Treffpunkt Deutsch 4 - Deutsch Sprachlehre, Schulbuch

Lösungen in Ihrer Anzeige suchen Sie Schülerinnen und Schüler für verschiedene Tätigkeiten in Ihrem Freizeitpark, die dabei mithelfen, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Auf Ihrer Website habe ich mich ausführlich informiert: Sehr gerne wäre ich Teil Ihres Teams. Dass ich freundlich, offen und anderen zugewandt bin und mit Kindern umgehen kann, habe ich in meinem Sportverein schon oft gezeigt und bei der Organisation und Durchführung von Wettkämpfen und Sporttagen für Kinder schon mehrfach mitgeholfen. Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen. … 4 individuelle Lösungen – Für das Feedback kann man sich an der Checkliste zu Aufgabe 3 sowie der Arbeitstechnik orientieren. 5/6 individuelle Lösungen Seite 38/39 1 Der Bewerber verhält sich unpassend (Kleidung, Sitzhaltung, chaotische Bewerbungsunterlagen). Bei einem Bewerbungsgespräch sollte man freundlich und höflich auftreten und sich passend kleiden. 2 Folgende Stellen könntest du u.a. markiert haben: habe mich ein wenig verspätet – setzt sich unaufgefordert hin und schaut Frau Wosnak fragend an – denkt lange nach (= schlecht vorbereitet) – Handy von Franz klingelt – steckt die Hände in die Hosentasche 3 Franz sollte pünktlich kommen, das Handy ausschalten, sich höflich verhalten (kein Hinsetzen ohne Aufforderung, keine Hände in den Hosentaschen), sich besser vorbereiten und Interesse für den Beruf zeigen. Außerdem sollte sich Franz angemessener anziehen: Die passende Kleidung hängt vom Beruf ab, für den man sich interessiert. Grundsätzlich genügt eine saubere, nicht verschlissene Alltagskleidung (also geputzte Schuhe, Hose, Hemd/Poloshirt/Bluse). Wenn man sich bei einer Bank, Versicherung usw. bewirbt, kann die Kleidung auch etwas vornehmer (z.B. Hemd mit Jackett, einfaches Kostüm) sein. Wenn man sich dagegen als Friseuse/Friseur, Visagist/in usw. bewirbt, kann die Kleidung auch etwas mehr (aber nicht zu viel) Pep haben. Man sollte aber immer Kleidung tragen, die dem eigenen Wesen entspricht (also keine „Verkleidung“). 4/5/6 individuelle Lösungen Seite 40/41 1/2/3 individuelle Lösungen 4 Aufnahmesetting: Die Kamera soll die interviewte Person von vorne zeigen und dabei den ganzen Körper aufnehmen. So lassen sich sowohl Mimik als auch Gestik, die Körperhaltung oder Bewegungen mit den Füßen erkennen. 5 Siehe zur passenden Kleidung die Hinweise zu Aufgabe 3 auf Seite 38. 6/7/8 individuelle Lösungen Seite 42/43/44 (Teste dich selbst) 1 Beispiele: Diagramm 1: Auch wenn der Anteil von Mädchen in technischen Lehrberufsgruppen zwischen 2014 und 2024 stark angestiegen ist, liegt er zum Teil immer noch sehr deutlich unter dem Anteil der Burschen. Mit fast 40 Prozent ist der Anteil von Mädchen im Bereich Chemie/Kunststoff in technischen Lehrberufsgruppen mit deutlichem Abstand am höchsten. – Diagramm 2: Bei der Reifeprüfungsquote liegen die Mädchen im Jahr 2022 mit fast 15 Prozent Vorsprung vor den Burschen. Auch die Hälfte der Universitätsabschlüsse werden von Frauen erreicht. – Diagramm 3: Der größte Anteil an Unternehmerinnen findet sich mit knapp 44 Prozent im Bereich Gewerbe und Handwerk. Den kleinsten Anteil an Unternehmerinnen weist mit nur knapp 8 Prozent der Industriebereich auf. 2 Beispiel: Sehr geehrte Damen du Herren, ich schreibe Ihnen, weil ich mich für ein Ferialpraktikum in Ihrem Verein interessiere. Auf einer Onlineplattform habe ich gelesen, dass Sie eine Kinderbetreuung für die Sommermonate Juli und August suchen. Da ich bereits einige Jahre Erfahrung mit der Betreuung fremder Kleinkinder und meiner Geschwister habe, bin ich bestens geeignet für diese Aufgabe. Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen – Theo + Nachname 3 mögliche Beschriftungen: saubere, angemessene Kleidung; Blickkontakt; freundliche Mimik; offene, dem Gesprächspartner zugewandte Körperhaltung 4 Beispiele: Inhalt ist gründlich recherchiert und klar strukturiert; Visualisierungen sind informativ und lenken den Vortrag; deutliche, klare und abwechslungsreiche Vortragsweise mit offener, dem Publikum zugewandter Körperhaltung 5 Fachkräftemangel – Lehrlingseinkommen … überproportional gestiegen – Lehre eine Ausbildung mit Zukunft – Lehrlinge fühlen sich „auf Augenhöhe“ behandelt 6 Ende September (= Anfang Hauptsatz), wenn die Betriebe (= Subjekt) auch die meisten Lehrlinge aufnehmen (= Prädikat), veröffentlicht (= Prädikat) die Wirtschaftskammer Österreich (= Subjekt) die aktuellen Lehrlingszahlen und eine Lehrlingsbefragung. – Dass sich das Image der Lehre (= Subjekt) entsprechend verbessert hat (= Prädikat), belegt (= Prädikat) eine neue Studie des Market-Institutes für die Wirtschaftskammer Österreich (= Subjekt). – 75 bis 82 Prozent der Befragten (= Subjekt) geben dabei an (= Prädikat), dass Lehre (= Subjekt) eine Ausbildung mit Zukunft ist (= Prädikat) – Fragt (= Prädikat) man (= Subjekt), wie zufrieden die Lehrlinge (= Subjekt) mit ihrer eigenen Lehrstelle sind (= Prädikat) 7 adverbiale Bestimmungen (der Zeit, des Ortes, der Art und Weise, des Grundes) im Text: Ende September – direkt – Heuer – bei der Präsentation der Daten – 2023 – in den letzten Jahren – jederzeit – regional – „auf Augenhöhe“ – Auf der Wunschliste von Lehrlingen – schon längst Armut hat viele Gesichter – informieren und darstellen Seite 45 1 individuelle Lösungen – Beispiele: Bild 1: kann sich keine Süßigkeit oder kein Eis kaufen, kann nicht in den Urlaub fahren, kann sich keine schicken Kleider kaufen, … – Bild 2: kann nicht zum Arzt gehen, hat nur Grundnahrungsmittel (Reis, Bohnen, …) zur Verfügung, hat kein fließendes Wasser zum Waschen, … Seite 46/47 1 individuelle Lösungen – „arm“ und „reich“ sind für die meisten Menschen relativ zum Durchschnitt bestimmt; reich ist man also, wenn man sich deutlich mehr leisten kann als die meisten anderen; arm ist man entsprechend, wenn man deutlich weniger hat bzw. sich weniger leisten kann. 2 geringes Einkommen: Armutsschwelle bei 1392 Euro, die meisten haben nicht mehr als 600 Euro zur Verfügung – schlechte Bildungschancen: Zukunft von Kindern wird stark von ihrer sozialen Herkunft bestimmt. Wer arme Eltern hat, hat meistens schlechtere Chancen auf eine gute Ausbildung und einen dementsprechend guten Job später – häufiger Erkrankungen: arme Menschen sind häufiger krank und leben oft in überbelegten, feuchten, schimmligen Wohnungen; Armut verursacht auch ständig Stress, der zu Herzproblemen, Bluthochdruck, Schlafstörungen oder psychischen Problemen führen kann – eingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben: wenn man es sich nicht leisten kann, Freunde zum Essen einzuladen oder sich im Kaffeehaus zu verabreden 3 absolute Armut: Bild 1, 2, 6 relative Armut: Bild 3, 4, 5 4 Indikativ: ich kann, du kannst, er/sie/es kann, wir können, ihr könnt, sie können; Konjunktiv I: ich könne, du könnest, er/sie/es könne, wir können, ihr könnet, sie können 5 Armut sei relativ, erklärt