Buntspecht Deutsch 4, Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ

Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ Buntspecht Deutsch 4

Buntspecht Deutsch 4, Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ Schulbuchnummer: 225566 Mit Bescheid des Bundesministeriums für Bildung vom 22. Mai 2026, GZ 2025-0.340.968, gemäß § 14 Absatz 2 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/86, und gemäß den derzeit geltenden Lehrplänen als für den Unterrichtsgebrauch an Volksschulen für die 4. Klasse im Unterrichtsgegenstand Deutsch (Deutsch als Zweitsprache) geeignet erklärt. Dieses Werk wurde auf der Grundlage eines zielorientierten Lehrplans verfasst. Konkretisierung, Gewichtung und Umsetzung der Inhalte erfolgen durch die Lehrerinnen und Lehrer. Liebe Schülerin, lieber Schüler, du bekommst dieses Schulbuch von der Republik Österreich für deine Ausbildung. Bücher helfen nicht nur beim Lernen, sondern sind auch Freunde fürs Leben. Kopierverbot Wir weisen darauf hin, dass das Kopieren zum Schulgebrauch aus diesem Buch verboten ist – § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz: „Die Befugnis zur Vervielfältigung zum eigenen Schulgebrauch gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.“ Data-Mining-Verbot Die Nutzung der Inhalte dieses Werkes für Text- und Data-Mining im Sinne des § 42h Abs. 6 UrhG ist ausdrücklich vorbehalten und daher verboten. Die Inhalte dieses Werkes dürfen auch nicht zur Entwicklung, zum Training und/oder zur Anreicherung von KI-Systemen, insbesondere von generativen KI-Systemen, verwendet werden. Bildrechte: © Bildrecht GmbH, Wien 2026 1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2026 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Barbara Rohringer, Wien Herstellung: Sonja Vetters, Wien Umschlaggestaltung: Silvia Bliem, Wien, unter Verwendung einer Illustration von Elisabeth Hofbauer, Wien Layout: Sofarobotnik, München – Augsburg; Silvia Bliem, Wien Satz: PER Medien+Marketing GmbH, Braunschweig Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn ISBN 978-3-209-13183-6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Buntspecht Deutsch 4 Petra Ackerlauer Martina Müller www.oebv.at Arbeitsheft Sprachförderung und DaZ Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Schreibe. Höre gut zu. Zeichne. Male an. Kreise ein. Kreuze an. Verbinde. Klebe ein. Bastle. Zusatzaufgabe Zeichenerklärung Arbeite mit dem Computer oder Tablet. Arbeitet zu zweit. Sprich. / Erzähle. Hier gibt es einen Hörtext. Lies. Arbeitet in Gruppen. Mehrsprachigkeit nutzen Gib den Online-Code auf www.oebv.at ein und du gelangst direkt zum passenden Inhalt. 6v4yh5 Hier findest du die Lösungen zu den Übungen. d6n7x6 Hier kommst du zu interaktiven Online-Inhalten, zum Beispiel zu Übungen oder Texten. Du kannst sie mit dem Computer oder Tablet öffnen. 9jd6n3 2 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Das sind wir Ich kann eine Statistik lesen Stell dir vor: Auf der ganzen Welt leben nur 100 Menschen. Ungefähr wie viele von diesen 100 Menschen würden welche Sprache sprechen? Schaue dir die Statistik an. 1 Versucht euch gegenseitig die Statistik zu erklären. Arbeitet zu zweit. Sprecht so: 19 ≠eÛn˜sÌcÅìeÛn ⁄iÛm DÍoÔrÅf &s€pÔ^eåcÅìeÛn EÛnågÅlÛi˜sÌcÅh. 2 Schreibe einen kurzen Sachtext mit den Informationen aus der Statistik. Recherchiere im Internet, wenn du noch mehr Sprachen hinzufügen möchtest. Beginne so: W®eÛnÛn ‚aÛuÅf ‚ëeÚr ‚gåaÛnÛâeÛn W®eÅlñt ⁄nÛuÚr 100 ≠eÛn˜sÌcÅìeÛn ΔèeÅb$eÛn, ‚dåaÛnÛn &s€pÔ^eåcÅìeÛn 14 ≠eÛn˜sÌcÅìeÛn ... Lest die Begrüßungen in verteilten Rollen. Eure Lehrerin oder euer Lehrer kann euch mit dem Internet zeigen, wie man sie ausspricht. Kennt ihr noch weitere Begrüßungen in anderen Sprachen? Schreibt sie auf. Sarah sagt auf Deutsch: „Hallo!“ Camille sagt auf Französisch: „Salut!“ Carmen sagt auf Spanisch: „Hola!“ Marco sagt auf Italienisch: „Ciao!“ Iryna sagt auf Ukrainisch: „Pryvít!“ Juma sagt auf Swahili: „Jambo!“ Akin sagt auf Türkisch: „Merhaba!“ Aiko sagt auf Japanisch: „Konnichi wa!“ 3 Stellt euch gegenseitig W-Fragen: W®eÚr &s€pÔrÛiåcÅhñt FÕråaÛnÛzåös€i˜sÌcÅh? W†a˜s ΔìeÛiåßãt „H∞aÅlÅlåo¡!“ ‚aÛuÅf TΩüÚrÅkÛi˜sÌcÅh? W†o¡ &s€pÔrÛiåcÅhñt ⁄måaÛn I]tåaÅlÛîeÛnÛi˜sÌcÅh? 4 Englisch Spanisch Chinesisch Arabisch Türkisch Hindi Deutsch Andere Sprachen 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Das sind wir Ich kann Wörter in Silben teilen Meine Schulsachen. Schreibe die Wörter für Schulsachen mit dem passenden Artikel in dein Heft. 1 Zirkel Heft Tablet Block Malkasten Mappe Buch Stundenplan Pinsel Stick Radiergummi Kugelschreiber Der, die oder das? Schlage im Wörterbuch nach, wenn du dir nicht sicher bist. Wörter in Silben sprechen. Sprich alle Wörter von 1 und betone die Silben (zum Beispiel durch Klatschen): KÛu – ‚+eÅl – &sÌcÅhÚ^eÛi – Δb$eÚr 2 Schreibe die Wörter von 1 in eine Tabelle in dein Heft. 1 Silbe 2 Silben 3 Silben 4 Silben S>tÛiåcÅk 4 Silbenquiz: Hat das Wort eine, zwei oder drei Silben? Lies die Anleitung und spiele das Spiel. 3 Klebt mit Kreppband drei Felder auf den Boden. Jedes Feld bekommt eine Zahl von 1 – 3. Die Zahl steht für die Silbenanzahl. Ein Kind sagt ein Wort. Die anderen müssen in das richtige Feld springen. Du darfst das Feld wechseln, so lange Musik spielt. Hörst du „Letzte Chance vorbei!“, darfst du nicht mehr wechseln. Jetzt wird aufgelöst. Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt. 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ich bin einzigartig Name: Leila Sprachen: Deutsch und Arabisch Mein Name bedeutet: Königin der Nacht Hobby: Sachbücher lesen Alter: 9 Geschwister: Zwillingsbruder Ismail Haarfarbe: braun Traumberuf: Archäologin Hier fühle ich mich zuhause: Tunesien und Österreich Ich kann einen Steckbrief lesen und schreiben Leila stellt sich vor: Lies den Steckbrief von Leila. 1 Name: Sprachen: Mein Name bedeutet: Hobby: Alter: Geschwister: Haarfarbe: Traumberuf: Hier fühle ich mich zuhause: Höre dir an, was Ismail über sich erzählt. Du kannst den Hörtext auch ein paar Mal anhören. Fülle dabei den Steckbrief für Ismail aus. 6v4yh5 2 Gestalte nun einen Steckbrief mit Informationen über dich selbst wie Leila und Ismail. Du kannst auch noch weitere Informationen über dich ergänzen, zum Beispiel dein Lieblingsessen, wo du lebst, deinen Spitznamen … Du kannst dich auch selbst zeichnen oder ein Foto einkleben. Stelle dich der Klasse vor wie Ismail. Sprich laut und deutlich. 