Vielfach Deutsch 4, Leseheft

Das suchende Lesen trainieren 1 b) 1 C, 2 B, 3 E, 4 A, 5 F, 6 D 2 a) Hauptüberschrift, Zwischenüberschriften, Fettdruck, Einrückungen, Großbuchstaben; b) 1) Gesundheit und Körperpflege; 2) Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie (IT); 3) Kunst und Kunsthandwerk; 4) Transport und Lager; c) Mögliche Lösung: Bekleidungsfertiger*in (…); d) Installations- und Gebäudetechnik (Modullehrberuf) 4 b) Mögliche Lösung: Leicht zu finden sind vor allem die Informationen zu Lehrzeit, Einkommen, Ort und Start aufgrund der Symbole/Icons. Außerdem helfen fett gedruckte Wörter beim Auffinden von Informationen und eine übersichtliche Gliederung mit Zwischenüberschriften sowie Aufzählungszeichen. 1 Texte zur Berufswahl lesen und verstehen 2 1) R, 2) F, 3) R, 4) F, 5) F, 6) R 3 1) Monsieur Feyrières ist von Beruf Chirurg. 2) Die Chefin des Friseursalons heißt Marielou. 3) Der Friseursalon hat von 9 bis 20 Uhr geöffnet. 4 a) Ein Praktikum! … Was sind das denn schon wieder für Erfindungen? Die Kinder können keine drei korrekten Sätze aneinanderreihen, aber müssen ein Praktikum machen. Und überhaupt: Was für ein Praktikum? / Is’ unser Problem … Geh zu den Straßenkehrern, da werden sie dich nehmen. Nein, nicht Straßenkehrer, heute heißt das ja bestimmt Pfleger des öffentlichen Raumes. / Ein Friseurpraktikum? Für Louis? / Das wäre doch phantastisch … LOUIS, Damenfriseur. / Im Grunde ist so ein Praktikum keine schlechte Sache … Louis wird lernen, was Arbeit bedeutet, er wird fegen, aufräumen, stundenlang stehen. Ich mach dir keine Vorwürfe, Véra, aber du verwöhnst den Jungen zu sehr. Es wird Zeit, dass er die Realität kennen lernt! / Ja, nämlich die große Tugend, dass man begreift, wie wichtig es ist, etwas für seine Schulbildung zu tun. b) Mögliche Lösung: Louis hat Angst vor seinem Vater, weil er dessen Verachtung spürt und dieser ihn seine Macht spüren lässt. 5 b) Mögliche Lösung: 1) Louis brummelt, weil er spürt, dass es seinem Vater gar nicht um das Praktikum geht, sondern darum, Louis seine Verachtung zu zeigen. 2) Louis beantwortet die Frage seiner Mutter knurrend, weil die Familie über seinen Kopf hinweg entschieden hat. 3) Louis denkt daran, wie schwer ihm manche Fächer fallen. 6 a) Vater: dominant, aufbrausend, belehrend; Mutter: besänftigend, ausgleichend, klug, aufmerksam, praktisch, fürsorglich; Großmama: hilfsbereit, klug, aufmerksam, praktisch 7 a) Vater: Z. 1–4, 18, 32–36; Mutter: Z. 22–23; 38; Großmama: Z. 13–14, 16–17; Louis: Z. 5–6, 29; b) Mögliche Lösung: Der Vater ist zunächst skeptisch und hält nicht viel von einem Praktikum in einem Friseursalon. Andererseits hofft er, dass Louis dadurch lernen wird, was Arbeit bedeutet, und begreift, dass eine Schulbildung wichtig ist. Die Mutter ist zunächst ebenfalls nicht sicher, ob das Praktikum für Louis das Richtige ist, hält es dann aber für eine gute Idee. Die Großmama ist der Meinung, dass kein Beruf schlechter als der andere ist. Louis ist es egal, wo er sein Praktikum absolviert. 11 a) Text 1: Er begriff immer noch nicht, warum Ludovic sich im Unterricht neben ihn und in der Kantine ihm gegenüber setzte. Manchmal hatte er das Bedürfnis, ihm zu sagen: Ach, übrigens, weißt du was? Du bist mir scheißegal. / Louis dachte ja … / In Gedanken sah er wieder die Frau mit dem Scheuerlappen vor sich. Text 2: Hätte Louis die Worte gehabt, hätte er seinem Vater sagen können, dass er durchaus dabei war, etwas für seine Zukunft zu tun. Weil er Friseur werden wollte. / Er hätte sich am liebsten etwas ausgerissen. / Rede, Louis. Sag deinem Vater, dass diese Leute dich aufgenommen haben, dass sie dir Verantwortung gegeben haben, dass sie an dich geglaubt haben, selbst nachdem du sie angelogen hast. / Na los, rede. Jetzt oder nie. b) Text 1: Louis will seine Gedanken nicht aussprechen. Text 2: Louis kann seine Gedanken nicht aussprechen. 