Treffpunkt Deutsch 4 - Deutsch Sprachlehre, Schulbuch

In der Diskussion Diskutiert, welche Rolle soziale Medien in Sachen politische Partizipation einnehmen. Lies den Text über Slacktivismus. Beantworte dann die untenstehenden Fragen. Was ist Slacktivismus? Slacktivismus ist ein Begriff, der sich aus den Wörtern „Slacker“ (fauler Mensch) und „Aktivismus“ zusammensetzt. Er beschreibt eine Form des Aktivismus oder Engagements, bei der Personen über soziale Medien oder Online-Plattformen ihre Unterstützung für eine bestimmte Sache oder ein bestimmtes Anliegen zum Ausdruck bringen, jedoch nur minimale oder oberflächliche Anstrengungen unternehmen. Typischerweise äußern sich Slacktivisten durch das Teilen von Beiträgen, das Verwenden von Hashtags oder das Unterzeichnen von Online-Petitionen. […] Neben dem Klicken und Teilen von Beiträgen kann Slacktivismus auch das Tragen von symbolischen Armbändern oder Anstecknadeln […] oder das Versenden von Kettenbriefen umfassen. […] Beispiele sind das Einfärben des Profilbilds mit Regenbogenfarben zur Unterstützung der LGBTQ+-Rechte oder das Hinzufügen eines Filtereffekts, um auf soziale oder politische Themen aufmerksam zu machen. […] Es geht um Aktivitäten, die den Anschein von Aktivismus erwecken, aber wenig tatsächlichen Einfluss haben. Natürlich ist es auch möglich, dass sich Menschen auch über ihre Online-Aktivitäten hinaus für die Sache engagieren [indem sie zum Beispiel an Demonstrationen teilnehmen]. Es wird jedoch oft kritisiert, wenn diese Aktivitäten als Ersatz für echtes Engagement und konkrete Maßnahmen betrachtet werden. Quelle: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.slacktivismus-mhsd.5c351295-d78b-4823-88f7-8c2845a9d7b7.html; gekürzt (abgerufen am 7.10.2024) richtig falsch „Slacktivismus“ ist eine Begriffszusammensetzung aus „Slacker“ und „Aktivismus“. Slacktivismus bezeichnet eine Form des Einsatzes mit nur minimalem Aufwand. Ein Slacker ist eine Person, die sich für eine (politische) Sache aktiv einsetzt. Slacktivisten nehmen beispielsweise an Demonstrationen teil. Beiträge zu teilen oder das eigene Profilbild einzufärben, sind Beispiele für Slacktivismus. Sammelt in einer Gruppe von vier Personen in einer Tabelle, welche Vorteile bzw. Nachteile Online-Petitionen mit sich bringen können. Besprecht, ob ihr bereits Slacktivistinnen oder Slacktivisten gewesen seid. Wenn ja, in welcher Sache? Habt ihr euch in anderer Form schon einmal an einem Diskurs beteiligt? 6 C Demonstrationen Wahlen Politische Partizipation 7 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 N 8 C 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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