3 Ich heiße … . Mein Name bedeutet … . Ich spreche … . Ich bin … Jahre alt … Tauscht nun Steckbriefe aus und schreibt einen Text über ein anderes Kind. DÍa˜s ⁄i˜s>t SÌaÚråa. S€îe ⁄i˜s>t 9 JåaÅhÚ^e ‚aÅlñt. SÌaÚråa &s€pÔrÛiåcÅhñt D«eÛuñt˜sÌcÅh ⁄uÛnåd Bços€nÛi˜sÌcÅh. IØhÚr H∞o@b‹bµy ⁄i˜s>t ... 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ich bin einzigartig Ich kann Texte überblicken und gezielt nach Informationen suchen Leila möchte Archäologin werden. Was macht eine Archäologin? Lies den Text, unterstreiche wichtige Wörter und kläre Wörter, die du nicht kennst (zum Beispiel mit einem Lexikon oder dem Internet). 1 Eine Archäologin sucht nach alten Dingen aus der Vergangenheit. Sie gräbt im Boden und findet zum Beispiel Töpfe, Werkzeuge, alte Häuser oder Knochen. Diese Dinge nennt man Funde. Sie helfen uns zu verstehen, wie Menschen früher gelebt, gearbeitet und gewohnt haben. Manchmal untersucht die Archäologin ihre Funde sehr genau, um herauszufinden, wie alt sie sind und wozu man sie benutzt hat. Eine Archäologin kann auch für ein Museum arbeiten. Dort zeigt sie den Besucherinnen und Besuchern Funde und erklärt, warum sie wichtig sind. Lesestrategie: sich einen Überblick verschaffen. Beantworte die Fragen in einem oder zwei Sätzen in deinem Heft. Du musst nicht alle Details wissen, sondern den allgemeinen Sinn des Textes verstehen. 1. Worum geht es in dem Text? 2. Was macht eine Archäologin allgemein? 3. Warum ist die Arbeit einer Archäologin interessant und wichtig? 2 Lesestrategie: gezielt nach Informationen suchen. Nun lies den Text noch einmal so, dass du nach den Antworten auf diese Fragen suchst. Schreibe wieder in dein Heft. 1. Wonach sucht eine Archäologin? 2. Was möchte eine Archäologin über ihre Funde herausfinden? 3. Für wen kann eine Archäologin arbeiten? 3 Mein Traumberuf. Schreibe einen Text über deinen Traumberuf wie Leila. Macht in der Gruppe eine Schreibkonferenz und gebt euch gegenseitig Tipps und Feedback. 4 Das hat mir gut gefallen. Vielleicht könntest du … Kannst du das genauer erklären? Was hast du hier gemeint? 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

So kann ich lernen Ich kenne Wortbausteine Wörter bestehen aus Wortbausteinen: Vorsilbe be Wortstamm stell Endung en Verwandte Wörter haben den gleichen Wortstamm, sie gehören dann zu einer Wortfamilie. Ordne die Wörter aus dem Kasten richtig nach dem Wortstamm und schreibe sie in dein Heft. die Abfahrt sie läuft bestellen der Lauf er fährt die Bestellung verstellen die Fahrbahn verlaufen Wortstamm -fahr- Wortstamm -stell- Wortstamm -laufSchreibe zu jedem Wort einen Beispielsatz. 1 Die Endung verrät die Wortart. Finde zu jeder Endung ein Wort und schreibe es auf. 3 Vorsilben verändern den Sinn. Bildet zu zweit passende Sätze mit den Verben. Wechselt euch ab. be- ver- verab- -stellen vor- -laufen vor- -fahren ver- ab2 Achtung! Bei Verben mit diesen Vorsilben bleibt die Vorsilbe vor dem Wortstamm: be-, ver- zum Beispiel: Ich bestelle ein Buch. Bei Verben mit diesen Vorsilben ist die Vorsilbe im Satz am Ende: vor-, ab-, um- zum Beispiel: Ich stelle mein Fahrrad ab. Bei diesen Endungen ist der Artikel immer die. Adjektive: Endungen -ig, -isch, -lich, -bar, -los Nomen: Endungen -ung, -heit, -keit, -nis 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Sprachdetektive Ich kann Buchstaben und Laute vergleichen Sage das Alphabet auf. Einige Buchstaben klingen von selbst, das sind die Selbstlaute. Schreibe sie auf. Die anderen Buchstaben des Alphabets sind Mitlaute. Sie klingen nur gemeinsam mit einem Selbstlaut. Schreibe sie auf. 1 Die Selbstlaute a, e, i, o, u können im Deutschen lang (Fahrt, Boot, Meer, Saal) und kurz (Ball, Topf, Tatze, Brett) gesprochen werden. Manchmal ändert sich die Bedeutung eines Wortes, wenn ein Selbstlaut lang oder kurz gesprochen wird. Zum Beispiel: weg (kurz) - der Weg (lang). Findet gemeinsam weitere Beispiele. Schreibt sie auf. Wie ist das in deiner Familiensprache? 2 Die deutsche Sprache hat noch einige andere besondere Laute. Male die Buchstaben in der richtigen Farbe an. 3 Gibt es diese Laute in deiner Familiensprache? Verwendest du dafür die gleichen Buchstaben wie im Deutschen? Gibt es noch andere Laute, die im Deutschen nicht vorkommen? Besprecht und vergleicht in der Gruppe. Im Türkischen schreiben wir für sch ș 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ich kenne Wörter für Geschmäcker und Gewürze Durch Gewürze schmeckt unser Essen gut. Kennst du diese Gewürze? Wie schmecken sie für dich? Sprecht in der Gruppe. Ihr könnt die Wörter aus dem Kasten verwenden. 1 Zimt süß bitter scharf würzig Pfeffer salzig Kurkuma mild Bringe ein Gewürz von zu Hause mit in die Klasse. Bastelt Schilder, wo der Name des Gewürzes draufsteht. Wofür wird es verwendet? Wie schmeckt es? Alle Kinder dürfen an den Gewürzen riechen und, wenn möglich, probieren. 3 Lies einen der beiden Texte über ein Gewürz. Unterstreiche wichtige Wörter und suche nach diesen Informationen: Wie heißt das Gewürz? Wie schmeckt es? In welchem Land wird es oft verwendet? 2 Basilikum Basilikum ist ein grünes Kraut. Es schmeckt würzig und frisch und wird oft in der italienischen Küche verwendet. Basilikum wächst am besten an einem sonnigen Platz. Die frischen Blätter kann man direkt zum Kochen verwenden. Zimt Zimt ist ein braunes Pulver, das aus der Rinde eines Baumes gemacht wird, dem Zimtbaum. Er wächst in warmen Ländern. Zimt riecht süß und schmeckt leicht bitter. Zimt wird oft für süße Speisen verwendet. Es ist zum Beispiel in der türkischen Küche sehr beliebt. Schreibe einen kurzen Text über ein Gewürz deiner Wahl und beantworte die Fragen aus 2 . Recherchiere im Internet und verwende eine Kindersuchmaschine (zum Beispiel www.fragfinn.de). Andere Länder 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Andere Länder Ich kann ein Elfchen schreiben und vortragen Ismail will Dichter werden. Er hat ein Gedicht geschrieben über Gerüche, die ihn an seine alte und seine neue Heimat erinnern. Lest euch das Gedicht vor. Sprecht zu zweit: Was möchte Ismail mit diesem Gedicht sagen? Heimat duftig, süß Zimt, Flieder, Koriander zwei