Lösungen Mir is ’s alles ans, … – Sachtexte lesen und verstehen Seite 109 Bargeld, Geldbörse, Sparbuch, Guthaben, Losungswort, Spareinlage, Jahreszins, Girokonto, Kontonummer, Kontostand, Umsatz, Sollzinsen, Kredit, Bankleitzahl, Kontoauszug Seite 110/111 1 falsch sind: c, d 2 Die Grafik „Wofür Jugendliche regelmäßig Geld ausgeben“, die auf der Befragung von 1852 Jugendlichen basiert, nennt 17 Ausgabenbereiche und gibt an, wie viel Prozent der befragten Jugendlichen für diesen Bereich regelmäßig Geld ausgeben. Demnach geben rund drei Viertel aller Jugendlichen regelmäßig Geld für Kleidung und Accessoires aus und über zwei Drittel für Ausgehen, Verpflegung und Körperpflege. Weniger wichtig sind den Jugendlichen Bücher, technische Geräte, Musik und Computerspiele (weniger als ein Viertel gibt hierfür regelmäßig Geld aus). Ganz am Ende steht der Bereich Wohnen, für den nur 4 Prozent der Jugendlichen Geld ausgeben, was darauf schließen lasst, dass die allermeisten Jugendlichen einfach noch zu Hause wohnen. Die Aussageabsicht ist eine Information über das Konsumverhalten von Jugendlichen. 3/4/5/6 individuelle Lösungen 7 individuelle Lösungen – Hier geht es vor allem darum, dass die Schülerinnen und Schüler das sachlich-darstellende Schreiben üben. Seite 112/113/114/115 1/2 individuelle Lösungen 3 Unter einer „Schuld“ (bezogen auf Geld wird das Wort im Deutschen meist im Plural gebraucht) versteht man die Verpflichtung zur Rückerstattung von etwas (meist von Geld, denkbar sind aber auch andere Leistungen). Luca mag keine dramatischen oder schlimmen Schulden haben, wenn er sich Geld borgt, aber er hat welche. 4 Höraufgabe 5 a Im Text kommt vor: Aussage c – b richtige Fortsetzung: c c ergänzt werden muss: Überschuldungsgründe; Schuldenfalle 6 Von einer „Schuldenfalle“ spricht man, wenn man die Schulden nicht mehr beherrscht, also so viele Schulden hat, dass man sie nicht mehr zurückzahlen kann. 7 individuelle Lösung – mögliche bildhafte bzw. bedeutungsübertragende Formulierungen: finanzieller Teufelskreis, waschechter Kredit, persönliche Zwick-Mühle. Derartige bildhafte Formulierungen wecken starke Gefühle. Sie machen das eher abstrakte Thema greifbar und wirken auch alarmierend. 8 Z. 18: Junge Menschen würden im Vergleich zu früher in einer ganz anderen Welt leben, sagt der Verhaltensökonom Michael Kirchler von der Universität Innsbruck. Z. 24: Viele Menschen würden außerdem zu ungeplanten Käufen neigen. Z. 28: Heute sei all das mit nur einem Klick entfernt. Z. 28: Auch Studien würden laut Kirchler zeigen, dass Menschen, die zu spontanen Entscheidungen neigen, mehr Probleme bekommen, je weniger Hindernisse es gibt. Z. 34: Schulden durch Online-Shopping würden vielleicht in eine persönliche Zwick-Mühle, in den meisten Fällen aber nicht in den finanziellen Ruin führen. Z. 36: Jedoch würden laut Kirchler viele junge Menschen aufgrund von angehäuften Konsumschulden zur Schuldnerberatung kommen. Z. 39: In den Workshops werde deutlich, dass Jugendliche oft keinen genauen Überblick über ihre Ausgaben haben. Z. 40: So seien nicht nur die Konsumschulden durch Ratenzahlungen Thema, sondern auch die monatlichen Ausgaben wie Handyrechnung oder Ausgehen sehr hoch, sagt Michael Obermeier vom Bereich Bildungspolitik der AK. Z. 45: Gleichzeitig habe Finanzwissen einen positiven Einfluss auf die „Geduld bei Finanzentscheidungen“, was wiederum die praktische Relevanz dieses Themas zeige. 