Marta Koci, Dimbach: Seiten: 57.1; 62.16 Bildnachweis: S. 46.1: kali9 / Getty Images; S. 46.2: Wavebreakmedia / Getty Images - iStockphoto; S. 46.3: Imgorthand / Getty Images; S. 46.4: Catherine Yeulet / iStockphoto.com; S. 46.5: JackF / stock.adobe.com; S. 46.6: pressmaster / stock.adobe.com; S. 47.1: Lise Gagne / Getty Images; S. 47.2: Anke Thomass / stock.adobe.com; S. 47.3: vgajic / Getty Images - iStockphoto; S. 48.1: famveldman / stock.adobe.com; S. 48.2: Sasiistock / Getty Images - iStockphoto; S. 48.3: NotarYES / Shutterstock; S. 48.4: DoraZett / stock.adobe.com; S. 49.2: Aania / Fotolia; S. 49.3: stock_colors / Getty Images; S. 49.4: mahey / Fotolia; S. 49.5: Jürgen Fälchle / Fotolia; S. 51.2: hadynyah / Getty Images; S. 51.3: romrodinka / Getty Images; S. 51.4: _chupacabra_ / Getty Images - iStockphoto; S. 51.5: RollingEarth / Getty Images; S. 52.1: Jajmo / Thinkstock; S. 52.2: Franz Pfluegl / Fotolia; S. 52.3: zorani / iStockphoto.com; S. 53.1: Phips69 / Getty Images; S. 53.2: Marta Ortiz / Getty Images - iStockphoto; S. 53.3: Ankorlight / Getty Images; S. 53.4: Cult12 / Fotolia; S. 53.5: Vibeke Olsen / Thinkstock; S. 53.6: cult12 / Fotolia; S. 53.7: gradt / Fotolia; S. 54.2: AndreyPopov / Getty Images; S. 54.3: Jaren Jai Wicklund / Shutterstock; S. 54.4: Carmen Martínez Banús / iStockphoto.com; S. 54.5: Dan Race / Fotolia; S. 55.1: Eva / stock.adobe.com; S. 55.2: wavebreakmedia / Shutterstock; S. 56.1: Luis Louro / stock.adobe.com; S. 56.2: Daniel Nimmervoll / Fotolia; S. 56.3: AmaPhoto / Shutterstock; S. 56.4: dudek / Fotolia; S. 56.5: AmaPhoto / Shutterstock; S. 56.6: Nerthuz / Thinkstock; S. 56.7: Fenton / Fotolia; S. 56.8: gemenacom / iStockphoto.com; S. 57.2: pete pahham / Fotolia; S. 58.1: MEV-Verlag, Germany; S. 58.2: lostinbids / Getty Images - iStockphoto; S. 58.3: David Dycus / IStockphoto.com; S. 58.4: Kzenon / Fotolia; S. 58.6: DGIM studio / stock.adobe.com; S. 58.7: DGIM studio / stock.adobe.com; S. 58.8: DGIM studio / stock.adobe.com; S. 58.9: DGIM studio / stock.adobe.com; S. 58.10: Martyshova / stock.adobe.com; S. 59.1: Amy Myers / Fotolia; S. 59.2: Daniel Etzold / Fotolia; S. 59.3: FatCamera / Getty Images; S. 59.4: Drazen_ / Getty Images; S. 59.5: Lucky Dragon / Fotolia; S. 59.6: Lucky Dragon USA / Fotolia; S. 59.8: Wolfgang Jargstorff / Fotolia; S. 60.2: beatuerk / Fotolia; S. 61.2: contrastwerkstatt / Fotolia; S. 61.3: Dusan Kostic / Fotolia; S. 61.4: fotofabrika / stock.adobe.com; S. 62.1 bis 15: Puwadol Jaturawutthichai / Shutterstock Data-Mining-Verbot Die Nutzung der Inhalte dieses Werkes für Text- und Data-Mining im Sinne des § 42h Abs. 6 UrhG ist ausdrücklich vorbehalten und daher verboten. Die Inhalte dieses Werkes dürfen auch nicht zur Entwicklung, zum Training und/ oder zur Anreicherung von KI-Systemen, insbesondere von generativen KI-Systemen, verwendet werden. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Inhalt I. Zum Aufbau des Sprachlernwerks Seite 2 II. Zehn Vorzüge von Konzept und Gestaltung Seite 4 III. Zur Konzeption des Sprachlernwerks Seite 5 IV. Kompetenzorientierter Deutschunterricht Seite 8 V. Im Deutschunterricht wirksames Wissen aufbauen Seite 11 VI. Übersicht über Lerninhalte/Lernziele und Kompetenzen Seite 12 VII. Einf ührung in die Kompetenzbereiche (Sprachbuch und Leseheft) Seite 22 (Zu-)Hören und Sprechen Seite 22 (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung Seite 29 Verfassen von Texten Seite 32 Lesen Seite 38 VIII. Praxistipps zu den Kapiteln Seite 46 lX. Kopiervorlage: Das kann ich schon – das muss ich noch üben (Zielvereinbarungsbogen) Seite 63 Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit diesem Begleitheft möchten wir Ihnen Anregungen für die vielseitige Verwendung des Sprachlernwerks „Deutsch“ geben. Wir möchten Ihnen unsere didaktischen Absichten in den einzelnen Teilbereichen des Deutschunterrichts vorstellen und methodische Vorschläge zur Erleichterung Ihrer täglichen Unterrichtsvorbereitung, aber auch Hilfen für die Jahresplanung anbieten. Dabei bitten wir Sie zu bedenken, dass auch ein Sprachbuch, das lebendigen und zeitgemäßen Unterricht ermöglichen will, sein Anregungs- und Übungsmaterial so allgemein gestalten muss, dass Schulklassen in ganz Österreich damit lernen und arbeiten können. Die lebendige Gestalt gewinnt der Deutschunterricht aber vor allem durch die Lehrperson, durch Sie! Viel Freude und Erfolg bei der Arbeit in Ihrer Klasse mit unserem Sprachlernwerk „Deutsch“ wünschen Ihnen Josef Freund • Martina Müller • Ilse Bailicz • Ingrid Plank Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
I. Zum Aufbau des Sprachlernwerks Das Lernwerk „Deutsch“ besteht aus folgenden Materialien für Schülerinnen und Schüler: • dem „Sprachbuch“ in drei Teilen: zwei Semesterbände (160 Seiten, vierfärbig, reich illustriert mit Bildern und Fotos) und Kompetenzheft (32 Seiten, vierfärbig, illustriert) • dem „Arbeitsheft“ zum Sprachbuch (80 Seiten, vierfärbig, illustriert) • dem „Leseheft“ (48 Seiten, vierfärbig, illustriert) • dem digitalen Audiopaket mit ausgewählten Textvertonungen aus dem Sprachbuch und Höraufgaben zu den Kapiteleinstiegen • dem digitalen Übungspaket für Schülerinnen und Schüler • dem Medienpaket mit digitalem Schulbuch, dazu passenden Audios, Kopiervorlagen, interaktiven Übungen uvm. • dem „Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ“ (48 Seiten, vierfärbig, illustriert) Sprachbuch in drei Teilen Das Sprachbuch enthält 34 Kapiteleinheiten, die an Wochenthemen orientiert sind. In diesen thematischen Einheiten erfolgt der Aufbau nach einem klaren 4-Seiten-Prinzip. Auf den ersten vier Seiten werden die Bildungsaufgaben und Lerninhalte in den Lehrplan-Teilbereichen • (Zu-)Hören und Sprechen (1 Seite) • (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung (2 Seiten) • Verfassen von Texten (1 Seite) didaktisch aufbereitet. Das Sprachbuch gewährleistet einen kontinuierlichen Kompetenzaufbau. Die direkten Bezüge zum Lehrplan (Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche; zentrale fachliche Konzepte; fächerübergreifende Themen) werden in den Fußzeilen auf jeder Seite angeführt. Die Wörterliste enthält alle Wörter, die auf den Rechtschreibseiten neben den Übungstexten hervorgehoben und als Lernwörter ausgewiesen sind. Grundlage