Welten, ein Herz Zuhause 1 Ein Gedicht drückt oft Gefühle aus. Es kann sich reimen, muss es aber nicht. In Gedichten gibt es in der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik Ausnahmen. Ein Gedicht hat einen besonderen Klang. Beim Vortragen ist es wichtig, dass man die Pausen und den Rhythmus hört. Höre dir an, wie Ismail sein Gedicht vorträgt. Was fällt euch auf? 3 ju45qt • Deutlich sprechen: Sprich langsam und sprich vor allem die Mitlaute deutlich. • Wichtige Wörter betonen: Manche Wörter sind wichtig, du kannst sie betonen. • Mit der Stimme spielen: Du kannst deine Stimme mal höher, mal tiefer klingen lassen. • Gefühle zeigen: Ein fröhliches Gedicht klingt anders als ein trauriges. Überlege: Welche Stimmung passt? • Pausen machen: Mache am Ende jeder Zeile eine kurze Pause. • Blick ins Publikum: Sieh dein Publikum beim Vortrag an. Ein Elfchen schreiben: Ein Elfchen ist ein Gedicht mit genau elf Wörtern, die auf fünf Zeilen verteilt sind. Schreibe ein Elfchen über ein Thema deiner Wahl. Halte dich an den Bauplan. Du kannst dein Elfchen auch in deiner Familiensprache schreiben. 2 Bauplan Elfchen 1. Zeile: ein Wort 2. Zeile: zwei Wörter 3. Zeile: drei Wörter 4. Zeile: vier Wörter 5. Zeile: ein Wort Trage dein Gedicht so vor wie Ismail. Du kannst es vorher üben. Beachte dabei die folgenden Tipps: 10 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Achtung Verkehr Ich kann den 4. Fall bestimmen (WEN oder WAS?) Die Schülerlotsin Franzi sieht jeden Tag viele Menschen. 1 der/ein Vater – den/einen Vater das/ein Schulkind – das/ein Schulkind die/eine Frau im Rollstuhl – die/eine Frau im Rollstuhl die Menschen – die Menschen Wen oder was sieht Franzi? Sprecht so: Franzi sieht den Vater. Nomen in den 4. Fall setzen. Ergänze die Tabelle. Wen könnte Franzi noch sehen? Arbeitet zu zweit und schreibt Sätze in euer Heft. Zum Beispiel: Franzi sieht den Bus. WEN? 4. Fall WEN? 4. Fall der Vater das Baby die Frau die Menschen 2 Nach manchen Wörtern kommt immer der 4. Fall: sehen, lieben, mögen, für Frage nach dem 4. Fall. Schreibe das Nomen im 4. Fall auf. Mit den Online-Übungen kannst du noch mehr üben. Ich liebe meinen Hund Benno. Ich liebe WEN? Anatol mag seine Katze Mia. WEN? Olga nimmt ihr Tagebuch in die Schule mit. WAS? 3 6sv5ex Mit den Fragewörtern WEN oder WAS fragst du nach dem 4. Fall. Manche Verben helfen dir, den 4. Fall zu erkennen, zum Beispiel sehen: Ich sehe WEN oder WAS? Und Achtung! Ein Artikel ändert sich: der den 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Achtung Verkehr Verben … Schaut euch das Bild gemeinsam an. Was tun die Menschen? Bildet viele Sätze. Eure Lehrerin oder euer Lehrer hilft euch. gießen – Sie gießt die Blumen. Achtung! Bei manchen Verben verändern sich die Selbstlaute. Zum Beispiel: schlafen – Sie schläft. Mit den Online-Übungen kannst du die Verben üben. 1 84n89u Wo passiert etwas? Was passiert wo? Stellt euch gegenseitig Fragen. Antwortet in ganzen Sätzen. Wo winkt eine Frau? Was passiert im zweiten Stock, im Dachboden, auf der Straße, am Balkon? 2 Manche Menschen in diesem Haus verhalten sich nicht rücksichtsvoll. Ihr Verhalten ärgert andere. Überlege: Wer verhält sich nicht rücksichtsvoll? Wer ärgert sich? Warum? Schreibe Sätze. Die Kinder auf der Straße machen laute Musik. Die Frau im ersten Stock ärgert sich. Die Frau im ersten Stock ärgert sich, weil die Kinder laut Musik machen. 3 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Achtung Verkehr … verändern sich Du weißt schon: Die lange Vergangenheitsform (Vergangenheit) wird mit sind/ist oder haben/hat gebildet. Schreibe alle Formen in dein Heft: haben/hat: gelesen, gegessen, gewunken, getanzt, geweint, gegossen sind/ist: gefahren, gegangen, geklettert So: er hat gelesen, sie ist gefahren 4 Verben, die die Vergangenheit mit sind/ist bilden, drücken oft eine Bewegung aus. Regelmäßige Formen: reden – redete, tanzen – tanzte, spielen – spielte Unregelmäßige Formen: lesen – las, helfen – half, gießen – goss, schießen – schoss Die kurze Vergangenheitsform (Mitvergangenheit) verwenden wir in Texten. Sie besteht nur aus einem Wort. 5 Übe die zwei Vergangenheitsformen mit den Online-Übungen. Schreibe Beispielsätze mit den Verben aus 5 . Ergänze den Ort und stelle die Sätze um. Ein Kind spielte Flöte auf der Straße. Auf der Straße spielte ein Kind Flöte. 6ri47b 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

So kann ich lernen Ich kann mit Wortkärtchen üben Du kannst dir Wortkärtchen basteln, um zum Beispiel die kurze Vergangenheitsform (Mitvergangenheit) zu üben. Schreibe die Gegenwartsform auf die Vorderseite und die Mitvergangenheit auf die Rückseite. 1 Mit Wortkärtchen kannst du gezielt üben. Ich zeige dir, wie es geht. Du kannst mit den Wortkärtchen auch die Gegenwartsform üben. Schreibe die Grundform auf die Vorderseite und die Personalform auf die Rückseite, die du üben möchtest. Oder übe die lange Vergangenheitsform. Bastle Wortkärtchen mit Verben und Formen, die du üben möchtest. Zum Beispiel: sehen, trinken, fahren, sprechen, schreiben, schlafen, nehmen, helfen, stehen 2 du kommst ich lese ich las du kamst schreiben stehen er schreibt sie ist gestanden Mit Wortkärtchen kannst du auch Verben mit Vorsilben üben. Schreibe die Verben und die Vorsilben auf einzelne Wortkärtchen. 3 Setze die Wörter immer neu zusammen. Wie verändert sich der Sinn der Verben? Bilde Sätze mit den zusammengesetzten Verben und schreibe sie in dein Heft. So: Ich male das Bild an. Sie gräbt den Schatz aus. be– an– malen aus– ver– graben ent– ver– decken be– ab– legen 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Geschichtenzeit An einem sonnigen Herbstmorgen machte unsere Klasse 4a einen Schulausflug zu einer alten Burgruine am Waldrand. Alle waren aufgeregt, denn wir durften den ganzen Tag draußen verbringen und sollten nach interessanten Dingen in der Umgebung suchen. Niemand ahnte, dass wir an diesem Tag etwas ganz Besonderes entdecken würden. Ich kann eine Geschichte aus Bausteinen schreiben Ismail hat eine Geschichte über einen Schulausflug geschrieben. Höre dir die Einleitung der Geschichte an. Es gibt eine deutsche und eine arabische Version. Hier ist der Text auf Deutsch zum Mitlesen: 1 h34e7e Wir liefen in Gruppen durch die Wiese. Plötzlich rief Leila aufgeregt: „Schaut mal! Da liegt etwas im Gras.