9 eine mögliche Fortsetzung könnte so aussehen: Diana Foidl: Klarna und Co: Junge in der Schuldenfalle? von ORF Tirol vom 6. November 2023 […] • „Klarna ist weniger Auslöser als Symptom eines viel umfassenderen Problems, mit dem Jugendliche zu kämpfen haben.“ (Z. 17) • heute andere Welt: einerseits zahlreiche Angebote und sozialer Druck zum Konsum, andererseits über Smartphone der Konsumwelt ausgeliefert • hinzukommt: Menschen neigen zu Impulskäufen und -entscheidungen, für die es heute keine Barrieren (Bankberatung, Geld abheben müssen) gibt • bei Schuldnerberatung Tirol viele junge Menschen mit angehäuften Konsumschulden • in Kursen der Arbeiterkammer Tirol wird deutlich: Jugendliche oft ohne genauen Überblick über ihre Ausgaben; außerdem haben Jugendliche „einen ‚umfassenden Aufholbedarf‘ im Bereich der finanziellen Grundbildung“ (Z. 44) 10 Der Text beantwortet viele Fragen zu dem Thema (z.B. wieviel Geld Jugendliche in welchem Alter zur Verfügung haben, wie viel sie ggf. auch sparen, was sie durchschnittlich wofür ausgeben usw.) nicht; er informiert aber umfassend über einen wichtigen Teilaspekt (Schulden, Konsumverhalten, Finanzwissen). 11 individuelle Lösungen – Deutlich werden sollte, dass die Bedarfe zwar individuell verschieden sind, bestimmte Dinge (Computer, Smartphone) aber meist für wichtiger erachtet werden als z. B. eine Halskette. 12 Mögliche Leitlinien könnten sein: 1. Tätige keine Spontankäufe! Überschlafe jede Kaufentscheidung! 2. Gib nur Geld aus, das du auch hast! 3. Kaufe nur, was du auch wirklich brauchst! Seite 116/117 1 „Konsum“ bedeutet „Verbrauch (von Waren und Dienstleistungen)“. Unterscheiden kann man ggf. zwischen einem notwendigen Konsum (z.B. Lebensmittel, notwendige Kleidung) und nichtnotwendigem Konsum (z.B. Luxusgüter wie Schmuck oder nichtnotwendige Kleidung). 2 informieren appellieren argumentieren Lexikonartikel, Gesetzestext, Hausordnung Einladung, Wunschzettel, Wahlplakat Leserbrief, Leitartikel, Erörterung 3 Text 1: Der Text erklärt „Konsum“ als Verbrauch oder Nutzung von Dingen. Privater Konsum ist laut Text wichtig für die Wirtschaft. Viele Menschen würden aber auch unsere Konsumgesellschaft kritisieren. – Text 2: Nunu Kaller sagt, zwei Gesichtspunkte hätten sie zum Verfassen ihres Buches gebracht: Zum einen die Tatsache, dass sie immer wieder zum Thema nachhaltiger Konsum befragt worden sei, zum anderen die Erkenntnis, dass auch nachhaltiger Konsum Konsum sei. Insgesamt müsse man einfach weniger konsumieren. – Text 3: Der Text informiert darüber, dass die Konsumstimmung in Österreich gedämpft ist, obwohl die Österreicherinnen und Österreicher positive Zukunftserwartungen hätten. 4 Text 1: informieren; Text 2: argumentieren; Text 3: informieren; Text 4: appellieren Hier könnten manchmal auch zwei Hauptfunktionen benannt werden, wodurch deutlichgemacht werden kann, dass viele Texte mehre Funktionen aufweisen. 5 Text 1: Der Text ist standardsprachlich, nicht wertend und von allgemeinem Inhalt; der Text ist nicht spontan entstanden und hat einen klaren Aufbau (vom Allgemeinen zum Besonderen). – Text 2: Der Text gibt mündliche Aussagen wieder (stellenweise Umgangssprache), die eher spontan geäußert wurden. Die Textstruktur ergibt sich auch über die Fragen. – Text 3: Der Text ist standardsprachlich, verwendet dabei auch fachsprachliches Vokabular. Die Textstruktur folgt dem Aufbau von Nachrichten (als journalistischer Textsorte), die Beantwortung der Was-Frage steht im Mittelpunkt. Schreibanlass ist eine aktuelle Studie, über die berichtet wird. – Text 4: Der Text ist spontan verfasst, was sich im reihenden Aufbau spiegelt (man darf annehmen, dass die Reihenfolge der Stichpunkte mehr oder weniger zufällig ist). Sprachlich sind die Angaben auf das Nötigste beschränkt (Mengenangaben bzw. Stückzahlen plus Nomen): Der Schreibanlass ist ein bevorstehender Einkauf. 