für die Auswahl der Wörter war neben der inhaltlichen Notwendigkeit die Orientierung an einem Modellwortschatz, der die wichtigen Phänomene der Rechtschreibung repräsentiert. Wichtige Arbeitstechniken und Lernstrategien können anhand der Wörterliste geübt werden: • Überprüfen eines zu schreibenden Wortes • Übungen zur alphabetischen Reihenfolge (Vorgänger, Nachfolger) • Wörter zu Wortarten und zu Wortfamilien suchen • Wörter mit bestimmten orthografischen Merkmalen suchen • Selbstkorrektur eines Textes Mit dem Kompetenzheft kann Gelerntes regelmäßig überprüft werden. Die Kinder sollen ihr Können auch selbst einschätzen und mit Hilfe eines visuell ansprechenden Lernpfades ihren Lernfortschritt reflektieren. Das Kompetenzheft schafft auf diese Weise Lernzieltransparenz, bereitet die Schülerinnen und Schüler auf standardisierte Testverfahren vor und kann den Lehrerinnen und Lehrern nicht zuletzt bei Elterngesprächen und der Thematisierung von Stärken und Schwächen des Kindes dienlich sein. 2 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Arbeitsheft zum Sprachbuch Im Arbeitsheft werden die Übungen des Sprachbuchs aufgegriffen, ergänzt oder weitergeführt. Es beinhaltet Aufgabenstellungen zu Sprachbetrachtung, Rechtschreiben und Verfassen von Texten. Die Verbindung der Werkteile Sprachbuch und Arbeitsheft wird durch wechselseitige Seitenverweise deutlich. Außerdem vermittelt das Arbeitsheft anhand von konkreten Übungen grundlegende Arbeitstechniken (wie das Üben von Lernwörtern oder den Umgang mit der Wörterliste) und Strategien (wie das Ableiten und Überarbeiten), wobei die jeweiligen Arbeitsschritte genau beschrieben werden. Leseheft Zum Sprachlernwerk „Deutsch“ wird ein Leseheft angeboten, dessen Aufbau an den Wochenthemen des Sprachbuchs orientiert ist. Es enthält 34 Einheiten (entspricht den Kapiteln des Hauptwerkes). Zu jeder Einheit gehören ein bis zwei Seiten, die jeweils unterschiedliche Aufgaben beinhalten. Die Dreifachdifferenzierung der Aufgaben ermöglicht auch in diesem Teil eine am Kind orientierte, individuelle Arbeit an der Lesekompetenz. Einerseits wird durch die vielfältigen Aufgaben Textverständnis schrittweise entwickelt und die Lesefertigkeiten werden gesteigert, andererseits werden die Kinder zur Nutzung von Texten und Medien angeregt. Digitales Übungspaket Das digitale Übungspaket enthält abwechslungsreiche interaktive Übungen zur Wiederholung und Festigung und ist ideal für das selbstständige Üben am Computer geeignet. Digitales Medienpaket Im Medienpaket finden Lehrerinnen und Lehrer die digitalen Ausgaben der Bücher, sämtliche Audios, die im Audiopaket enthalten sind, sowie zum Schulbuch passende Kopiervorlagen (Diktate, Inklusion, Lernposter, …) zum Ausdrucken, Videos und auch die interaktiven Übungen aus dem digitalen Übungspaket. Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ Das Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ inkl. Einlegekarte schließt an die Inhalte des Sprachbuchs an. Es orientiert sich an der Realität mehrsprachiger Klassen und hilft Schülerinnen und Schülern (deutscher und nichtdeutscher Erstsprache) Defizite anhand kompensatorischer Nachholmöglichkeiten und Strategien auszugleichen. Die Vermittlung elementarer sprachlicher Kenntnisse geschieht auf vielfältige Weise und wird unterstützt durch zahlreiche färbige Illustrationen. Grammatikkenntnisse und Wortschatz werden schrittweise aufgebaut. Begleitheft für Lehrerinnen und Lehrer Das Begleitheft führt in die wissenschaftlichen und didaktischen Grundlagen sowie in die Zusammenhänge sprachlichen Lernens ein und zeigt, wie sie im „Deutsch Sprachbuch“ konkretisiert werden. Es enthält eine detaillierte Gesamtübersicht über Themenbereiche (Wochenthemen), Lerninhalte und Lernziele des Sprachlernwerks sowie Praxistipps mit weiteren Unterrichtsvorschlägen für die einzelnen Kapitel. 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Weitere Materialien Lernposter: Auch die Gestaltung des Klassenraumes, der motivierender Lernraum sein soll, kann zum Lernerfolg durch positive Atmosphäre, effiziente Ausstattung und individuelles Dekor beitragen. Wichtige Anhaltspunkte, Merksätze, Strategien, Übersichten und Lernideen für den Unterricht und die Freiarbeit bieten die vier Lernposter je Schulstufe zum Sprachbuch. So gibt es je ein Poster zu den Themenbereichen: • Gesprächsregeln • Sprachbetrachtung • Schreibwerkstatt • Lesetipps Kopiervorlagen Inklusion: In heterogenen Klassen stellt sich oftmals das Problem einer sinnvollen Differenzierung. Das Paket aus 59 Kopiervorlagen Inklusion, passend zu den Themen und Seiten im Sprachbuch, unterstützt Kinder mit Nachholbedarf anhand grundlegender Übungen zum Schreiben in extra große Schreibzeilen, während motorische Fertigkeiten zusätzlich durch Aufgaben zum Anmalen oder Ausschneiden trainiert werden. Digitales Zusatzmaterial: Weitere Kopiervorlagen, kurze Erklärfilme, die Tapescripts der Hörbeiträge von Schulbuch und Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ und mehr finden Sie im Internet auf unserer Homepage www.oebv.at. Wählen Sie unter „Deutsch Sprachbuch“ den Abschnitt „Digitales Zusatzmaterial“ an. Arbeitsheft Sommertraining: Damit auch in den Ferien sinnvoll geübt werden kann, bietet das Arbeitsheft Sommertraining zahlreiche Übungen zum gezielten Wiederholen und Festigen des Gelernten und erleichtert Kindern auf diese Weise den Schulanfang nach den Sommerferien. II. Zehn Vorzüge von Konzept und Gestaltung 1. Verlässliche Lernprogression und Lernkontinuität (sprachcurricularer Aufbau), ständige Weiterführung und Sicherung der erworbenen Grundlagen durch Anwendungs-, Übungs- und Wiederholungsangebote 2. Klare Struktur der Lerninhalte und Aufgabenstellungen 3. Das übersichtliche Layout und die Illustrationen unterstützen sprachliches Lernen auch emotional. 4. Die einheitliche Kennzeichnung der Merksätze, Schreibaufgaben und Übungstexte sowie der Lernwörter ermöglicht den Kindern den selbstständigen Gebrauch des Sprachbuchs. 5. Optisch hervorgehobene Regeln und Merksätze schaffen schon auf den ersten Blick Zieltransparenz. 6. Die Lernwörter sind farblich nach Wortarten unterschieden und stehen immer am Ende jeder Rechtschreibeinheit neben dem Übungstext. 7. Das Kompetenzheft fördert die Reflexion über den Lernfortschritt, wirkt motivierend (Lernpfad) und dient der Überprüfung von Gelerntem. 8. Das umfangreiche Übungsangebot und zahlreiche Zusatzmaterialien bieten Möglichkeiten zur Differenzierung und Individualisierung. 9. Transparenz der Lernziele und Kompetenzabdeckung in den Fußzeilen 10. Das Sprachlernwerk erfüllt die aktuellen Forderungen an den Deutschunterricht. 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