“ Sie kniete sich hin und hob vorsichtig ein Stück Ton hoch, das an einer Seite bemalt war. „Das ist kein Müll! Das ist eine alte Tonscherbe,“ sagte sie mit glänzenden Augen. Frau Müller, die Lehrerin, kam sofort zu uns: „Wir sollten die Polizei anrufen. Vielleicht ist das ein wertvoller Fund.“ Wenige Minuten später kam ein Polizist und schaute sich die Scherben an. Er sagte: „Das sieht sehr alt aus. Ich werde einen Archäologen oder eine Archäologin informieren.“ Die Einleitung soll: • Interesse wecken und Spannung aufbauen • Die W-Fragen beantworten: WANN, WO, WAS, WER, WARUM? Besprecht in der Gruppe, ob die beiden Punkte zutreffen? Findet ihr die Einleitung spannend? Findet ihr im Text die Antworten auf alle W-Fragen? ae23j4 Lies nun den Hauptteil der Geschichte. 2 Der Hauptteil soll: • die Handlung in der richtigen Reihenfolge beschreiben, • eine direkte Rede enthalten, um die Geschichte lebendig zu machen, • Gefühle und Gedanken der Figuren beschreiben, • spannende Details mit Adjektiven beschreiben. Besprecht in der Gruppe, ob die Punkte zutreffen. Begründet. 15 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Geschichtenzeit Ich kann eine Geschichte aus Bausteinen schreiben Lies den Schluss der Geschichte. 3 Am nächsten Tag erfuhren wir, dass die Scherben aus der Römerzeit stammen könnten. Der Archäologe sagte: „Ihr habt einen kleinen Schatz gefunden!“ Unsere Klasse kam sogar in die Zeitung. Es stand: „Kinder entdecken historische Tonscherben bei einem Schulausflug.“ Wir waren alle sehr stolz, besonders Leila. „Eines Tages werde ich Archäologin und entdecke noch mehr Schätze,“ sagte sie glücklich. Dieser Ausflug wird uns immer in Erinnerung bleiben. Der Schluss soll: • Das Ende der Geschichte erzählen. • Beschreiben, wie die Personen sich am Ende fühlen oder was sie gelernt haben. Besprecht in der Gruppe, ob die beiden Punkte zutreffen. Vergleicht. Was wäre eine passende Überschrift für diese Geschichte? Überlege dir einen Titel und schreibe ihn auf. 4 Jetzt bist du dran! Hast du etwas Aufregendes erlebt, einen spannenden Ausflug gemacht oder etwas Gruseliges geträumt? Schreibe eine Erlebniserzählung wie Ismail mit Einleitung, Hauptteil und Schluss. Arbeite in drei Schritten: 5 Plane deine Geschichte zuerst, sammle Ideen und teile sie in Einleitung, Hauptteil und Schluss ein. Schreibe deine Geschichte ins Heft oder auf einem Computer. Überarbeite die Geschichte, verbessere Fehler oder füge Adjektive ein, um sie spannender zu machen. 1. PLANEN 2. SCHREIBEN 3. VERBESSERN 16 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Geschichtenzeit Welches Buch ist gut für mich? Kinder lesen verschiedene Bücher gern. Lies, was in den Sprechblasen steht. 1 Wie wählen die Kinder ihre Bücher aus? Kreuze die richtigen Antworten an. nach Interesse nach der Sprache auf Empfehlung nach Anraten/auf Empfehlung der Eltern 2 Wie wählt ihr eure Bücher aus? Sprecht darüber in der Gruppe wie in 1 . Ihr könnt euch an diese Fragen halten: Was interessiert mich? In welcher Sprache möchte ich lesen? Was finde ich spannend? Was finde ich lustig? Warum? 3 Lies ein Buch und erzähle der Klasse, was dir daran gefallen hat. Zum Beispiel: 4 Ich lese gerne Bücher in einfacher Sprache, weil da Wörter erklärt werden. Ich lese gerne zweisprachige Bücher, weil ich mehr verstehe und beide Sprachen lerne. Ich lese gerne Sachbücher, weil sie mich interessieren. Ich lese am liebsten, was mir meine Freundin empfiehlt. Ich lese gerne von Abenteuern, weil sie spannend sind. 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ich kann darüber sprechen, wie Menschen früher gelebt haben Was haben die Menschen früher mit ihrem Müll gemacht? Stellt Vermutungen an. Vergleicht mit heute. Recherchiert auch im Internet (www.fragfinn.de). Früher gab es weniger Verpackungen. Ich glaube, früher haben die Leute ihren Müll auf die Straße gekippt. Heute ist das anders … 3 Leilas und Ismails Großmutter erzählt, wie sie als Kind gespielt hat. Höre gut zu und beantworte die Fragen. Erkläre dann einer Mitschülerin oder einem Mitschüler das Spiel. Die Großmutter hat als Kind mit Murmeln gespielt. Tempelhüpfen gespielt. Bei dem Spiel muss man über ein Kästchen hüpfen. einen Ball ins Ziel werfen. mp9a3b 2 Alle unter einem Dach Schaue dir die Bilder an. Wie haben Menschen früher gewohnt? Was ist der Unterschied zu heute? Vergleicht und sprecht darüber. Sprecht so: Früher hat es in Häusern keine Elektrizität gegeben. Heute haben wir Strom und Licht. Früher hat man am offenen Feuer gekocht. Heute haben wir Herde und Mikrowellen. Die Menschen haben früher in kleinen Häusern aus Holz und Lehm oder Stein gelebt. Heute bauen wir große Häuser aus Beton. 1 18 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Familie Ich kenne unterschiedliche Familien Ich liebe mein kleines Geschwisterchen. Aber es schreit oft, dann ist es laut. Sprecht in Gruppen über eure Familien. Überlegt: Was ist toll bei euch? Gibt es Dinge, die euch manchmal nerven? 3 Beschreibe deine Familie in einem kurzen Text wie die Kinder in 2 . Schreibe ihn auf. Halte dich an die folgenden Fragen: Wo lebt deine Familie? Was ist besonders an deiner Familie? Was machst du mit deiner Familie gern? Höre den vier Kindern zu, wie sie ihre Familien beschreiben. Schreibe die Nummern zur richtigen Überschrift. Du kannst den Hörtext auch mehrmals hören. b887v3 2 Lilia hat zwei Mamas und keinen Papa. Murats Eltern kommen aus unterschiedlichen Ländern. Luca hat ihren kleinen Bruder gern. Franco lebt in einer Patchworkfamilie. Familien können sehr unterschiedlich sein. Sprecht zu zweit über die Bilder. Wie ist das bei euch? Sprecht so: In dieser Familie sehe ich … Ich glaube, das ist … Bei mir ist es ähnlich … Ich habe … Bei mir ist es anders … 1 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Familie Ich kenne Satzglieder: das Subjekt Satzglieder sind Wörter oder Wortgruppen, die man im Satz gemeinsam verschieben kann. Stelle die Satzglieder um. Achte darauf, dass die Satzglieder immer in der gleichen Farbe sind. Was fällt dir auf? 1 Das Subjekt bestimmen: Das Subjekt zeigt dir, wer oder was in einem Satz etwas tut. Das Subjekt kann auch ein Fürwort sein. Du benötigst dazu folgende Fragewörter: Wer? Was? Ein grünes Auto fährt in die Garage. Wer oder was fährt in die Garage? Bestimme in den Sätzen das Subjekt. Markiere und schreibe das Subjekt auf. 2 Ein Auto fährt um die Kurve. Menschen gehen über den Zebrastreifen. Hunde rennen und bellen in der Hundezone. Leider habe ich heute Morgen den Bus verpasst. Kreise in den Sätzen die Satzglieder ein. Markiere das Subjekt in blau. Stelle die Sätze um und schreibe sie in dein Heft. Am Montag macht die 4A einen Ausflug. Die Kinder besuchen eine Bibliothek in der Stadt. Danach gehen sie mit dem Lehrer zum Spielplatz. 