Lösungen 6/7 Indirektes Argument Manche argumentieren, dass kostenlose Periodenprodukte in Schulen unnötig sind, weil sie von den Eltern leicht gekauft werden können. Allerdings ist es nicht für alle Familien finanziell möglich, regelmäßig Hygieneartikel zu kaufen, was zu Stress und Unsicherheit bei Mädchen führen kann, insbesondere während ihrer Menstruation. Mädchen, die keinen Zugang zu Hygieneartikeln haben, könnten während ihrer Periode häufiger fehlen, was sich negativ auf ihre schulischen Leistungen auswirkt. Das bedeutet, dass sich die Annahme, Eltern könnten alles selbst kaufen, negativ auf den Schulerfolg von Mädchen auswirken kann. Faktenargument/Autoritätsargument Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind Zugang zu Periodenprodukten und Bildung über Menstruation entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mädchen. Die WHO betont, dass der Zugang zu kostenlosen Periodenprodukten in Schulen nicht nur die Gesundheit der Schülerinnen verbessert, sondern auch dazu beiträgt, dass sie regelmäßig zur Schule gehen können, ohne sich um die Beschaffung dieser Produkte sorgen zu müssen. In vielen Ländern, in denen Schulen kostenlose Periodenartikel bereitstellen, zeigen Studien einen Anstieg der Schulbesuche von Mädchen während ihrer Menstruation um bis zu 20 %, was die positive Auswirkung solcher Maßnahmen belegt. 8 da wir der Meinung sind, dass auch 14-jährige Kinder wählen können sollten (Kausalsatz) – Wenn wir in einer demokratischen Gesellschaft leben möchten (Konditionalsatz) – Obwohl es Bedenken gibt (Konzessivsatz) – Während der Diskussion in der Klasse (Temporalsatz) – Falls die Direktion uns unterstützt (Konditionalsatz) – damit wir gemeinsam für eine gerechtere Vertretung aller Altersgruppen eintreten können (Finalsatz) 9 individuelle Lösungen 10 individuelle Lösungen Meine berufliche Zukunft – mit und vor anderen sprechen Seite 25 1 individuelle Lösungen – Beispiele: Digitale Bestatterin/Digitaler Bestatter: Genauigkeit, Gründlichkeit, Feinfühligkeit, …; Social-Media- Coach: Ehrlichkeit, Kreativität, Aufgeschlossenheit, …; Bodypartmaker/ in: Genauigkeit, Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit, …; KI-Forensiker/in: Neugier, Genauigkeit, Gründlichkeit, … – weitere Berufe könnten sein: Cloudmanager/in, KI-Berater/in, … Seite 26/27 1 individuelle Lösungen – Du kannst hier darauf eingehen, welche Träume und Ziele du vielleicht teilst und warum. 2 Ein (analoges) Vision-Board besteht aus (farbigen/bunten) Schriftzügen und dazu passenden Bildern und ggf. Gegenständen (wie Stoff, Filz usw.). Die Bilder und Gegenstände veranschaulichen oder illustrieren die verbalisierten Inhalte. 3 angestellt: Vorteile: größere Hierarchien (Karrieremöglichkeiten), soziale Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen – Nachteile: geringerer Verdienst, weniger Mitspracherecht und Entscheidungsgewalt selbstständig: Vorteile: man kann eigene Ideen umsetzen, flexibel arbeiten können (zeitlich und räumlich) – Nachteile: Druck bei schlechter Auftragslage, Verantwortung für andere, nicht abschalten können 4 Bei den Argumenten kann auf die Ergebnisse aus Aufgabe 3 zurückgegriffen werden; die Gewichtung erfolgt individuell, d. h. danach, was einem selbst am wichtigsten ist. Die Beispiele sollten möglichst konkret sein (z. B. mit Bezug auf Erfahrungen der Eltern). 