III. Zur Konzeption des Sprachlernwerks Der Lehrwerksverbund „Deutsch“ stellt umfassendes Lern- und Übungsmaterial zur Verfügung, das Ihre Schülerinnen und Schüler verlässlich zur Sprachkompetenz führt. Die Lehrwerksteile werden durchgängig durch gemeinsame Themen getragen, die eng an der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler bzw. an Sachthemen orientiert sind. Der Verbund erfüllt nicht nur alle Aufgabenstellungen und Kompetenzerwartungen des Lehrplans, sondern unterstützt auch die Kinder mit nichtdeutscher Erstsprache sowohl im Sprachbuch als auch mit einem eigenen Lehrwerksteil (Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ). Hier ein Beispiel für das Veranschaulichen grammatikalischer Phänomene auf den Seiten „(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung“ im Sprachbuch, S. 101: Sätze erweitern – Sätze verkürzen Einen kurzen Satz durch Ergänzungen erweitern 1 Ein Handy läutete. Wann? Wo? Ein Handy läutete Ein Handy läutete Wo? Wo? Wem? Wann? Wo? Was? Wo? Wie? Was? Wo? Wie? Was? Wo? Wann? Was? Was? Was? in der Nacht • in der Früh • zu Mittag • im Auto • im Rucksack • im Gasthaus Mit Ergänzungen kann ich mehr mitteilen. Sätze ergänzen Schreibe jeden Satz dreimal auf. Verlängere ihn immer um eine Ergänzung. 2 Die Köchin mixt. Der Bub schreibt. Das Mädchen zeichnet. Der Nachbar bohrt. Teig • Küche Freund • Brief Plan • Werkstatt Keller • Wochenende Sätze durch Satzglieder erweitern 3 Die Elektrikerin lötete. Der Schneider bügelte. Die Tischlerin sägte. geschickt • im Keller • Drähte • im Geschäft • die Hose • am Nachmittag • in der Werkstatt • Bretter • vorsichtig Sätze verkürzen 4 Probiere es auch mit diesem Satz: Das Handy läutete im Kino während der Vorstellung laut. Der Mechaniker telefonierte gestern wegen der Batterie im Büro . . . . (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung AH 54 LP Satzglieder unterscheiden und die wichtigsten bestimmen und richtig benennen; Durchgliedern/Segmentieren, Zusammenbauen, Zerlegen, häufiges Schreiben von Wörtern. ZFK Norm und Wandel 101 fjdsp4sb_13250_BUCH_Teil_B.indb 101 11.11.25 14:01 1. Themenorientiert und vernetzt Das Sprachbuch macht für die Kinder bedeutsame Inhalte, Themen und Situationen zum Anknüpfungspunkt für das sprachliche Lernen, wobei dann auch sprachliche Phänomene nach fachsystematischen Gesichtspunkten behandelt werden. Sachthemen und fachliche Ziele stehen so in einem sinnvollen Zusammenhang. Die gemeinsame thematische Einheit (das Wochenthema) gewährleistet die inhaltliche Verbindung der Kompetenzbereiche. 2. Lernqualität: systematisch aufbauend und verständnisorientiert Die Funktionen des Sprechens, Schreibens und Lesens können vor allem dann deutlich werden, wenn sie an für Kinder bedeutungsvolle Themen und Inhalte gebunden sind und zu aktivem Sprachlernen anregen. Das Sprachlernwerk wählt daher für die 2.–4. Schulstufe Themen, die an der Lebenswirklichkeit der Kinder orientiert sind. In zahlreichen Sachthemen wird dabei auch die Verbindung zum Sachunterricht hergestellt. Das Sprachlernwerk ist also integrativ angelegt. „Deutsch“ ist an gesicherten und bewährten sprachdidaktischen Standards orientiert, bezieht aber auch neue Entwicklungen mit ein, vor allem in den Bereichen Lernstrategien, Verfassen und Überprüfen von Texten und Rechtschreiben. Insgesamt garantiert das fachliche Konzept die sprachwissenschaftliche Richtigkeit. Im Zentrum steht die nachhaltige Entwicklung von sprachlichem Können und Wissen. Lerninhalte werden von Anfang an systematisch aufbauend angeboten und in späteren Einheiten weiterführend wiederholt. Dieses verständnisorientierte Lernen führt die Kinder zum selbstständigen Arbeiten. Deutsch Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ 4 zu Sprachbuch und Sprach-Lese-Buch 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
3. Lernanlässe: individuell und sozial Empirische Befunde zeigen, dass es bei genauer Analyse der Lernvoraussetzungen Entwicklungsunterschiede von bis zu 3 Jahren gibt. Dieser Tatsache wird in „Deutsch“ durch die Angebote in den einzelnen Lehrwerksteilen und die differenzierten Lernaufgaben entsprochen. Wichtig ist aber auch die situative und soziale Einbettung von Lernprozessen: • Anregungen durch andere, deren Erfahrungen, Erlebnisse, Meinungen, Ideen und Argumente • gemeinsame Arbeit an interessanten Frage- und Problemstellungen • eigene Erfahrungen, Überlegungen und Argumentationen in gemeinsamen Vorhaben erproben • Team- und Gruppenarbeit, Zusammenkünfte im Gesprächskreis oder Klassenrat 4. Arbeitstechniken „Deutsch“ unterstützt den Aufbau von Methodenkompetenz. Den Kindern werden altersgemäße Arbeitstechniken und Methoden vermittelt. Auf der Einlegekarte zum Sprachbuch „Deutsch 4“ bekommen die Kinder Rechtschreibtipps, die sie immer wieder heranziehen können. lz, nz, rz und lk, nk, rk kennzeichnen in Wörtern die Kürze des Selbstlautes davor. Daher brauchen wir kein tz und kein ck. schmelzen, die Pflanze, das Herz, die Wolke, denken, der Park Nach einem Artikel wird das Verb wie ein Nomen gebraucht. Wir schreiben es mit großem Anfangsbuchstaben. das Lesen, zum Schreiben, während des Malens, beim Proben, vom Essen Richtig schreiben Ich brauche zum Zeichnen ein Lineal. Wörter mit den Endungen -ung, -nis, -heit, -keit schreiben wir groß. Nach l, n, r, das weiß ich ja, steht nie tz und nie ck! Wörter mit den Endungen -ig, -lich, -isch, -bar sind Adjektive. Wir schreiben sie klein. Hast du Hunger? Ja, ich bin sehr hungrig. Angst haben – ängstlich sein, der Regen – regnerisch, für die Hilfe danken – dankbar sein gerne wandern – eine lange Wanderung machen, etwas erleben – das schöne Erlebnis genießen, sicher – die Sicherheit, müde – die Müdigkeit Es gibt nur wenige Wörter mit aa, ee und oo. das Haar, das Paar, der Saal, die Waage … die Beere, die Idee, das Meer, der Schnee, der Tee, leer … das Boot, das Moor, das Moos, der Zoo … Die Wortbausteine ver-, zer-, ent- verändern die Bedeutung von Wörtern. raten – verraten, stören – zerstören, laufen – entlaufen Für die wörtliche Rede verwenden wir Redezeichen und andere Satzzeichen. Der Begleitsatz kann vor oder nach der wörtlichen Rede stehen. Leo erzählt : „Ich habe schlecht geträumt.