eine Expertin. Armut im Südsudan – dem ärmsten Land der Welt – sehe anders aus als Armut in Österreich. Als relativ arm gelte, so die Expertin weiter, wer im Verhältnis zur durchschnittlichen Bevölkerung deutlich weniger zur Verfügung habe. Folgen daraus seien, dass man sich die im Land üblichen Güter nicht leisten könne und von vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen bleibe. – Wer seine Grundbedürfnisse nicht befriedigen könne, erklärt die Expertin weiter, sei von absoluter Armut betroffen. Solchen Menschen fehle es an für das Überleben notwendigen Nahrungsmitteln und genügend Trinkwasser. Sie würden über keine dem Klima angemessene Kleidung und keine Behausung verfügen und eine medizinische Grundversorgung sei nicht gegeben. 6 individuelle Lösungen – Vgl. hierzu auch die Lösungshinweise zu Aufgabe 1 auf Seite 45. 7 Eine direkte Rede wirkt lebendiger und unmittelbarer; sie empfiehlt sich vor allem dann, wenn Zeugen oder Betroffene ihre Eindrücke wiedergeben. Eine indirekte Rede ist dagegen distanzierter und bietet sich so eher für die Wiedergabe von längeren und erklärenden Äußerungen an (z. von einer Expertin). 8 individuelle Lösungen – In der Definition muss der Unterschied zwischen relativer und absoluter Armut enthalten sein; für beides sollten konkrete Beispiele gegeben werden. Seite 48/49 1 sozialversichert: hierzu zählen Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung; AMS: Arbeitsmarktservice (die Abmeldung bedeutet, dass es auch kein Arbeitslosengeld mehr gibt); Arbeitslosengeld: erhält, wer versichert ist, sich arbeitslos meldet und arbeitsfähig und -willig ist; Sozialhilfe: staatliche Unterstützungsleistung für Menschen ohne Einkommen und Besitz; Mindestsicherung: bestimmt die Höhe der Sozialleistung und beschreibt den Mindestbedarf zum menschenwürdigen Leben in Österreich (Höhe schwankt je nach Bundesland) – Teilzeit: man arbeitet regelmäßig weniger (z.B. 20 Stunden pro Woche) als vergleichbare Vollbeschäftigte (z. B. 40 Stunden pro Woche); Kinderbeihilfe: Kindergeld (Familienbeihilfe), monatliche staatliche Unterstützungszahlung für jedes Kind (gestaffelt nach Alter); Krankenkasse: Trägerin der Krankenversicherung, die im Krankheitsfall die anfallenden Kosten trägt; Wohnbeihilfe: staatlicher Mietzuschuss bei entsprechend geringen Arbeits- bzw. Pensionseinkommen 2 Zum einen gibt es immer wieder Menschen, die durch das Sicherungsraster des Staates fallen (vgl. den Bericht von Frau S.), zum anderen ist Armut relativ zum Durchschnitt, d.h. wo es reiche Menschen gibt, muss es auch arme geben, die sich eben deutlich weniger leisten können. 3 Tatsächlich gibt es eine Reihe von Hilfen für arme Menschen, die im Normalfall ein menschenwürdiges Leben sichern. Allerdings gibt es auch Lücken (vgl. den Bericht von Frau S.), zum anderen beantragen längst nicht alle Menschen auch die Unterstützungen, auf die sie einen Anspruch hätten; hier müsste der Staat besser aufklären. 4 a. Frau S. erzählt, dass sie kroatische Staatsbürgerin sei und seit 2008 in Wien wohne. b. Frau S. berichtet, dass sie einen Arbeitsunfall gehabt habe. c. Seine Therapien würden nicht mehr bezahlt, bedauert Frau K., und privat könne sie sich diese nicht leisten. 5 Die Karikatur zeigt einen dicken Mann, der aus einer großen Schüssel isst. Durch sein Gewicht drückt er die Bank, auf der er sitzt, nach unten, 183 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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