3 Abends liest Basima gerne im Bett . Bça˜s€iÛmåa ΔlÛîe˜s>t . . . ? Die Betonung liegt auf dem Satzglied, das am Anfang steht. 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ich kann Personen aus meiner Familie beschreiben Leilas Freundin Naomi beschreibt ihre Abuela (Spanisch für Großmutter). Lies die Personenbeschreibung. 2 Meine Abuela Meine Abuela ist die beste Großmutter auf der Welt. Sie ist nicht sehr groß und hat silbergraues Haar. Ihr Gesicht ist voller feiner Falten. Ihre dunklen Augen glänzen freundlich und ihre Lippen sind oft zu einem Lächeln geformt. Abuela trägt gerne bunte Kleider mit schönen Mustern, oft in Rot, Gelb und Blau. An ihren Handgelenken klirren kleine Armreifen. Ihre Hände sind weich. Meine Abuela ist geduldig und warmherzig. Sie hört immer zu, egal, was ich ihr erzähle. Besonders mag ich es, wenn sie uns Geschichten von alten Legenden aus Lateinamerika erzählt. Sie spricht mit einer ruhigen, aber lebendigen Stimme, und es fühlt sich an, als würden die Figuren in ihren Erzählungen lebendig werden. Lies die Checkliste für eine Personenbeschreibung. Kreuze an, was auf Naomis Beschreibung von ihrer Oma zutrifft. Eine Personenbeschreibung soll … … erklären, wer die Person ist und welche Beziehung sie zu mir hat, … äußere Merkmale (z. B. Größe, Augen, Haare, Haut) anschaulich darstellen, … auf Kleidung, Schmuck oder andere Auffälligkeiten eingehen, … beschreiben, was die Person Besonderes macht (z. B. Vorlieben). 3 Familie Was bedeutet für dich Familie? Überlege und mache dir Notizen. Habt ihr schon einmal eine Wordcloud erstellt? Geht gemeinsam auf www.wortwolken.com. Jeder und jede tippt etwas ein. Die Wordcloud fasst eure Ergebnisse zusammen. 1 21 Familie Mut machen Mut machen trösten trösten trösten aile aile füreinander da sein füreinander da sein lachen lachen Zuhause Zuhause versöhnen versöhnen familia familia Sicherheit Sicherheit Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Hell und dunkel Ich kann mit Adjektiven beschreiben Zusammengesetzte Adjektive sind Wörter, die aus einem Nomen und einem Adjektiv zusammengesetzt sind. Bilde zusammengesetzte Adjektive und schreibe sie auf. hoch wie ein kalt wie das leicht wie eine scharf wie ein schnell wie ein schön wie ein rund wie eine 1 Arbeitet zu zweit. Setzt mithilfe dieser Bilder passende Adjektive für Farben zusammen. weiß gelb grün blau schwarz rot grau rosa braun grün gelb grau 2 Verwende die Wörter aus 2 in Sätzen. Schreibe sie in dein Heft. Schreibe so: Meine neuen Socken sind weiß wie Schnee. Sie sind schneeweiß. Kennst du noch mehr zusammengesetzte Adjektive? Schreibe weitere Sätze. 3 22 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Hell und dunkel Ich kann Adjektive anpassen (1./4. Fall) 1. Fall: Wenn das Adjektiv vor dem Nomen steht, verändert sich die Form: dunkel: der dunkle Wald, schnell: die schnelle Maus, laut: das laute Auto, groß: die großen Häuser. Ergänze das Adjektiv in der richtigen Form. Der Baum ist groß. der Baum Die Lampe ist hell. die Lampe Das Zimmer ist gemütlich. das Zimmer 1 Adjektive im 4. Fall verwenden. Ergänzt die Sätze richtig. Arbeitet zu zweit. Mit den Online-Übungen könnt ihr noch mehr üben. Ich male den großen Baum. Ich male einen großen Baum. Ich sehe den hellen Stern. Ich sehe Stern. Ich nehme die leichte Feder. Ich nehme Feder. Ich sehe das große Fenster. Ich sehe Fenster. 3 m2xb3a Bei ein, eine, ein (unbestimmter Artikel) muss das Adjektiv angepasst werden. 2 der große Wald ein großer Wald die leichte Feder eine leichte Feder das kleine Fenster ein kleines Fenster Ergänze die Tabelle und setze das Adjektiv in die richtige Form. der nette Herr das kleine Haus die dunkle Höhle ein ein eine der freundliche Bub das süße Baby die helle Farbe Adjektive richtig anzupassen ist oft nicht einfach. Hier kannst du dir eine Tabelle herunterladen, die dir hilft, wenn du nicht sicher bist. ni5p4r 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Spass im Schnee Das Rodel-Rennen Worum könnte es in dieser Geschichte gehen? Sammelt Ideen zu zweit. Sprecht so: Ich glaube, es geht um ein Wettrennen. Ich glaube, ein Bub stürzt. 1 Lies zuerst die drei Fragen. Höre dir dann die Geschichte an. Mache dir Notizen, um die Fragen zu beantworten. Beantworte dann die Fragen in ganzen Sätzen. Schreibe in dein Heft. Wenn du den QR Code scannst, kannst du die Geschichte auch am Computer oder Tablet mitlesen. 1. Warum glaubt Murat, dass Moritz nicht gewinnt? 2. Warum sind Lin und Emma nicht mehr im Rennen? 3. Wer gewinnt das Rennen? Warum? ry98ia 2 u7g9wr Diese Adjektive kommen in der Geschichte vor. Trage die Mehrstufe und die Meiststufe in die Tabelle ein. Grundstufe Mehrstufe Meiststufe schnell schneller am schnellsten ruhig alt klapprig 3 Schreibe fünf Vergleiche aus deiner Klasse mit der Mehrstufe in dein Heft. So: 4 Die Tafel ist größer als der Mistkübel. Schreibe über diese Tiere. Verwende die Meiststufe (am größten). Elefant (groß), die Ameise (klein), der Leopard (schnell), die Schildkröte (langsam) 24 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Spass im Schnee Ich kann den 3. Fall bestimmen (Wem?) Der Liftwart Sepp arbeitet am Schilift. Seine Aufgabe ist es, den Menschen zu helfen, die den Lift benutzen. Er sorgt dafür, dass alles sicher ist. 1 Der Artikel ändert sich: der/ein – dem/einem die/eine – der/einer das/ein – dem/einem der/ein Hund – dem/einem Hund das Kind – dem Kind die Frau – der Frau die Menschen – die Menschen Mit folgendem Fragewort erkennst du den 3. Fall: WEM? Wem hilft Sepp? Schreibe die Antworten in dein Heft. Sepp hilft der/einer Frau auf der Piste. Ich bilde eine Hilfsfrage zum Beispiel mit dem Verb helfen: Ich helfe WEM? Nach manchen Wörtern kommt immer der 3. Fall. Zum Beispiel nach: bei, mit, schenken, geben Unterstreiche in den Sätzen den 3. Fall und stelle die WEM Frage. 