“ „Ich habe schlecht geträumt “, erzählt Leo . Die merke ich mir! In manchen Wörtern mit einem langen Selbstlaut steht ein Dehnungs-h. Dieses h steht nur vor l, m, n, r. Wir zählen bis zehn! Der Rahmen hängt sehr schief. tz steht nach einem kurz gesprochenen Selbstlaut oder Umlaut. das Schnitzel, kratzen, plötzlich fjdsp4sb_13250_Einlegekarte_cc22.indd 1 11.11.25 13:53 Immer wieder erhalten die Schülerinnen und Schüler Anregungen, wie man über Sprache sprechen kann. Großschreibung: Wörter mit -nis, -keit, -heit Wörter mit dem Wortbaustein -nis 1 Aus Adjektiven werden Nomen: heit oder keit 2 hindern • erlauben • versäumen • geheim • erleben • begraben • ereignen • ergeben So kannst du üben: ΔhÛiÛnåëeÚrÛn – ‚dåa˜s H¿iÛnåëeÚrÛnÛi˜s – ‚dÛîe H¿iÛnåëeÚrÛnÛi˜s|sƒe, ... -nis, -heit, -keit machen Wörter groß. krank • heiter • gesund • sauber • dumm • schwierig • schön • eitel • feig • klug • frech • reinlich • faul • tapfer • wirklich • roh verkürzen gen erweitern e. Wann? Wo? e e Wo? Wann? ? h • zu Mittag • • im Gasthaus Mit Ergänzungen kann ich mehr mitteilen. längere ihn immer um eine Ergänzung. Der Nachbar bohrt. Keller • Wochenende ürzen weitern Wann? Wo? Wo? Wann? u Mittag • Gasthaus Mit Ergänzungen kann ich mehr mitteilen. e ihn immer um eine Ergänzung. Der Nachbar bohrt. Vor Doppelmitlauten steht immer ein kurzer Laut. 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
5. Sprachliches Lernen: integrativ und nachhaltig Das „Deutsch Sprachbuch“ bietet zahlreiche Anlässe, die spontane Erzählfreude der Kinder für die neuen Anforderungen beim Verfassen von Texten zu nutzen. Hier spielt die Wahrnehmung durch andere, das Vorlesen des eigenen Textes eine große Rolle. Damit wird die besonders wichtige Tätigkeit des Überarbeitens angebahnt. Im Lernbereich Sprachbetrachtung werden die erarbeiteten Einsichten grundsätzlich erst nach Umgangserfahrung und der schrittweisen Erarbeitung begrifflich gefasst. „Deutsch“ vermittelt also Bezeichnungen keineswegs als inhaltsleere Begriffe. Die durch Spracheinsicht gewonnenen grammatischen Begriffe werden systematisch aufgebaut und durch immer wiederkehrende Verwendung gefestigt. Regeln, Begriffsklärungen und Spracherkenntnisse werden optisch deutlich hervorgehoben; dadurch wird schon auf den ersten Blick Zieltransparenz geschaffen. 6. Differenzierung: dynamisch und pädagogisch Das Sprachlernwerk bietet in seinen Lernwerksteilen eine Fülle von Möglichkeiten für quantitative, vor allem aber für qualitative Differenzierung. Das Sprachbuch und das Leseheft sind nach einem sorgfältig erarbeiteten und durchgehenden Differenzierungsmodell konzipiert. Wir nennen es „dynamisches Differenzieren“. • Im Sprachbuch arbeiten Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen an demselben Lerninhalt. • Lernangebote können auf unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus bearbeitet werden. • Lernangebote ermöglichen eine unterschiedliche Verarbeitungstiefe des Lerninhalts. Bei jeder Lernaufgabe weist die Kennzeichnung der Aufgabennummer durch ein, zwei oder drei Punkte auf das jeweilige Schwierigkeitsniveau hin. Dies ermöglicht der Lehrperson die Anpassung von Lernaufgaben an die Leistungsstärke der Kinder. Dynamisches Differenzieren bedeutet aber noch mehr: Die Übungen sind auch als Lernangebote zur Kompetenzentfaltung konzipiert. Vor allem die Lernaufgaben, die in sich differenziert sind, ermöglichen Kindern individuelle Zugriffsmöglichkeiten. Durch die gestuften Aufgabenstellungen können sie auch selbstständig den Aufbau ihres Lernprozesses bestimmen. Die entsprechenden Tipps für die Kinder zeigt die nebenstehende Zeichenerklärung. 7. Könnenserfahrung motiviert Die Erfahrung, etwas zu können, stärkt den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Das Sprachlernwerk ist in allen Teilen so konzipiert, dass es den Kindern Könnenserfahrungen vermittelt. Das dynamische Differenzieren in Sprachbuch und Leseheft ist so angelegt, dass Kinder ihre Könnenserfahrungen selbst erweitern. Die persönliche Erfahrung, etwas zu können, das als anspruchsvollere Leistung gilt, ist der beste Weg zur Motivation. Aus solchen Erfahrungen wächst der Wunsch nach weiteren ähnlichen Erlebnissen. Die dunkelblaue Leseseiten. Sie e Geschichten, Ge andere Texte. Z es Aufgaben. W kannst du die Te verstehen. Lesen So lernst du mit dem Sprach-Lese-Buch Symbole Gesprächskreis / Klassenrat Sprecht im Gesprächskreis darüber. Hö Gesprächsregel Halte dich beim Sprechen an die Regeln. Sch Rollenspiel Spielt das Gespräch als Rollenspiel. Sch Lupe Hier kannst du etwas entdecken. Arb de Ein Punkt sagt dir: Diese Aufgabe kannst du sicher lösen. Sie hilft dir beim Lernen. Zwei Punkte bedeuten: Bei dieser Aufgabe musst du vielleicht ein bisschen länger nachdenken, um sie zu schaffen. Aufgaben mit drei Punkten können knifflig sein! Denke daran, was du schon alles gelernt hast. Eic Sa mi Un die Blindekuh auf Chinesisch Die chinesischen Kinder nennen dieses Spiel: Mit der Hand fischen. Dazu grenzen sie als Erstes ein Spielfeld ein. Dann bestimmen sie ein Kind zum Fischer. Dem Fischer werden die Augen verbunden. Die anderen spielen die Fische. Der Fischer streckt seinen Arm aus und hält dabei seine Handfläche nach unten. Die Fische necken nun den Fischer, indem sie mit den Zeigefingern von unten gegen seine Hand stupsen. Der Fischer versucht, einen Zeigefinger zu greifen. Erwischt er den Fisch, so muss er noch erraten, wie das Kind heißt. Rät er richtig, tauscht er mit dem Kind die Augenbinde. Das Spiel läuft aber nur innerhalb der umgrenzten Spielfläche ab, dem Meer. Kein Fisch darf es verlassen. Tappt der blinde Fischer darüber hinaus, rufen ihn die Fische zurück. Um das Spiel noch spannender zu machen, kann der Fischer sagen: „Das Wasser steigt.