42 3.1 — Leserbrief Verfassen Sie auf Posting a) oder b) und auf Postig c) oder d) eine jeweilige Antwort. Schreiben Sie zwischen 20 und 50 Wörter. Achten Sie auf die Einhaltung kommunikativer Regeln (siehe z.B. https://about.derstandard.at/ agb/#Forum) a – Asdemna 15. Jänner 2025, 21:39:45 Der Schulhof ist auf digital umgeschwenkt. Sonst hat sich am Mobbing und Bodyshaming nix geändert. Verstehe die Aufregung nicht. Kinder sind untereinander mehr als grausam. Früher wie heute. Also Thema verfehlt. b – He did it! No, he did it! 15. Jänner 2025, 19:35:38 Hat’s immer schon gegeben, bei uns in der Schule wurde es dem Gegenüber halt noch ins Gesicht gesagt … Und wir sind trotzdem alle groß geworden … c – Te Ata 15. Jänner 2025, 21:29:22 Und da schreitet niemand ein? Gegen Nikotin gibt es seit Jahren Kampagnen, Alkoholgenuss bei Jugendlichen ist gesetzlich geregelt, Jugendschutz umfasst alles Mögliche - aber dass sich Kinder und Jugendliche, die mit den Möglichkeiten asozialer Plattformen intellektuell vollkommen überfordert sind, gegenseitig kaputtmachen, das ist egal? d – Ruby Sunday 16. Jänner 2025, 09:19:55 Tiktok kann weg, besser gestern als heute Ü5 Spätestens zur fünften Klasse bekommen viele Kinder ein Handy. Die Digitalexpertin Silke Müller erklärt, warum das zu früh ist und warum Eltern die Kontrolle behalten sollten. Kinder sollten erst mit 14 Jahren ein eigenes Smartphone bekommen. Das Problem ist nicht das Gerät, sondern der unbeschränkte Zugang zum Internet und sozialen Netzwerken. Viele Grundschulkinder haben schon ein Smartphone, was Müller für fahrlässig hält. Eltern wiegen sich in falscher Sicherheit, wenn sie nur Bildschirmzeiten beschränken oder Family-Accounts einrichten. Auch in fünf Minuten kann viel passieren, und Kinder konsumieren unreflektiert Inhalte, die ihnen vorgeschlagen werden. Das Vertrauen der Eltern ist hier fehl am Platz. Kinder sind mit zehn oder elf Jahren nicht aktiv im Netz unterwegs, sondern konsumieren, was ihnen zugespielt wird. Dadurch werden sie mit Inhalten konfrontiert, die sie nicht verarbeiten können, und erzählen nicht einmal Erwachsenen davon. Künstliche Intelligenz ist dabei ein Teil des Problems, weil Algorithmen Kindern gezielt Videos zeigen. Oft sind das bestialische Tierquälerei, gewaltvolle oder pornografische Inhalte. Selbst auf Plattformen wie Likee, die für Jüngere gedacht ist, gibt es sexualisierte Inhalte. Viele Kinder und Jugendliche teilen solche Bilder auch selbst. Auch Cybermobbing ist ein Problem, wenn KI Fotos von Kindern manipuliert. Cybergrooming bleibt ebenfalls eine große Gefahr, wenn Erwachsene Kinder über soziale Medien kontaktieren, ihr Kinder und Smartphones: „Mit dem Handy bürden wir Kindern eine Last auf“ Von Kerstin Mitternacht 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 Schreibaufgabe Verfassen Sie einen Leserbrief. Lesen Sie den Zeitungsbericht „Wie sich Jugendliche mit Rankings über ihre Körper gegenseitig fertig machen“ und die oben abgedruckten Postings. Verfassen Sie nun einen Leserbrief und bearbeiten Sie die folgenden Arbeitsaufträge: — Benennen Sie die vom Zeitungsbericht aufgegriffene Problematik. — Beurteilen Sie die vom Zeitungsbericht und den Postings vorgeschlagenen Lösungen. — Schlagen Sie Ihnen vernünftig erscheinende Maßnahmen vor. Schreiben Sie zwischen 270 und 330 Wörter. Markieren Sie Absätze mittels Leerzeilen. AUFGABE Lesen Sie das folgende Interview in der Zeitung „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ vom 20.09.2024 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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