6 individuelle Lösungen – Sinnvoller Konsum ist auf jeden Fall ein Konsum, der bewusst erfolgt und auf Nachhaltigkeit zumindest achtet. Seite 118/119 1 möglicherweise unbekannt sind: Präsentation: das Vorzeigen; immateriell: nicht auf materielle Güter (wie Geld, Besitz) bezogen; Ressource: Quelle, Vorkommen; grassierende: um sich greifende 2 Vorschlag: Die Wertschätzung für andere Reichtümer als Geld und Wertgegenstände kann eine wichtige Quelle sein, um aktuelle Probleme zu lösen. 3 Das Sprachbild (Metapher) verweist auf ein Problem, das zwar für eine Gruppe von Menschen klar erkennbar und bedeutsam ist, aber von diesen nicht thematisiert wird; in diesem Falle ist die ungerechte Verteilung des Reichtums gemeint. 4 Bild 1: Ein immaterieller Reichtum kann zunächst die Familie selbst sein oder auch die Zahl der Kinder. Immaterieller Reichtum könnte so auch in der Tradition (bezogen auf die Kleidung) bestehen oder in den Werten, die für die Gesellschaft wichtig sind. – Bild 2: Ein immaterieller Reichtum ist der Stolz, den die Athletin und der Athlet ausstrahlen. Es zeigt sich, dass sich ihre harte Arbeit, ihr Training und ihre Disziplin gelohnt haben – in Form der Medaillen. Das Bild zeigt auch die Gemeinschaft und den Zusammenhalt, insbesondere zwischen den beiden zusammengehörigen Athletinnen (erkennbar an den einheitlichen Outfits). Zum immateriellen Reichtum zählen auch die Erinnerungen, die diese unvergessliche Siegerehrung den Athletinnen ein Leben lang bleiben werden. 5 individuelle Lösungen 6 Gemeint sind immaterielle Werte, die die Kultur prägen, z.B. Werte wie Zuverlässigkeit, Ehre oder Beliebtheit. 7/8/9 individuelle Lösungen Seite 120/121 1 Hier ist wichtig, dass du dir klarmachst, dass ursprüngliche Nomen, die die Eigenschaften von Nomen verloren haben, nicht mehr artikelfähig sind (also nicht: „Ich laufe das Eis.“), nicht mehr dekliniert werden können (also nicht: „Ich laufe Eise.“) und als Verbzusätze auch keine Attribute mehr haben können (also nicht: „Ich laufe dickes Eis.“). 2 a. paar; b. Dank; c. Paar; d. dank. 3 Beispiele: Sie wollten zurück ins Heim fahren. Sie wollten endlich heimfahren. – Sie konnte stundenlang auf dem Kopf stehen. Die Fans sind vor Begeisterung kopfgestanden. –Sie wollten ihnen kein Leid antun. Sie konnte ihr nur leidtun. 4 Beispiele: Das ist mir recht. Die Firma ist bankrott. Du bist klasse. Er allein war und bleibt schuld. Sie sind spitze. 5 a. Sie hat in Madrid Spanisch studiert. b. Diese Einstellung ist typisch österreichisch. c. Sein Englisch muss noch besser werden. d. Ihr neues Auto ist grün. e. Ihr Gesicht hat sich vor Kälte ganz blau verfärbt. 6 Stehen Präpositionen vor Farb- oder Sprachbezeichnungen, so werden diese großgeschrieben. Seite 122/123 1 Laut Text haben die Schülerinnen und Schüler in Österreich zu wenig Wissen über Geld (Finanzen). 2 Zinseszinsen sind Zinsen, die man auf Zinsen zahlt. Man hat also etwa 100 Euro Schulden und muss dafür 5 Prozent Zinsen zahlen. Dann hat man bereits 105 Euro Schulden. Muss man nun noch einmal Zinsen zahlen, zahlt man 5 Prozent auf 105 Euro, also nicht mehr 5 Euro, sondern schon 5,25 Euro. Man zahlt also Zinsen auf Zinsen. 189 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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