“ Worauf die Fische nur noch auf Zehenspitzen laufen. Sagt der Fischer aber: „Das Wasser sinkt“, dann dürfen sich die Fische nur in der Hocke bewegen. Matthias Mala 5 10 15 Lesen LP Texte verstehend und reflexiv lesen; Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK Inhalt und Form Thema Informatische Bildung Lest den Text und versucht, eurer Lehrerin oder eurem Lehrer das Spiel zu erklären. Vielleicht dürft ihr es einmal ausprobieren. 2 Diese Tunwörter haben den gleichen Anfang. Lies sie vor. Dann suche sie im Text oben, sie stehen in der Gegenwart. Unterstreiche sie. 3 spielt tappt streckt rufen ge nannt ge laufen stupst stiegen tauscht sunken 61 Nach einem Streit Lesen LP Handlungs- und produktionsorientiertes Aufarbeiten von ausgewählten Texten aus Büchern und digitalen Medien durch Literaturgespräche (Textverstehen, persönliches Textverständnis, Identifikation mit Figuren, Fremdverstehen, Empathie …). ZFK Identität und Diversität Thema Politische Bildung Lies das Gedicht. Überlege, wie du die einzelnen Sätze beim Lesen betonen kannst. Dann unterhalte dich mit anderen Kindern. Warum kann es schwer sein, den ersten Schritt zu machen? 1 Ich? Den ersten Schritt machen? Ich soll den ersten Schritt machen? Warum soll ich? Warum soll ich den ersten Schritt machen? Warum ich? Den ersten Schritt machen? Warum eigentlich nicht? Gerda Anger-Schmidt 60 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
IV. Kompetenzorientierter Deutschunterricht Kompetenzen und Lernergebnisse im Zentrum bildungspolitischer und unterrichtspraktischer Diskussion Die gesellschaftspolitischen und schulpolitischen Diskussionen der letzten Jahre haben den Blick auf die erkennbaren (überprüfbaren) Lernleistungen der Schülerinnen und Schüler gerichtet. In diesem Zusammenhang wird daher auch die Normierung von Leistungen vor allem am Ende von Ausbildungsabschnitten (Übergängen) gefordert in Form von konkret überprüfbaren Leistungszielen (standardisierte Test- und Messverfahren; Leistungstests). Ein zeitgemäßes Sprachlernwerk muss sowohl den pädagogischen als auch den aktuellen bildungspolitischen Ansprüchen gerecht werden. Das „Deutsch Sprachbuch“ unterstützt daher Kinder, Lehrerinnen und Lehrer durch sein Konzept und durch die Art der Vermittlung des Lehrstoffes auf zweifache Weise: • Einerseits werden die sprachlichen Lernprozesse der Kinder am Vorwissen anknüpfend, aufbauend und wiederholend sowie vor allem möglichst verständnisintensiv gestaltet, • andererseits werden durch Merksätze und ein Verzeichnis der Fachbegriffe nachhaltig gewonnene Einsichten (prozedurales Wissen) auch für Überprüfungssituationen nutzbar gemacht (deklaratives Wissen). Kernbegriff „Kompetenz“ Der Begriff der Kompetenz ist ein Fachbegriff der Sprach- und Sozialwissenschaft sowie der Psychologie. Er wird auch in der pädagogischen und bildungspolitischen Diskussion sehr häufig verwendet. Vor allem die empirische pädagogische Forschung sucht nach Verfahren der Modellierung und Messung von Kompetenzen. Wie viel Produktives lässt sich damit für Schule und Unterricht gewinnen? Welchen Lerngewinn bringt Kompetenzorientierung für unsere Kinder? Kompetenzen bedeuten einen höheren Qualitätsanspruch an die Art des Lernprozesses. Es sind dabei vor allem umfassendere Wirksamkeit und Verarbeitungstiefe des Lernens angesprochen. Dazu ist es sinnvoll, sich den Bedeutungsumfang des Kompetenzbegriffes vor Augen zu halten. Bestimmungsmerkmale von Kompetenz • Unter Kompetenzen versteht man die verfügbaren oder erlernbaren Fähigkeiten und Fertigkeiten, Probleme zu lösen und konkrete Aufforderungssituationen zu bewältigen. • Im Kompetenzbegriff fallen also Wissen und Können zusammen. • Kompetenzen werden an Inhalten erworben. • Kompetenzen sind (kognitive) Dispositionen für erfolgreiche Denkoperationen oder Handlungen. • Kompetenzen werden in einem kumulativen Lernprozess erworben. Grundlegende Kompetenzen für sprachliches Lernen Die Arbeitsgemeinschaft „Sprachen“ der Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD) ordnet die Fähigkeiten zum verstehenden, zum produktiv-kreativen und zum analytisch-reflexiven Umgang mit Sprache sowie mit (multimedialen) Texten zu folgenden Kompetenzen: 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
• Hörverstehenskompetenz • Hörsehenskompetenz (z. B. Film, Fernsehen) • Lesekompetenz • Schreibkompetenz • Sprechkompetenz • Symbolverstehenskompetenz 1 Vgl. Lehrplan der Volksschule 2023, S. 54 • Ästhetisch-literarische Kompetenz • Interkulturelle Kompetenz • Medienkompetenz • Sprachliche Handlungskompetenz • Methodenkompetenz/Sprachlernkompetenz • Sprachreflexionskompetenz/Sprachbewusstheit Der Kompetenzbegriff im Lehrplan 2023 Zentrale fachliche Konzepte Als Grundlagen konzeptuellen Wissens für den Deutschunterricht und als übergeordneten Orientierungsrahmen verordnet der Lehrplan die drei zentralen fachlichen Konzepte: • Norm und Wandel Kinder erfahren Sprache als Regelsystem, erhalten aber auch Einblick in die Flexibilität und Wandelbarkeit von Normen. • Inhalt und Form Das Zusammenwirken von Inhalt und Form gehört zum Wesen sprachlichen Ausdrucks. Deutschunterricht ermöglicht ein erstes Verständnis für diese wechselseitige Beziehung. • Identität und Diversität Deutschunterricht hat sowohl den zentralen Dimensionen individuums- und gruppenbezogener Identität Rechnung zu tragen als auch den Anspruch inter-individueller und gesellschaftlicher Diversität zu erfüllen. 1 Kompetenzbereiche für Deutsch (1. bis 4. Schulstufe) Im Deutschunterricht der Volksschule werden die zu erreichenden Kompetenzen in folgende Bereiche unterteilt: Verfassen von Texten Lesen Kompetenzbereiche (Zu-)Hören und Sprechen (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Für die Kompetenzbereiche werden schulstufenspezifische Könnensbeschreibungen formuliert. Für die 4. Schulstufe werden die folgenden Kompetenzen angeführt: Kompetenzbereich: (Zu-)Hören und Sprechen Die Schülerinnen und Schüler können • unter Berücksichtigung von Sprechhandlungen und sprachlichen Gestaltungsmitteln eine Kommunikationskultur anwenden und einfordern. • ausdrucksvoll und an der Standardsprache ausgerichtet Beobachtungen und Sachverhalte in monologischen wie dialogischen Sprechbeiträgen adressatengerecht und situationsgerecht sprechen. Kompetenzbereich: (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung Die Schülerinnen und Schüler können • beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen