a) Betrachte den folgenden Text. Ordne dabei die Buchstaben der passenden Begriffe aus dem Kasten zu. b) Lies anschließend den Text. Unterstreiche weitere schwierige Wörter mit Bleistift. Wie das Internet unsere Sprache verändert OMG, FYI, YOLO: Das Internet verändert unsere Sprache rasend schnell. Anglizismen, Abkürzungen, Emojis, Memes und Co. sind für viele nicht mehr wegzudenken. Aber was bedeutet das für uns als Gesellschaft? Sprache im Wandel Sprache ist schon seit jeher ein Prozess: Laute, Wörter, Satzbau und Grammatik sind einem ständigen Wandel unterworfen. Wortbedeutungen verändern sich, einige Wörter sterben aus, neue kommen dazu. Während sich der Sprachwandel früher stetig, aber langsam vollzog, verändert sich die Welt dank der Digitalisierung heute schneller – und damit auch die Sprache. So werden auch Emojis, GIFs, Memes und Abkürzungen wie LOL oder OMG in unsere Art zu kommunizieren aufgenommen. Angesichts fehlender Interpunktion und Groß- und Kleinschreibung fürchten KritikerInnen aber einen Sprachverfall. Doch es gibt auch viele ExpertInnen, die den Wandel der Sprache mit Gelassenheit betrachten: Die kanadische Buch-Autorin und Linguistin Gretchen McCulloch hält beispielsweise Online-Communitys für innovativ, denn diese entwickeln permanent neue Slangwörter genauso wie Emojis, GIFs, Memes oder Akronyme wie „FYI“. Ist die Entwicklung der Sprache dank der Digitalisierung also gar nicht unbedingt etwas Schlechtes? Ähnlich sieht dies auch der Soziolinguist Manfred Glauninger. In einem Interview erklärt er: „Wenn sich eine Sprache nicht mehr verändert, ist sie tot. Gerade die deutsche Sprache ist seit ihrer Entstehung permanent massiv durch den Kontakt mit anderen Sprachen geprägt – zum Beispiel Latein, Französisch und dann eben Englisch –, und das hat ihr gutgetan.“ Viele heute als typisch deutsch angesehenen Wörter hätten demnach ihren Ursprung in fremden Sprachen. Vom Internet geprägte Begrifflichkeiten (häufig als „Netzjargon“ bezeichnet) seien nur eine von vielen Facetten der deutschen Sprache – wenn auch eine relativ neue Entwicklung. 5 A – Zwischenüberschrift B – Fließtext C – Einleitung D – Quellenangabe E – Hauptüberschrift 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 Die Gliederung eines informierenden Textes erkennen Eine klare und übersichtliche Gliederung hilft beim Verständnis von informierenden Texten. Überschriften erleichtern zum Beispiel die Orientierung im Text, weil sie Hinweise darauf geben, welche Themen im folgenden Abschnitt behandelt werden. Informationen zusammenfassen 53 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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