Genetik und Sexualität 42 Die 3. Mendelsche Regel Die 3. Mendelsche Regel besagt, dass verschiedene Merkmale unabhängig voneinander vererbt werden, sofern die Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen. 1. Eine Gärtnerin hat reinerbige weißblühende, gefüllte Tulpen (Tulpen, deren Blüten viel mehr als sechs Blütenblätter aufweisen) und reinerbige rotblühende einfache Tulpen. Sie möchte reinerbige weißblühende, einfache Tulpen und reinerbige rotblühende, gefüllte Tulpen züchten. Überprüfe mit folgendem Kreuzungsschema, ob es ihr gelingt. Keimzellen rg rG Rg RG rg rG Rg RG RRGG 2. Ein befreundeter Gärtner hat reinerbige gelbblühende Tulpen mit gefransten Blütenblättern und Tulpen mit rosafarbenen, glattrandigen Blüten. Er möchte reinerbige rosafarbene Tulpen mit gefransten Blütenblättern und reinerbige gelbblühende Tulpen mit glattrandigen Blütenblättern züchten. Er schafft es nicht. Begründe die Unmöglichkeit, die gewünschten Tulpen zu züchten. rRgG Keimzellen r: Blütenfarbe Weiß R: Blütenfarbe Rot g: Blütenform Gefüllt G: Blütenform Einfach rrgg RRGG F1 rg a) Wie sieht die F1 aus? Male das richtige Blütensymbol in der entsprechenden Farbe an und streiche das andere durch. b) Wie sieht die F2 aus? Male die richtigen Blütensymbole in der jeweils entsprechenden Farbe in den Raster. c) Hat die Gärtnerin ihr Ziel erreicht? Begründe das Ergebnis. Schulbuch Seite 114–115 O Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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