Buntspecht Deutsch 4, Begleitband für Lehrerinnen und Lehrer

29 Transkription der Hörübungen (Digitales Audiopaket, DAP) Unsere Wohnung ist ziemlich klein, aber gemütlich. Am liebsten mag ich unsere braune Ledercouch mit den bunten Kissen im Wohnzimmer. Sie steht genau gegenüber dem Fernseher. Davor ist ein quadratischer, kleiner Tisch, auf dem sich immer viele Zeitschriften stapeln. Unsere Küche ist zwar klein, aber meine Mama findet sie sehr praktisch. Dort haben nur eine Küchenzeile mit Hochschränken und alle Geräte Platz. Außerdem gibt es eine kleine Arbeitsfläche mit zwei Hockern, die auch als Bar dient. Aber zum Essen ist das viel zu klein für uns. Gegessen wird auf dem verglasten Balkon. Dort stehen eine große Eckbank, ein alter Holztisch und drei verschiedene Korbsessel. Das alles hat Papa vom Altwarenhändler geholt. Er liebt gebrauchte Möbel, die er abschleifen, streichen oder reparieren kann. Auch die altmodische Standuhr im Hausgang und die Glasvitrine im Wohnzimmer sind aus dem Altwarengeschäft. Das schönste Zimmer in der Wohnung ist natürlich meines. Ich habe ein kuscheliges, blau-goldenes Bett mit einem Schleier als Himmel. Außerdem durfte ich mir zum Geburtstag ein Bücherregal im Möbelcenter kaufen. Das gleiche steht übrigens auf dem Balkon – für Mamas Kochbücher und die kitschige Blumenvasen-Sammlung. Es hat Rollen unten dran und ist ein Raumteiler. Auf der einen Seite steht mein Schreibtisch, dort lerne und arbeite ich, auf der anderen Seite mein Bett, meine Bücher und meine Gitarre samt Noten. Da wird gefaulenzt und Musik gemacht. Das Schlafzimmer meiner Eltern ist sehr sparsam eingerichtet. Es gibt nur ein großes Doppelbett und einen Kleiderkasten über die ganze Seitenwand des Zimmers. Ich geh dort vor allem wegen der großen Spiegel an den Kastentüren hinein. Man will ja schließlich wissen, wie man aussieht, bevor man das Haus verlässt! Überall in der Wohnung hängen Fotos, denn meine Mama fotografiert gerne. Sie hat damit auch schon Preise gewonnen. Nur in der Küche ist die Wand voller alter Kinderzeichnungen von mir. Schrecklich! Aber Mama findet sie wunderschön. Unser Bad ist derzeit eine einzige Baustelle: Meine Eltern haben letzte Woche eine neue Badewanne, ein neues Waschbecken und ein neues Klo gekauft. Papa ist gerade beim Verfliesen. Deshalb steht die Waschmaschine im Hausgang, direkt neben dem Schuhregal. Und oben drauf Unmengen von Klopapier und Putzmittel. Ich lade in nächster Zeit lieber niemanden zu mir nach Hause ein, weil das ist mir schon ein bisschen peinlich … Track 8: Ein Tag bei uns zu Hause zu S. 75, Übung 1 Mein Vater ist immer der Erste, der aufsteht und für uns das Frühstück macht. Der Letzte am Frühstückstisch bin ich, weil ich in der Früh einfach nicht aufstehen will. Danach gehen wir alle aus dem Haus. Meine Schwester und ich gehen zum Bus, mit dem wir in die Schule fahren. Mein Papa fährt mit dem Auto ins Büro. Meine Mama geht zu Fuß in die Apotheke, in der sie arbeitet. Meistens kommen wir Kinder um zwei Uhr nach Hause und wärmen uns das vorgekochte Essen auf. Um vier Uhr kommt meine Mutter heim, um sechs Uhr mein Papa. Den Abend verbringen wir immer gemeinsam. Entweder wir kochen das Essen für den nächsten Tag, oder wir spielen Karten, oder wir sehen uns einen Film an. Manchmal lernen unsere Eltern am Abend auch noch mit uns. Track 9: Familienrätsel zu S. 75, Übung 4 Hast du Lust auf ein bisschen Rätselspaß? Dann hör gut zu und mach dir vielleicht auch ein paar Notizen. Damit kannst du die folgenden drei Rätselaufgaben sicher lösen. Du hörst jedes Rätsel zwei Mal. 1. Rätsel: Wenn die Schwester deines Onkels nicht deine Tante ist, wer ist sie dann? 2. Rätsel: Zwei Buben haben den gleichen Familiennamen, wohnen im gleichen Haus, sind gleich alt und haben am gleichen Tag Geburtstag. Sie sind zwar Brüder, aber keine Zwillinge. Wie kann das sein? 3. Rätsel: Ein Ehepaar hat sieben Töchter. Jede dieser Töchter hat einen Bruder. Wie viele Mitglieder hat diese Familie insgesamt? Track 10: Familienrätsel (Lösungen) zu S. 75, Übung 4 Solltet ihr nicht alles gewusst haben: Wir verraten euch die Lösungen zu den drei Rätseln. Lösung des 1. Rätsels: Die Schwester deines Onkels, die nicht deine Tante ist, ist deine Mutter. Lösung des 2. Rätsels: Zwei Buben, die zwar Brüder, aber keine Zwillinge sind, können nur zwei von drei Drillingen, zwei von vier Vierlingen oder zwei von fünf Fünflingen usw. sein. Lösung des 3. Rätsels: Da jede der sieben Töchter nur einen Bruder hat, gibt es in der Familie nur einen Sohn. Gäbe es in der Familie zwei Söhne, so hätte jedes der Mädchen zwei Brüder. Die Familie besteht also aus Vater, Mutter, sieben Töchtern und einem Sohn. Das sind insgesamt 10 Familienmitglieder. Track 11: Ein Wörterbild zeichnen zu den Suchaufträgen auf S. 84 oben Im Hörtext wird jetzt gleich eine Situation in der Vorweihnachtszeit beschrieben. Hört ihn euch ein paarmal an. Nehmt euch ein großes Blatt Papier und zeichnet dazu ein neues Wörterbild. Arbeitet zu viert zusammen. Ihr dürft die Beschreibung gerne ergänzen, lasst eurer Fantasie freien Lauf! Versucht nach dem Zeichnen auf eurem Bild viele neue Wörter zu finden. Wenn ihr fertig seid, stellt euer Bild und die Wörterliste der Klasse vor.

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