2 Ich übernachte heute bei einer Freundin. Bei WEM übernachte ich? Ismail geht heute mit dem Freund schwimmen. Leila schenkt der Mutter Blumen. Omar gibt dem Hund Wasser. Übe den 3. Fall mit den Online-Übungen auf dem Tablet oder Computer. js6rq8 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Hast du Zeit? Ich kann Fabeln und alte Geschichten lesen Lesestrategie: Die Textsorte bestimmen. Eine Fabel ist eine kurze, erfundene Geschichte, in der meist Tiere sprechen und handeln wie Menschen. Sie vermittelt oft eine Lehre oder Moral über das Verhalten der Menschen. Die Lehre oder Moral einer Fabel ist das, was man daraus lernen soll. Kennt ihr eine Fabel? Sprecht zu zweit darüber. Höre dir die Fabel an. Lies sie danach genau und unterstreiche, was du nicht verstehst. Sprecht über die schwierigen Stellen im Text 1 Beantworte die Fragen zum Text in ganzen Sätzen in deinem Heft. 1. Welches Problem hatte die Krähe? 2. Wie löste die Krähe das Problem? 3. Was kann man aus dieser Geschichte lernen? 2 Aesop Die Krähe und der Wasserkrug Es war ein sehr heißer Sommertag. Viele Bäche waren ausgetrocknet, und auch die Quellen gaben kein Wasser mehr. Eine durstige Krähe flog den ganzen Tag umher, um Wasser zu finden. Am Abend entdeckte sie endlich einen Krug mit Wasser vor einem Haus. Schnell flog die Krähe hinunter. Sie steckte ihren Kopf in den Krug, um zu trinken. Doch das Wasser war tief unten, und der Krug war nur halb voll. Die Krähe konnte das Wasser mit ihrem Schnabel nicht erreichen, egal wie sehr sie sich streckte. Enttäuscht flatterte die Krähe herum und versuchte, den Krug umzustoßen. Doch der Krug war groß und schwer. Die Krähe schaffte es nicht. Traurig setzte sie sich neben den Krug. Da bemerkte sie einen Haufen kleiner Steine. Die Krähe hatte eine Idee! Sie hob einen Stein nach dem anderen auf und warf sie in den Krug. Langsam stieg das Wasser nach oben. Endlich konnte die Krähe ihren Durst stillen. Du kannst die Fabel jemandem vorlesen. g39355 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Hast du Zeit? Zeitstufen für Vergangenes für eine Nacherzählung Du weißt schon: In geschriebenen Texten ist die Zeitform für Vergangenes oft die kurze Vergangenheitsform, sie heißt auch Mitvergangenheit: ich kam, ich sah. Markiere in der Fabel auf S. 26 alle Verben in der Mitvergangenheit. Achtung! Die Verben können auch aus zwei Teilen bestehen. Schreibe sie mit der passenden Grundform auf. So: war – sein, gaben – geben, flog umher – umherfliegen, … In der Mitvergangenheit gibt es viele unregelmäßige Formen. Du musst sie dir merken. Du kannst mit Wortkärtchen üben (siehe S. 14). Oder du übst sie mit den Online-Übungen am Computer oder Tablet. 1 kr57ad Wenn ich mündlich über etwas Vergangenes berichte, verwende ich die Vergangenheit. Sie besteht aus zwei Wörtern (lange Vergangenheitsform). habe gesehen, ist geflogen, … Lies die Fabel von der Krähe und dem Wasserkrug. Ändere dabei die schriftliche Vergangenheitsform (Mitvergangenheit) in die mündliche Vergangenheitsform. Es ist ein sehr heißer Sommertag gewesen. 2 Du kennst die Fabel nun gut. Jetzt sollst du eine Nacherzählung mit eigenen Worten schreiben. Überlege: Was sind wichtige Informationen in der Geschichte? Schreibe dir zuerst Stichwörter auf einen Notizzettel. 3 Nun schreibe die Nacherzählung in dein Heft oder mit dem Computer. Verwende die Mitvergangenheit. 4 Überprüfe: Kann jemand, der die Geschichte nicht kennt, deine Geschichte verstehen? Lies deinen Eltern oder Geschwistern deine Nacherzählung vor. Frage dann: Hast du die Geschichte verstanden? 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Sprachdetektive Ich kann Schriftsysteme vergleichen Lies den Sachtext über die Entwicklung unserer Schrift. Kläre Begriffe, die du nicht kennst. 1 Vergleicht die Schriftsysteme aus der Tabelle. Überlegt gemeinsam: Welche Schrift hat Buchstaben für Laute? Wo stehen Zeichen für ganze Wörter? Wie sehen die Buchstaben oder Zeichen aus? Eher eckig, rund oder fließend? In welche Richtung liest man die Schrift? 2 Woher kommt unsere Schrift? Unsere lateinische Schrift, die wir heute verwenden, hat ihren Ursprung in der phönizischen Schrift, die vor über 3000 Jahren entstand. Die Phönizier* waren die ersten, die eine Schrift mit nur 22 Zeichen nutzten, wo ein Zeichen jeweils für einen Laut stand. Die Griechen übernahmen ungefähr 500 Jahre später diese Schrift für das griechische Alphabet. Die Römer passten es kurz danach an ihre Sprache an – so entstand das lateinische Alphabet, das wir heute kennen. Beispiel Leserichtung Besonderheiten Lateinische Schrift Hallo von links nach rechts Jeder Buchstabe steht für einen Laut. Viele Sprachen verwenden sie. Arabische Schrift von rechts nach links Es gibt keine Großbuchstaben. Arabisch schreibt man fließend, fast wie malen. Chinesische Schrift von oben nach unten oder von rechts nach links Besteht aus Zeichen, die oft ganze Wörter oder Begriffe darstellen. Wie ist das in deiner Familiensprache? Welche Buchstaben und Laute sind gleich, welche anders? Du kannst ein Poster gestalten. مرحبًا *Phönizier: altes Volk, das vor über 3000 Jahren am Mittelmeer lebte 28 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Sachen zum Lachen Ich kann lustige Geschichten zu Bildern schreiben Schaue dir die Bilder der Bildgeschichte an und höre den Hörtext zu den ersten vier Bildern. Zeige dabei immer auf das Bild, das gerade beschrieben wird. h6au7u 1 Überlegt zu zweit: Was ist hier passiert? Warum läuft Fritz vor dem Mann davon? Beschreibt euch gegenseitig, was in den Bildern 5 und 6 passiert. Überlegt weiter: Welche Gesichtsausdrücke (Mimik) und Körperbewegungen (Gestik) erkennt ihr auf den Bildern? Welche Gefühle haben die Personen auf jedem Bild? 2 Überlege dir eine passende Überschrift für die Geschichte und schreibe sie auf. 4 Schreibe die Geschichte zu Ende (Bild 5 und 6). Suche dabei passende Adjektive aus. Zum Beispiel: überrascht schockiert erstaunt freudig erleichtert ängstlich wütend 3 29 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Sachen zum Lachen Ich kenne viele Arten, Deutsch zu sprechen Kennt ihr diese Redewendungen? Sprecht zu zweit darüber, was sie bedeuten. 