12 a) 1) Louis ist Ludovic gegenüber nicht ganz ehrlich, weil er ihn nicht wirklich mag und weil er keine Lust hat, ausgerechnet ihm Rechenschaft über seine Entscheidung abzulegen. 2) Es gelingt Louis nicht, mit seinem Vater zu sprechen, weil dieser nicht verständnisvoll mit ihm spricht, sondern Macht auszuüben versucht. 3) Im ersten Text begegnet Louis einem Klischee, weil Ludovic davon ausgeht, dass alle Friseure homosexuell sind. Im zweiten Text begegnet Louis einem Vorurteil, weil sein Vater eine vorgefasste Meinung über Bildungswege hat. 13 b) Schritt 2: Berufserwartungen klären; Schritt 3: Stärken und Fähigkeiten herausfinden; Schritt 4: Sich über Berufe informieren; Schritt 5: Berufsziel setzen; Schritt 6: Alternativen überlegen; c) Mögliche Lösung: Schritt 7: Vor- und Nachteile abwägen; Schritt 8: Entscheidung treffen; Schritt 9: Lehrstelle suchen 14 4 15 a) Appell, Information, Anleitung Ich lese und verstehe Texte zur Berufswahl 2 1) R, 2) R, 3) F, 4) F 3 1) Internat; 2) ganzjährig/geblockt 2 Sachtexte und Diagramme lesen und verstehen 2 a) 1) Regenzeit, 2) überflutet, 3) Klimawandel, 4) höher, 5) Kanu; b) Mögliche Lösung: 1) Die Krise in Venezuela führt dazu, dass Familien sich den Schulbesuch ihrer Kinder (Fahrt, Materialien) nicht leisten können. Außerdem fehlen in Schulen Strom und Wasser. Die Gehälter von Lehrkräften können auch nicht bezahlt werden. 2) Die Kinder pendeln aus Venezuela nach Kolumbien. Schulbusse holen sie am Grenzübergang ab und bringen sie in Schulen rund um die Stadt Cúcuta. 3) Aus dem Text geht hervor, dass viele Menschen (darunter Lehrerinnen und Lehrer) infolge der Krise kein sicheres Einkommen haben, ihre Familie nicht ernähren können und das Land verlassen. c) Ob Wetterextreme, fehlende Infrastruktur, geographische Beschaffenheit oder Krisen und Konflikte – ihre Ausdauer und Entschlossenheit lassen sie alle Hindernisse überwinden. 4 b) Mögliche Lösung: 1) Die Regenzeit beginnt im November und endet im April. 2) Am höchsten ist die Niederschlagsmenge im Jänner. 3) Im Juni und Juli ist es trocken, wobei die Temperatur unter 25 Grad bleibt. 4) Am wärmsten ist es tagsüber im Oktober, bei Temperaturen zwischen 19 und 31 Grad. 5 b) Mögliche Lösung: 1) Anzahl, 2) Venezuelas, 3) International Organization for Migration, 4) Säulendiagramm (Balkendiagramm), 5) 2015, 6) 2023, 7) gestiegen ist, 8) Kolumbien, 9) drei, 10) Millionen (Menschen), 11) Brasilien, 12) Spanien, 13) 500.000, 14) Spanien, 15) Gründe 8 Mögliche Lösung: 1) Minimalismus statt Überfluss an Besitz; Fernweh; kann Job von überall, zu jeder Uhrzeit erledigen; genießt Freiheit; 2) Laptop und Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung; außerdem: vier T-Shirts, zwei Hosen, ein Nackenkissen und eine Reisedecke; 3) Vorteile: Freiheit, Reisen, Begegnungen, Freundschaften, Ausflüge; Nachteile: kein Rückzugsort, verpasste Züge, Bahnstreiks; 4) tagsüber im ICE als Softwareentwickler arbeiten, abends die Verbindung mittels App organisieren, nachts im Zug schlafen 11 3, 2, 1, 6, 4, 5, (7) 13 a) + b) 1 R, 2 R, 3 F (richtiggestellt: 37 Prozent der gemachten Bahnreisen wurden tagsüber unternommen.), 4 R (Hinweis: 11%+37%+19%=67%),5R,6F(richtiggestellt: Ein Drittel der befragten Personen plant keine Bahnreise.); c) 3 von 4 Menschen – 75 %, 50 Prozent – die Hälfte, jede/jeder Fünfte – 20 Prozent, 10 Prozent – jede/jeder Zehnte, halbieren – minus 50 Prozent Leseheft Vielfach Deutsch 4 | Lösungen L 62 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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