sowie von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen gelangen. • erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen sowie unterschiedliche Medien als Rechtschreibhilfe einsetzen. • das Wissen über Wortzusammensetzungen nutzen sowie sinnverwandte Wörter in ihren unterschiedlichen Bedeutungen erkennen und begründet einsetzen. • die verschiedenen Zeitformen in Texten erkennen und adäquat anwenden, direkte Rede gebrauchen, Satzglieder unterscheiden und die wichtigsten bestimmen und richtig benennen. Kompetenzbereich: Verfassen von Texten Die Schülerinnen und Schüler können • unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel und unter Nutzung von unterschiedlichen Informationsquellen verfassen. • adressatengerechte Texte unter Einsatz von Überarbeitungsstrategien überprüfen, mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen, besonders gut gelungene Textstellen erkennen und gewonnene Erkenntnisse adaptieren. Kompetenzbereich: Lesen Die Schülerinnen und Schüler können • ökonomisch lesen, Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen sowie den Wortschatz mit geeigneten analogen oder digitalen Hilfsmitteln ausdifferenzieren. • ihre literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Textgattungen, Beschaffenheit und Merkmalen von Texten erweitern und sich in der Anschlusskommunikation über Leseinteressen bzw. Gelesenes selbstständig austauschen. 2 Ein Augenmerk des Lehrplans liegt auf der fächerübergreifenden Kompetenzentwicklung, d. h. dem vernetzten Lernen über die fachspezifischen Grenzen hinaus und mit gesellschaftlich relevanten Themen verbunden. Im Sprachlernwerk „Deutsch“ finden die übergreifenden Themen daher Berücksichtigung: 2 Lehrplan der Volksschule 2023, S. 57 f. • Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung • Entrepreneurship Education • Gesundheitsförderung • Informatische Bildung • Interkulturelle Bildung • Medienbildung • Politische Bildung • Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung • Sexualpädagogik • Sprachliche Bildung und Lesen • Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung • Verkehrs- und Mobilitätsbildung • Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung 10 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
V. Im Deutschunterricht wirksames Wissen aufbauen Um beim sprachlichen Lernen Wissen anwendungsfähig und handlungswirksam zu vermitteln, ist es nützlich, folgende Wissensarten zu unterscheiden: Situatives Wissen Dies ist die Ebene der konkreten, emotionsverbundenen Situationen, die Ebene des Erlebens, der Erfahrung. Da dieses Wissen auch eine Grundlage für andere Wissensarten darstellt, ist das Sprachlernwerk „Deutsch“ in besonderem Maße um situative Verankerung der Lernangebote bemüht. Dies gilt für die Wahl der 34 thematischen Einheiten im „Deutsch Sprachbuch“ (Wochenthemen) sowie für den Aufbau vieler Seiten. Ganz besonders gilt dies für zahlreiche Einzelübungen – auch für solche mit abstrakterem Zielhintergrund. Dabei wird auch eine einzelne Übung in kindliche Erlebens- oder Erfahrungssituationen eingebettet. Deklaratives Wissen (WAS-Wissen) Es handelt sich um Wissen in Form von Begriffen, Definitionen und Regeln, das genutzt wird zum Problemlösen und zur Reflexion von situativem Wissen. Dies gelingt aber nur, wenn deklaratives Wissen „intelligent“ gewonnen wurde, anknüpfend an kindlichem Vorwissen und durch verständnisintensives Lernen. Wie kann ich dazu das Sprachlernwerk nützen? Hilfreich sind hierbei die Merksätze am Ende eines Lernabschnitts. Sie ermöglichen, das bisher Gelernte zu wiederholen und nachhaltig zu sichern. Die durch schrittweises Erarbeiten, übenden Umgang und Spracheinsicht gewonnenen grammatischen Begriffe oder Regeln werden hier als anwendungsfähiges sprachliches Wissen zur Verfügung gestellt. Prozedurales Wissen (WIE-Wissen) Hierbei handelt es sich um Wissen in Form von eingeübten Routinen und Wissen über Verfahren. Es dient dem Aufbau und der Steuerung von Handlungen. Prozedurales Wissen hilft, das deklarative Wissen auch anwenden und umsetzen zu können. In unserer Klasse fühlen wir uns wohl Ich möchte mitspielen dürfen. Ich möchte nicht geärgert werden. Ich möchte nicht ausgelacht werden. Was Kinder geseh Menschen – Tiere 1 (Zu-)Hören und Sprechen AH 8 LP Besprechen, Bearbeiten und Klären von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat, Finden von Lösungen, Einnehmen eines Perspektivenwechsels und sprachlich angemessenes Verbalisieren. ZFK Identität und Diversität Themen Entrepreneurship Education; Politische Bildung Alle Kinder wollen sich in der Klasse wohl fühlen Können sich in unserer Klasse alle wohl fühlen? Besprecht das im Klassenrat. Ihr könnt zuerst eine Lobrunde abhalten. Schaut im Arbeitsheft auf Seite 8 nach. 1 Das soll anders werden So kannst du Vorschläge ausdrücken: 2 Ich möchte, dass … . Ich möchte nicht, dass … . Schreibe einige Vorschläge auf. Du kannst beim Sprechen auch ein wenig übertreiben. Jåo”nåa˜s ⁄måöÒcÅhñ_e, ‚dåa˜s|s ‚dÛîe KÛiÛnåëeÚr Δhåö@fÅlÛiåcÅh &s€iÛnåd. H∞aÛnÛnåa ⁄måöÒcÅhñ_e ⁄nÛiåcÅhñt, ‚dåa˜s|s ‚dÛîe B◊uÅb$eÛn ... Sprechübung Hier wird das a kurz gesprochen: 3 Lass das Wasser in der Tasse und die Tasse in der Klasse! jemanden auslachen streiten einander helfen stoßen jemanden ärgern sich vordrängen freundlich sind schimpfen mitspielen lassen einander zuhören unhöflich sind Ausrufe Schreibe viele Sät Vergiss das Rufzei 2 Aufforderungen 3 Wir sprechen freundlich miteinander und kränken niemanden. 14 BUCH_001_080.indb 14 13.11.24 13:01 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