5/6/7 individuelle Lösungen 8 individuelle Lösungen – Wichtig ist in jedem Fall, sich klarzumachen, dass die Verwirklichung von Träumen nicht ausschließlich in der Zukunft liegt. Man kann sich schon jetzt informieren, lernen, andere befragen, … Seite 28/29 1 individuelle Lösungen – Grundsätzlich könnte natürlich jede/r alles machen bzw. sein. Wichtig ist, vgl. Aufgabe 2, sich bewusst zu machen, dass man meist bestimmte Klischees/Vorteile besitzt. 2/3 Beispiele: Transgender-Modell: aufregend, glamourös, abwechslungsreich, …; Journalist/in: hartnäckig, stressig, nervig, …; … 4 Klischees sind vergangenheitsorientiert, d. h. sie gehen von einer Fortschreibung der Vergangenheit aus. Tastsächlich verändert sich die Welt aber fortlaufend, wie im Falle der Geschlechterrollen, sodass es z. B. immer weniger typische Frauen- oder Männerberufe gibt. 5 Solche Einschätzungen sind zwar möglich (aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit), aber natürlich nicht verlässlich. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit führen zu Vorurteilen (z.B. Banker/innen seien in bestimmter Weise gekleidet), die stimmen können, aber natürlich nicht stimmen müssen. Am ehesten gibt es noch bestimmte Ausschlusskriterien (wer z. B. eine dicke Brille trägt, wird keine Pilotin/kein Pilot sein). 6 Eltern von Töchtern können sich am besten kreative, künstlerische Berufe und jene von Söhnen technische Berufe für ihr Kind vorstellen. Naturwissenschaften sind bei beiden Geschlechtern unter den Top drei vertreten. Bei Töchtern werden noch häufig soziale und erzieherische Berufe genannt, bei Söhnen der Bereich Informatik und IT. 7 Diese Vorstellungen werden dazu führen, dass Eltern ihre Kinder entsprechend behandeln (z.B. indem sie passendes Spielzeug auswählen oder ihre Kinder mit entsprechenden Informationen versorgen), was wiederum dazu führt, dass sich die Kinder dann tatsächlich stärker für diese Tätigkeitsbereiche interessieren. 8 individuelle Lösungen – Tatsächlich dürfte diese Frage stark vom jeweiligen einzelnen Individuum abhängen. Klar ist aber, dass Rollenbilder nach wie vor die Berufswahl maßgeblich mitbestimmen, auch wenn sich grundsätzlich jede Einzelne und jeder Einzelne natürlich auch davon lösen kann. Seite 30/31 1 folgende Stellen können markiert worden sein: „Wunsch nach viel Freizeit“ – „zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit“ – „Sicherheit und ein vernünftiges Gehalt sind Prioritäten, die nie verschwinden“ – „Freizeit […] genießen, um sich mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen“ – „erfülltes Freizeitleben“ – „Job sinnvoll findet“ – „Flexibilität“ – „Gleitzeit“ – „Arbeitsmodelle, die es ermöglichen, remote und flexibel zu arbeiten“ – „Workation“ – „wollen arbeiten, wenn sie dafür brennen, aber eben nicht in vorgegebenen Zeitrastern“. 2 Gleitzeit: flexible Verteilung der Wochenarbeitszeit; remote: berufliches Arbeiten unabhängig vom Standort; Workation: Verbindung von Urlaub und Arbeit an einem selbst gewählten Ort 3/4/5/6 individuelle Lösungen Seite 32/33 1 Mündliche Kommunikation ist oft besser verständlich, weil sie durch nonverbale und prosodische Informationen angereichert ist; außerdem kann man schnell und leicht nachfragen. Schriftliche Kommunikation ist zwar langsamer und umständlicher, aber dafür haben die Aussagen mehr Gewicht und sind genauer; außerdem kann man im Zweifel nachlesen. 