Zeitbilder 2, Schulbuch

Anwendungsbereich 5: Mittelalterliche Lebensformen 95 Geschenke für Kinder Heilige Schrift Gott einige Feiertage Ruhetag Entstehungszeit Chanukka (Lichterfest) Jom Kippur, Sukkot, Pessach, Chanukka Sabbat (Samstag) Weihnachten Altes und Neues Testament Gott Weihnachten, Ostern, Pfingsten mit Christi Geburt Fastenbrechen (Zuckerfest), Geburt des Propheten Fastenbrechen, Opferfest Freitag Der Islam Mohammed Er kam aus Mekka, einer Handelsstadt in Arabien, und vereinte die Stämme zu einem Volk der Araber. In Palästina lernte er den Monotheismus der Juden und Christen kennen und begann, an den vielen hundert Gottheiten Arabiens zu zweifeln. In der Wüste soll ihn der Erzengel Gabriel beauftragt haben zu verkünden: Es gibt keinen Gott außer Allah (arabisch: Gott), und Mohammed* ist sein Prophet*. Islam Allah ist Schöpfer und Herr der Welt, dem die Menschen gehorchen müssen. „Islam“ bedeutet „Hingabe an Gott“ oder „Ergebung in den Willen Gottes“. Die Anhänger dieser Lehre nennen sich Muslime. Hedschra (Übersiedlung) Mohammeds Lehre fand in Mekka kaum Anklang. Daher ging er 622 mit seinen Anhängern nach Medina. Die Muslime nahmen dieses Jahr als Beginn ihrer Zeitrechnung. Koran, Fünf Säulen des Islam Kurz nach Mohammeds Tod wurden seine Predigten und Vorschriften für das Leben eines Gläubigen niedergeschrieben. So entstand der Koran* mit 114 Offenbarungen (Suren). Die Pflichten eines Muslims bzw. einer Muslima sind: Glaubensbekenntnis, fünf Gebete täglich, Fasten im Monat Ramadan, eine Pilgerfahrt nach Mekka und die Unterstützung Armer (= Fünf Säulen des Islam). Ausbreitung des Arabischen Reiches Die Nachfolger Mohammeds waren die Kalifen*, die in Eroberungskriegen den Islam und die arabische Herrschaft ausdehnten. Im Norden kamen sie an die Grenzen des M9 Koran 1. Sure Q Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Lob sei Gott, dem Weltenherrn, Dem Erbarmer, dem Barmherzigen, Dem Herrscher am Tage des Gerichts. Dir dienen wir und zu Dir rufen wir um Hilfe. Leite uns den rechten Pfad Den Pfad derer, denen Du gnädig bist, nicht derer, denen Du zürnst, und nicht der Irrenden. (nach: https://scilogs.spektrum. de) ca. 2000 v. Chr. ca. 800 n. Chr. Oströmischen Reiches, im Osten bis Vorderindien und im Westen über Nordafrika bis Spanien. „Wer nach Wissen strebt, betet Gott an.“ Das steht im Koran. Daher sind gläubige Muslime verpflichtet, nach Wissen zu streben. Die Araber verbanden ihr Wissen mit dem der Griechen und der Inder. In Städten wie Bagdad, Damaskus oder Cordoba entstanden Studienzentren mit großen Bibliotheken. Sie brachten die arabischen Ziffern nach Europa, verfügten über die genauesten Landkarten und hatten große medizinische Kenntnisse. 1 Prüfe mithilfe des Schulbuchtextes, worüber Jüdinnen und Juden an der Klagemauer (M6) klagen. (HFK II) 2 Erkläre anhand der beiden Texte aus den Büchern Mose (M7 und M8) und dem Schulbuchtext die Bedeutung Gottes im Judentum. (HMK II) 3 Erläutere den Unterschied zwischen dem jüdischen Tempel und den Synagogen. (HMK II) 4 Stelle fest, wer von genaueren Landkarten, wie sie zB die Araber hatten, profitieren könnte. (HOK II) 5 Vergleiche den Inhalt der ersten Sure (M9) mit dem Schulbuchtext. Notiere dort geschriebene zusätzliche Informationen in deinem Heft. (HMK II) 6 Bittet muslimische Mitschülerinnen und Mitschüler zu erzählen, wie ihre Familie den Fastenmonat Ramadan begeht. (HFK II) 7 Vervollständige die Tabellenleiste oben mit den Informationen, die du den vier Seiten dieses Kapitels entnommen hast. (HOK II) Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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