VI. Übersicht über Lerninhalte/Lernziele und Kompetenzen im Sprachbuch 4 Woche Wochenthema (Zu-)Hören und Sprechen (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung 1 Abenteuer und Erlebnisse in den Ferien S. 6–9 LP: Ausdrucksvoll und an der Standardsprache ausgerichtet Beobachtungen und Sachverhalte adressatengerecht und situationsgerecht sprechen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Entrepreneurship Education LP: Beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen sowie von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen gelangen. ZFK: Norm und Wandel 2 Wir sind eine Klassengemeinschaft S. 10–13 LP: Eine Kommunikationskultur anwenden und einfordern; Besprechen, Bearbeiten und Klären von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat. ZFK: Identität und Diversität Thema: Politische Bildung LP: Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK: Norm und Wandel 3 Medien in der Schule S. 14–17 LP: Reflektieren von Medienerfahrungen in konkreten Sprech-, Schreib- bzw. Gesprächssituationen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Medienbildung LP: Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe ZFK: Norm und Wandel 4 Wandern im Herbst S. 18–21 LP: Besprechen, Bearbeiten und Klären von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat, Finden von Lösungen und angemessenes Verbalisieren und schriftliches Festhalten des Ergebnisses. ZFK: Inhalt und Form, Identität und Diversität Thema: Entrepreneurship Education LP: Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe ZFK: Norm und Wandel 5 Ein Platz für Tiere S. 22–25 LP: Eine Kommunikationskultur anwenden; Besprechen von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat, Einnehmen eines Perspektivenwechsels. ZFK: Identität und Diversität, Inhalt und Form Themen: Entrepreneurship Education; Wirtschafts- und Verbraucher/innenbildung LP: Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK: Norm und Wandel 6 Bei uns daheim S. 26–29 LP: Beobachtungen und Sachverhalte in monologischen wie dialogischen Sprechbeiträgen adressatengerecht und situationsgerecht sprechen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen in Sprech-, Sprach- und Rollenspielen. ZFK: Identität und Diversität; Inhalt und Form LP: Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen; sinnverwandte Wörter in ihren unterschiedlichen Bedeutungen erkennen. ZFK: Norm und Wandel 7 Wir beobachten Kinder S. 30–33 LP: Beobachtungen und Sachverhalte adressatengerecht und situationsgerecht sprechen; spielerisches Erproben und Präsentieren von Inhalten unter Berücksichtigung der Standardsprache sowie Mimik und Gestik. ZFK: Inhalt und Form LP: Die verschiedenen Zeitformen in Texten erkennen und adäquat anwenden; Durchgliedern/Segmentieren, Finden von Analogien. ZFK: Inhalt und Form 8 Bunter Herbst S. 34–37 LP: Ausdrucksvoll und an der Standardsprache ausgerichtet in monologischen wie dialogischen Sprechbeiträgen adressatengerecht und situationsgerecht sprechen. ZFK: Inhalt und Form LP: Die verschiedenen Zeitformen in Texten erkennen und adäquat anwenden; Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene. ZFK: Norm und Wandel 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung Verfassen von Texten Lesen (Leseheft) LP: Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen; Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe ZFK: Norm und Wandel LP: Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen bzw. Texte; Texte sinnvoll planen und verfassen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; den Wortschatz ausdifferenzieren. ZFK: Inhalt und Form LP: Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Nutzen von Schreibanlässen unter Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und der individuellen Schreibinteressen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Politische Bildung LP: Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten erweitern. ZFK: Inhalt und Form LP: Segmentieren, Ableiten, Zusammenbauen; erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen; adressatengerechte Texte überprüfen. ZFK: Inhalt und Form, Identität und Diversität LP: Aufarbeiten von Texten durch Literaturgespräche; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK: Inhalt und Form LP: Segmentieren, Ableiten, Zusammenbauen; erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen; Nutzen von Schreibanlässen unter Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. ZFK: Inhalt und Form, Identität und Diversität LP: Ökonomisch lesen; Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK: Inhalt und Form LP: Beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen sowie von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen gelangen; unterschiedliche Medien als Rechtschreibhilfe einsetzen. ZFK: Norm und Wandel LP: Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel und unter Nutzung von unterschiedlichen Informationsquellen verfassen; unterschiedliche Medien als Rechtschreibhilfe einsetzen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Medienbildung LP: Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Nutzen von Schreibanlässen; adressatengerechte Texte unter Einsatz von Überarbeitungsstrategien überprüfen, mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen in Rollenspielen; Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK: Inhalt und Form LP: Von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen gelangen; erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Texte sinnvoll planen und verfassen; kreatives Schreiben unter Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und der individuellen Schreibinteressen; mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; den Wortschatz ausdifferenzieren; Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK: Identität und Diversität Thema: Informatische Bildung LP: Von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen gelangen; erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Spielerisches Erproben von Sprechsituationen; unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und verfassen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung LP: Ökonomisch lesen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen in Rollenspielen. ZFK: Inhalt und Form 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Woche Wochenthema (Zu-)Hören und Sprechen (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung 9 Wir orientieren uns S. 38–41 LP: Unter Berücksichtigung von Hörverstehen, Sprechhandlungen und sprachlichen Gestaltungsmitteln eine Kommunikationskultur anwenden und einfordern. ZFK: Inhalt und Form Thema: Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung LP: Die verschiedenen Zeitformen in Texten erkennen und adäquat anwenden; Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK: Norm und Wandell 10 Spiele mit der Sprache S. 42–45 LP: Ausdrucksvoll und an der Standardsprache ausgerichtet