2 Die Sprecherin 1 hat ein angenehmes Sprechtempo, nimmt sich Zeit, wirkt aber nicht langatmig. Sie macht immer wieder gezielt Pausen unterschiedlicher Länge. Es ist dadurch klar erkennbar, wann ein neuer Gedanke beginnt oder welchen Worten sie besonders Nachdruck verleihen will. Sie betont einzelne Wörter besonders (Kursivdruck), spricht manche Wörter langsamer aus und manche schneller. Der Sprecher 2 spricht teilweise zu schnell. Außerdem füllt er seine Pausen mit „Ähs“. Dem Vortrag fehlt eine hörbare Gliederung. Es ist oft schwer erkennbar, wann ein alter Satz endet und ein neuer beginnt. Ebenso wenig hört man, was dem Sprecher besonders wichtig erscheint. 3 individuelle Lösungen – Ein Vortrag sollte akustisch gut verständlich sein (d.h. es muss hinreichend laut und deutlich gesprochen werden). Darüber hinaus sollte weder stockend (viele „Ähs“, längere Pausen) noch monoton (ohne Betonungen, mit gleichbleibender Geschwindigkeit) gesprochen werden. 4 individuelle Lösungen – Beispiel: Halló zusammen! Ich erkläre euch héute in éiner Minute, | warum es Spáß macht, | Referate zu halten. … 5 individuelle Lösungen – Wichtig ist hier, zu einem gut gesprochen Text im Sinne von Aufgabe 3 zu kommen. 6 individuelle Lösungen 7 individuelle Lösungen – Hier kommt es darauf an, sich bewusst zu machen, dass die Prosodie die Art, wie eine Aussage verstanden wird, wesentlich bestimmt. 8 Körpersprache umfasst Mimik, Gestik, Haltung und Stimme und verrät oft mehr über Gefühle als Worte es können. Ein Redner zeigt durch zitternde Stimme, vermiedenen Blickkontakt oder nervöse Bewegungen, wenn er unsicher oder gestresst ist. Da der Körper schwer zu kontrollieren ist, wirken diese unbewussten Signale oft ehrlicher als das Gesprochene. 9 Selbstsicher wirkt eine offene, der Zuhörerschaft zugewandte Haltung, wobei der Gesichtsausdruck einen wachen, freundlichen Eindruck vermitteln sollte. 10 individuelle Lösungen 11 individuelle Lösungen 12 individuelle Lösungen – Wichtig wäre mit Blick auf Visualisierungen, sich hier noch einmal klarzumachen, dass Visualisierungen kein Selbstzweck sind. Sie müssen für die Zuhörerschaft einen Mehrwert haben, also informativ sein; zugleich können sie der Referentin/dem Referenten Sicherheit und Orientierung geben. Seite 34/35 1 Hier könnten unter anderem folgende Punkte angeführt werden: Feedbackregeln, Aufbau des Feedbacks, Sprache, Ich-Botschaft, konkrete Verbesserungsvorschläge, Lob, … 2 von oben nach unten: Feedback 1: Ich-Botschaft, konkrete, begründete Aussage (aber: keine direkte Ansprache, kein Verbesserungshinweis) – Feedback 2: Botschaft, konkrete, begründete Aussage, direkte Ansprache, mit Verbesserungsvorschlag – Feedback 3: Ich-Botschaft, konkrete Aussage (aber: kein Verbesserungshinweis) – Feedback 4: Botschaft, konkrete Aussage, direkte Ansprache, mit Verbesserungsvorschlag (aber: Urteil nicht begründet) – Feedback 5: Ich-Botschaft, direkte Ansprache (aber: ausschließlich Kritik, unsachlich, kein Verbesserungshinweis) 3/4/5 individuelle Lösungen Seite 36/37 1 individuelle Lösungen 2/3 Beispiel (eigene Adresse sowie Ort/Datum muss individuell ergänzt werden) … Freizeitpark HOCH HINAUS Herrn Marko Amanovic Achterbahnweg 1 6999 Ort Bewerbung um einen Ferialjob vom … bis … Sehr geehrter Herr Amanovic, 182 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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