1 Welche lustigen Redewendungen kennt ihr noch? Kennt ihr Redewendungen aus euren Familiensprachen? Sprecht darüber in der Gruppe. auf dem Schlauch stehen listig sein wie ein Fuchs fleißig sein wie eine Biene Die mündliche Sprache klingt oft anders als die schriftliche Sprache. Könnt ihr diese Sprüche laut lesen? Sprecht zu zweit darüber, was sie bedeuten. „Heit bist owa zwider.“ (Oberösterreich) „I han di scho lang nimma gsehn.“ (Vorarlberg) „Des is ma eh wurscht.“ (Wien) „Zwider“ ist Oberösterreichisch und heißt schlecht gelaunt. In der Schule sprechen wir die Standardsprache. Die deutsche Sprache wird aber mündlich in vielen Regionen als Dialekt gesprochen. Dabei kann sich die Aussprache von Wörtern und der Satzbau verändern. Es gibt auch spezielle Wörter in jeder Region. 3 Wie ist das in euerer Familiensprache? Gibt es Dialekte oder Wörter, die nur in bestimmten Regionen verwendet werden? Sprecht darüber. 4 Bro, chill mal! Welche anderen Wörter gibt es noch für diese Wörter? Schreibe sie in dein Heft. Schaue im Internet oder im Wörterbuch nach, wenn du Hilfe brauchst. gehen: marschieren, … sich miteinander unterhalten: tratschen, … 2 Jugendsprache. Junge Menschen sprechen oft anders als Erwachsene. Kennt ihr Beispiele? Überlegt gemeinsam und sammelt Wörter oder Sätze, die eher von jungen Menschen verwendet werden. Diggah! 30 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ich kenne Wörter für das Wetter Am Freitag geht ein starker Wind. Am Samstag gibt es Niederschlag. Am Sonntag wird es sonnig. Sonntagnacht ist Schnee zu erwarten. Den Wetterbericht verstehen: Höre dir den Wetterbericht an und ordne die richtigen Wochentage zu. 5v6v2x 1 Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Recherchiert im Internet. Dann schreibt einen Wetterbericht. 2 Einen Wetterbericht aufnehmen: Nehmt mit einer App am Handy oder Tablet euren Wetterbericht auf. Die Lehrerin oder der Lehrer hilft euch dabei. 3 Stadt und Land Das Wetter in anderen Ländern ist anders als in Österreich. Stellt Vergleiche an, wie sich Menschen anziehen. In heißen Ländern tragen Menschen oft leichte, lange Kleidung, um sich vor der Sonne zu schützen. In Spanien machen viele Menschen eine Siesta (Mittagspause) wegen der Hitze. In Skandinavien spielen Kinder oft draußen, auch wenn es kalt ist. Es gibt Kindergärten, wo Kinder den ganzen Tag im Freien sind. Die Kinder tragen dann Gummistiefel. Was wisst ihr noch darüber, wie sich Menschen in verschiedenen Ländern vor dem Wetter schützen? Tauscht euch aus. 4 31 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Stadt und Land Ich kenne Satzglieder: Das Prädikat Das Prädikat beschreibt, was passiert oder getan wird. Es ist immer ein Verb und in Hauptsätzen ist es immer das zweite Satzglied. Lies, was Ismail in den Ferien tut. Markiere das Prädikat rot. Ismail besucht eine Schreibwerkstatt. Er schreibt Gedichte. Er zeichnet Bilder. Er liest Texte. Er erfindet Geschichten. 1 Diese Sätze haben einen Bauplan: WER TUT WAS oder Subjekt Prädikat Objekt. In der langen Vergangenheitsform besteht das Prädikat auch aus zwei Teilen! Lies, was Leila am Archäologie Camp erlebt. Sie gräbt alte Scherben aus. Sie zeichnet Pläne auf. Sie malt Skizzen an. Sie schreibt Notizen auf. 2 Hier ist das Prädikat im Satz aufgeteilt! Sie gräbt etwas aus. Markiere das Prädikat aus zwei Teilen mit rot. Schreibe alle Sätze in dein Heft. Schreibe noch weitere Sätze in dein Heft. Nimm diese Verben: anrufen, einkaufen, aufmachen, aufstehen, mitbringen. Lies, wie Menschen früher gelebt haben. Markiere das Prädikat aus zwei Teilen rot. Schreibe die Sätze in dein Heft. Die Menschen haben am offenen Feuer gekocht. Sie haben in kleinen Häusern gewohnt. Sie sind meistens zu Fuß gegangen. Die Kinder haben keine Computerspiele gespielt. 3 32 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

So kann ich lernen Mein Lernen überprüfen Adjektive im 4. Fall verwenden. Ergänze die Sätze richtig. Ich male (ein Bild/groß). Ich sehe (der Himmel/blau). Ich kaufe mir (ein Buch/neu). Meine Freundin kennt (eine Archäologin/berühmt). Papa isst genüsslich (ein Apfel/knackig). 2 Punkte: /5 So ging es mir: Subjekt und Prädikat. Markiere im Satz das Subjekt blau und das Prädikat rot. Am Dienstag macht meine Klasse einen Ausflug. Tim besucht einen Park. Sie spielen zusammen auf dem Spielplatz. 3 Punkte: /3 So ging es mir: Diese Seite hilft dir einzuschätzen, was du kannst und was du noch üben musst. Die lange Vergangenheitsform. Setze die Verben in die Vergangenheit. 1 Die Kinder Fußball . (spielen) Max mit seiner Mutter Einkaufen . (gehen) Opa für uns ein Essen . (kochen) Punkte: /3 So ging es mir: 33 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

So viele Berufe! Ich bewerbe mich in einer Schul-Arbeitsgemeinschaft Du möchtest in einer Arbeitsgemeinschaft mitmachen? Du kannst dich bewerben. Bewerben heißt, du stellst dich vor und zeigst Interesse. Schreibe selbst eine Bewerbung für eine Schul-Arbeitsgemeinschaft wie Achmet, zum Beispiel: Spiele– Club, Bastel–AG, Sprachen– AG, Fußball– Club, Theatergruppe Führt gegenseitig Bewerbungsgespräche. Ihr könnt diese Checkliste benutzen: Redet laut, verständlich und in Standardsprache. Blickt dem Gegenüber in die Augen. Sprecht über die eigenen Stärken. Gründet eine gemeinsame Schul-Arbeitsgemeinschaft. Sammelt Ideen und macht eine Abstimmung in der Klasse. Ihr könnt auch die Vorschläge aus 3 verwenden. 3 Kinder können verschiedene Aufgaben in der Schule übernehmen und mitbestimmen. Wie ist das bei euch? Sprecht darüber. Kinder können den Jausendienst machen. Kinder können sich um Pflanzen kümmern. Kinder können gemeinsam die Klasse dekorieren. Kinder können mitbestimmen, welcher Ausflug gemacht wird. 1 Achmet bewirbt sich für die Aufnahme in die Medien-AG. Höre den Dialog vom Bewerbungsgespräch an. Fülle das Bewerbungsschreiben fertig aus. jz76bh 2 Bewerbung für: Aufnahme in die Medien-AG Name: Achmet Alter: Klasse: Was ich gut kann: 34 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