sprechen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen. ZFK: Inhalt und Form LP: Das Wissen über Wortzusammensetzungen nutzen sowie sinnverwandte Wörter in ihren unterschiedlichen Bedeutungen erkennen und begründet einsetzen. ZFK: Norm und Wandel 11 Essen und Trinken S. 46–49 LP: Unter Berücksichtigung von Hörverstehen, Sprechhandlungen und sprachlichen Gestaltungsmitteln eine Kommunikationskultur anwenden. ZFK: Inhalt und Form Thema: Wirtschafts- und Verbraucher/innen- bildung LP: Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK: Norm und Wandel 12 Kleidung S. 50–53 LP: Besprechen, Bearbeiten und Klären von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat und sprachlich angemessenes Verbalisieren. ZFK: Inhalt und Form Thema: Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung LP: Sinnverwandte Wörter in ihren unterschiedlichen Bedeutungen erkennen und begründet einsetzen. ZFK: Norm und Wandel Thema: Wirtschafts- und Verbraucher/innen- bildung 13 Medien in der Freizeit S. 54–57 LP: Reflektieren von Medienerfahrungen in konkreten Gesprächssituationen, Vergleichen von Merkmalen und Wirkungen von Medien und Erkennen von Potenzial, Risiken und Gefahren im Umfang mit digitalen Medien. ZFK: Inhalt und Form Thema: Medienbildung LP: Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK: Norm und Wandel 14 Weihnachten kommt bald S. 58–61 LP: Unter Berücksichtigung von Hörverstehen, Sprechhandlungen und sprachlichen Gestaltungsmitteln eine Kommunikationskultur anwenden; Bearbeiten von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat. ZFK: Inhalt und Form Thema: Entrepreneurship Education LP: Satzglieder unterscheiden und die wichtigsten bestimmen und richtig benennen. ZFK: Norm und Wandel 15 Ein neues Jahr hat begonnen S. 62–65 LP: Beobachtungen und Sachverhalte in monologischen wie dialogischen Sprechbeiträgen adressatengerecht und situationsgerecht sprechen; Präsentieren von Inhalten unter Berücksichtigung der Standardsprache sowie Mimik und Gestik. ZFK: Identität und Diversität Thema: Interkulturelle Bildung LP: Satzglieder unterscheiden und die wichtigsten bestimmen und richtig benennen; Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK: Norm und Wandel 16 Wir betreiben Wintersport S. 66–69 LP: Bearbeiten von Themen im Klassenrat, Einnehmen eines Perspektivenwechsels; Präsentieren von Inhalten unter Berücksichtigung der Standardsprache. ZFK: Identität und Diversität; Inhalt und Form Thema: Entrepreneurship Education LP: Satzglieder unterscheiden und die wichtigsten bestimmen und richtig benennen. ZFK: Norm und Wandel 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung Verfassen von Texten Lesen (Leseheft) LP: Ableiten, Zusammenbauen, Zerlegen, häufiges Schreiben von Wörtern; erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Texte verfassen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Informatische Bildung LP: Das Wissen über Wortzusammensetzungen nutzen sowie sinnverwandte Wörter in ihren unterschiedlichen Bedeutungen erkennen und begründet einsetzen; ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Adressatengerechte Texte verfassen und unter Einsatz von Überarbeitungsstrategien überprüfen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen. ZFK: Inhalt und Form LP: Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten erweitern; handlungs- und produktionsorientiertes Aufarbeiten von Texten. ZFK: Inhalt und Form LP: Beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen; Durchgliedern/Segmentieren, Zusammenbauen, Zerlegen, häufiges Schreiben von Wörtern. ZFK: Norm und Wandel LP: Texte sinnvoll planen und verfassen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Texte; mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; den Wortschatz ausdifferenzieren. ZFK: Inhalt und Form Thema: Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung LP: Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen sowie unterschiedliche Medien als Rechtschreibhilfe einsetzen. ZFK: Norm und Wandel LP: Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel und unter Nutzung von unterschiedlichen Informationsquellen verfassen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Medienbildung LP: Beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen; Finden von Analogien, häufiges Schreiben von Wörtern. ZFK: Norm und Wandel LP: Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen. ZFK: Inhalt und Form LP: Ökonomisch lesen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes austauschen; Reflektieren von Medienerfahrungen. ZFK: Inhalt und Form Thema: Medienbildung LP: Beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen sowie von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen gelangen. ZFK: Norm und Wandel LP: Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel und unter Nutzung von unterschiedlichen Informationsquellen verfassen; Einnehmen eines Perspektivenwechsels. ZFK: Inhalt und Form Thema: Interkulturelle Bildung LP: Ökonomisch lesen; Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK: Inhalt und Form Thema: Informatische Bildung LP: Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen; sinnverwandte Wörter in ihren unterschiedlichen Bedeutungen erkennen und begründet einsetzen. ZFK: Norm und Wandel LP: Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel und unter Nutzung von unterschiedlichen Informationsquellen verfassen; kreatives Schreiben. ZFK: Inhalt und Form LP: Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK: Identität und Diversität Thema: Interkulturelle Bildung LP: Beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen; ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK: Norm und Wandel LP: Nutzen von Schreibanlässen und kreatives Schreiben unter Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und der individuellen Schreibinteressen; Erkennen von Kriterien besonders gelungener Texte, Überarbeiten nach bestimmten Kriterien. ZFK: Inhalt und Form LP: Auseinandersetzung mit Beschaffenheit und Merkmalen von Texten; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK: Inhalt und Form Themen: Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; politische Bildung 15 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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