97 3.6 — Empfehlung (keine SRDP-Textsorte) Bei Krebserkrankungen gibt es im Gegensatz zu Herz-Kreislauferkrankungen keinen Hinweis einer schützenden Wirkung, sondern einen Anstieg des Erkrankungsrisikos bereits bei geringer regelmäßiger Zufuhr von Alkohol. 6. Fleisch- und Wurstverzehr einschränken: Beschränken Sie den Fleischverzehr auf 2–3 Mahlzeiten pro Woche á 120–150 g. Fisch und Geflügel sind dem Verzehr von rotem Fleisch wie Rind-, Lamm- oder Schweinefleisch vorzuziehen. Gehen Sie vor allem mit Wurst, Schinken und gepökelten Fleischwaren sparsam um. Der Verzehr von Wurst und Fleischwaren erhöht das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. 7. Die Fettzufuhr reduzieren: Schränken Sie den Verzehr fettreicher Lebensmittel, insbesondere tierischer Fette ein. Eine fettreiche Ernährung erhöht zum einen das Risiko von Übergewicht und besitzt zum anderen weitere ungünstige Wirkungen. Verwenden Sie pflanzliche Fette und Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (bevorzugt Raps-, Oliven-, Soja-, Walnuss- und Leinöl) und einem möglichst geringen Grad an Fetthärtung. 8. Vorsicht mit Salz: Reduzieren Sie den Verzehr von stark gesalzenen und salzkonservierten Lebensmitteln sowie den Gebrauch von Salz bei Tisch und in der Küche. Verwenden Sie stattdessen Kräuter und Gewürze zum Würzen der Speisen. Die Reduzierung des Salzkonsums […] ist mit einer abnehmenden Magenkrebshäufigkeit […] assoziiert. 9. Umgang mit Lebensmitteln: Verzehren Sie keine verschimmelten Lebensmittel. Pilzgifte (Mykotoxine) gelten als gesicherte krebserregende Stoffe beim Menschen. Obst mit braunen und matschigen Stellen (Braunfäule) enthält ebenfalls schädliche Stoffe (Patuline). Werfen Sie solche verdorbenen Lebensmittel weg. Auch angekohlte Lebensmittel sollten Sie meiden. Über offener Flamme gegrilltes Fleisch oder Fisch sowie gepökeltes und geräuchertes Fleisch sollten Sie nur gelegentlich essen. 10. Nutzen von Nahrungsergänzungsmittel: Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. Vitamintabletten, sind in der Prävention nicht notwendig. Unkontrollierte Hochdosierungen können unter Umständen schädlich sein. 11. Tabakkonsum: Der Tabakkonsum ist das Krebsrisiko Nr. 1 und gilt als verantwortlich für ein Drittel sämtlicher Krebserkrankungen. Deshalb sollten Sie Tabak in keiner Form konsumieren. quelle: http://www.mri.tum.de/system/files/medizinische_einrichtungen/Krebspraevention%20durch%20Ernaehrung%202_April%202011.pdf; 31.03.2014, gekürzt 56 58 60 62 64 66 68 70 72 74 76 78 80 82 84 86 88 90 92 94 96 98 100 102 104 106 108 110 quelle: Fonds Gesundes Österreich; https://fgoe.org/Ernaehrungspyramide_2024; 16.04.2025 Ernährungspyramide mit Fisch und Fleisch Ernährungspyramide ohne Fisch und Fleisch Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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