So viele Berufe! Ich kann eine Tätigkeit beschreiben In der 4A beschreiben die Kinder die Tätigkeit von verschiedenen Berufen, die sie interessieren. Dazu haben sie erst Recherche betrieben. Manche Kinder haben im Internet gesucht, andere haben jemanden eingeladen. Leila hat die Tätigkeit einer Archäologin beschrieben. Lies und bringe die Sätze in die richtige Reihenfolge. 1 Tätigkeitsbeschreibung Archäologin Mit Glück entdeckt sie Knochen, Tonscherben oder alte Werkzeuge. Diese gräbt sie vorsichtig aus. Am Schluss geht sie ins Labor und untersucht die Funde genauer, um herauszufinden, wie die Menschen früher gelebt haben. Nun werden die Funde mit Pinseln und Bürsten gereinigt. Anschließend macht sie Notizen und zeichnet den Fundort auf. Am Anfang sucht die Archäologin eine geeignete Stelle und beginnt vorsichtig zu graben. Ivan möchte die Tätigkeiten eines Bäckers wissen, er fragt seinen Onkel. Höre gut zu und mache dir Notizen. Beantworte diese Fragen: Wann arbeitet ein Bäcker? Was braucht er zum Backen? Was bäckt er? 4647ac 2 Frage jemanden aus deiner Familie nach seinem oder ihrem Beruf und schreibe eine Tätigkeitsbeschreibung. 3 35 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Das tut mir gut! Ich kenne Wörter für Gefühle Ismail möchte Dichter werden. Er kennt sich gut mit den Gefühlen von Menschen aus. Es gibt viele Wörter, um Gefühle zu beschreiben. Ordne die Beschreibungen den Gefühlen zu und verbinde sie: den Kopf hängen lassen Freude einen Luftsprung machen Wut kochen vor Zorn Angst schaudern und zittern Traurigkeit 1 Gefühle sind oft schwer zu verstehen. Oft auch bei uns selbst. Dabei können sie uns mitteilen, was wir brauchen! Wut: Hier hat jemand meine Grenze nicht beachtet: Ich stehe für mich ein. Freude: Etwas macht mir Spaß, etwas tut mir gut: Dieses Gefühl lässt mich wachsen. Traurigkeit: Ich habe etwas verloren, das mir wichtig war: Ich muss mich an die neue Situation gewöhnen. Angst: Etwas stimmt nicht: Ich bin lieber vorsichtig. Gefühle können sehr nützlich sein, wenn man sie versteht. Lies, was diese Gefühle bedeuten können. 2 Versucht, diese Gefühle mit eurem Körper (Gestik) und eurem Gesicht (Mimik) darzustellen. Beobachtet genau. Wie sieht es aus, wenn jemand wütend, freudig, traurig oder ängstlich ist? Was macht das Gesicht? Was macht der Körper? Lies das Gedicht von Ismail laut vor. Achte auf die Betonung. Schreibe ein Gedicht über Gefühle wie Ismail. Du kannst auch ein Gedicht in deiner Familiensprache schreiben. Manchmal bin ich still und klein, möchte ganz alleine sein. Eine Träne rollt hinunter, Ich hoff, es wird bald wieder bunter. 3 Was meint Ismail mit „bunt“? 36 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Das tut mir gut! Ich kann über Gefühle sprechen Sei kreativ: Wenn jedes Gefühl ein Monster wäre, wie würde es aussehen? Zeichne ein Gefühl als Monster. Ihr könnt eure Monster gemeinsam in der Klasse ausstellen. 1 In Sätzen mit weil (= Nebensatz) steht das Verb ganz hinten! Verbinde die Sätze mit weil. Schreibe sie in dein Heft. Übe weiter Satzverbindungen mit den Online-Übungen. Ich möchte meine Ruhe. Ich bin genervt. So: Ich möchte meine Ruhe, weil ich genervt bin. Ich brauche eine Umarmung. Ich bin traurig. Ich brauche Bewegung. Ich bin wütend. Ich brauche eine Pause. Mir ist das zu viel. Ich möchte spielen. Mir ist langweilig. Ich gehe heute früh ins Bett. Ich bin müde. 2 t8b55y Anderen fällt es leichter, mich zu verstehen, wenn ich sagen kann, wie es mir geht und was ich brauche. Bastle deshalb ein Gefühlerad nach der Anleitung. Du kannst es dann an deine Zimmertür hängen oder auf deinen Platz in der Klasse legen. Du brauchst: 1 Pappteller, 1 Pfeil aus Papier oder Karton, 1 Musterklammer, Buntstifte, Schere und Kleber So geht’s: 1. Teile den Teller in 6 oder 8 Stücke, wie eine Pizza. 2. Schreibe in jedes Stück ein Gefühl. 3. Zeichne ein Gesicht passend zum Gefühl. 4. Befestige den Pfeil in der Mitte mit der Klammer. 5. Drehe den Pfeil: Wie fühlst du dich heute? 3 37 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Das tut mir gut! Ich kann Dialoge hören und sprechen Lili, Amir und Paula erzählen, was sie nach einem anstrengenden Tag machen. Höre genau zu. Verbinde die Namen der Kinder mit den Tätigkeiten, die ihnen gut tun. zs7d29 1 Jedem und jeder tut etwas anderes gut. Ich finde das toll! Lili Amir Paula Bewegung basteln Fahrrad fahren Obst essen Ruhe spielen ein Hörspiel hören Was sind Vitamine – und warum tun sie uns gut? Vitamine sind winzig kleine Stoffe in unserem Essen. Man kann sie nicht sehen, aber sie sind sehr wichtig für unseren Körper. Vitamine helfen uns, gesund und fit zu bleiben. Sie sorgen dafür, dass wir nicht so schnell krank werden, und dass unsere Muskeln und Knochen stark sind. Besonders viele Vitamine stecken in Obst und Gemüse – zum Beispiel in Karotten, Äpfeln, Brokkoli oder Beeren. Bildet Gruppen zu dritt oder zu viert. Sprecht darüber, was euch gut tut, so wie Amir, Lili und Paula. 2 Lies den Sachtext über Vitamine. Kläre Wörter, die du nicht kennst und markiere wichtige Wörter. Erkläre dann deinem Partner oder deiner Partnerin in eigenen Worten, was Vitamine sind. 3 Schreibe eine Zusammenfassung des Textes mit zwei oder drei Sätzen. 38 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Sprachdetektive Ich kann mit Verben viel machen Bei diesen Verben macht jemand etwas mit sich oder für sich: Ich freue mich. Du freust dich. Er/Sie/Es freut sich. Wir freuen uns. Ihr freut euch. Sie freuen sich. Ergänze die Sätze. Am Abend wir über den Ausflug. (sich unterhalten) Ich jeden Morgen vor der Schule. (sich waschen) Sie auf das Picknick im Park. (sich freuen) Wir oft beim Spielen. (sich streiten) Und danach wir wieder. (sich vertragen) 1 Du kennst schon Verben mit Vorsilben (an-, um-, ab-). In Sätzen wandert die Vorsilbe ans Ende des Satzes: Familie Schweiger zieht um. Ich stehe früh auf. Ergänze die Sätze. Ich morgens um 7 Uhr . (aufstehen) Wir am Nachmittag . (fernsehen) Mama das Licht . (einschalten) Schreibe Sätze mit den Verben: mitbringen, vorlaufen, anziehen 2 Im Passiv tut eine Person nicht aktiv etwas, sondern etwas passiert mit einer Person oder mit einem Ding. Setze die Sätze ins Passiv. Beispiel: Der Bub malt das Bild (aktiv). Das Bild wird gemalt (passiv). Der Vater trägt den Rucksack. Der Rucksack . Die Lehrerin erklärt die Aufgabe. Die Aufgabe . Wir lesen den Text. Der Text . Der Bäcker bäckt das Brot. Das Brot . 3 39 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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