Deutsch Arbeitsheft Schularbeiten 4 zu Sprachbuch und Sprach-Lese-Buch
Deutsch Sprachbuch 4, Arbeitsheft Schularbeiten Schulbuchnummer: 225642 Die Aufnahme in den Anhang der Schulbuchliste für die 4. Schulstufe an Volksschulen im Unterrichtsgegenstand Deutsch, Lesen, Schreiben wurde mit Bescheid des Bundesministeriums für Bildung vom 12. August 2025, GZ 2025-0.023.245 empfohlen. Dieses Werk wurde auf der Grundlage eines zielorientierten Lehrplans verfasst. Konkretisierung, Gewichtung und Umsetzung der Inhalte erfolgen durch die Lehrerinnen und Lehrer. Liebe Schülerin, lieber Schüler, du bekommst dieses Schulbuch von der Republik Österreich für deine Ausbildung. Bücher helfen nicht nur beim Lernen, sondern sind auch Freunde fürs Leben. Kopierverbot Wir weisen darauf hin, dass das Kopieren zum Schulgebrauch aus diesem Buch verboten ist – § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz: „Die Befugnis zur Vervielfältigung zum eigenen Schulgebrauch gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.“ Illustrationen: Jutta Wetzel, Siegburg Bildnachweis: S. 16.1: yumiyum / Getty Images S. 18/1: Oleksandr Shchus / Getty Images - iStockphoto S. 18/2: fizkes / Getty Images - iStockphoto S. 22.1: Jackson Photography / stock.adobe.com 1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2026 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Barbara Beran-Dunst, Wien Herstellung: Sonja Vetters, Wien Umschlaggestaltung: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover unter der Verwendung von Illustrationen von Friederike Großekettler, Hameln Layout: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover Satz: SOFAROBOTNIK, München - Augsburg Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn ISBN 978-3-209-13267-3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Martina Müller Deutsch Sprachbuch www.oebv.at 4 Arbeitsheft Schularbeiten Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Inhalt So wirst du zum Schreibprofi 3 Personenbeschreibung 3 Groß oder klein? 4 Die 4 Fälle 5 So sehen Menschen aus 6 Leon und Leonie 7 Meine Mama 8 Berühmte Leute 9 Checkliste für deine Personenbeschreibung 10 Bildgeschichte 11 Die kurze Vergangenheitsform (Präteritum) 12 Wann spielt die Geschichte? Was passiert? 13 Wie fühlt sich Max? 14 Sagen – fragen – denken 15 Eine Hundegeschichte 16 Checkliste für deine Bildgeschichte 17 Brief und E-Mail 18 Anrede: Sie oder du? 19 Anrede und Gruß 20 Eine Postkarte schreiben 21 Briefe schreiben 22 Checkliste für deinen Brief oder dein E-Mail 23 Nacherzählung 24 Wortfeld gehen 25 Aus verschiedenen Perspektiven erzählen 26 Fabeln nach Äsop 27 Eigenschaften von Tieren 28 Die wörtliche Rede 29 Checkliste für deine Nacherzählung 30 Fantasiegeschichte 31 Gefühle ausdrücken 32 Eine Reizwortgeschichte 33 Zutaten für eine Gruselgeschichte 34 Prädikat und Satzglieder 35 Fantastische Ideen 36 Checkliste für deine Fantasiegeschichte 37 Vorgangsbeschreibung 38 Wörter ordnen 39 Treffende Verben 40 Immer der Reihe nach 41 Eine Bastelanleitung 42 Ein Rezept schreiben 43 Checkliste für deine Vorgangsbeschreibung 44 Satzanfänge für gute Geschichten 45 Wörterschatz für gute Geschichten 47 Zeichenerklärung Überlege und probiere aus. Schreibe in dein Heft oder in deine Mappe. Du kannst auch mit dem Computer schreiben. Lies genau. Zeichne. Male an. Verbinde. Schreibe. Kreise ein. Kreuze an. Unterstreiche. Schneide aus. 2 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Personenbeschreibung So wirst du zum Schreibprofi So kannst du eine Person beschreiben: Überschrift • Kurz und informativ (z. B. Name der Person) Einleitung • Wer ist die Person? (Name, Alter) • Woher kenne ich die Person? • Was weiß ich noch über sie? (Z. B. Wohnort, Beruf, Familie ...) Hauptteil Äußere Beschreibung • Allgemeine Gestalt Figur (groß, klein, sportlich …) • Genaues Aussehen von oben nach unten • Kleidung Innere Beschreibung • Charakter, Eigenschaften • Hobbys, Träume, Ziele … Schluss • Wie stehst du zu der Person? • Kommentar oder witzige Bemerkung (nicht verletzend!) kurz kurz länger WICHTIG! Ideen sammeln und sortieren Stichworte aufschreiben Texte gliedern • Treffende Nomen: Oberlippenbart, Glatze, Sommersprossen … • Abwechslungsreiche Verben: trägt, besitzt, befindet … (Wortwiederholungen vermeiden: ist, hat …) • Passende Adjektive: bequeme Hose, schwarzbraune Locken … ACHTUNG! • Schreibe in der Gegenwartsform. • Verwende nur Aussagesätze. • Reihenfolge beachten! Um deine Ideen zu sammeln und zu sortieren, kannst du vor dem Schreiben Notizen auf Kärtchen oder Klebezetteln machen. Schreibe wichtige Wörter auf, die du in deinem Text verwenden möchtest. Das können zum Beispiel Namen von Personen, Orte, Gefühle oder Gegenstände sein, die in der Geschichte vorkommen sollen. Gliedere deinen Text in Einleitung (1–3 Sätze) – Hauptteil (längster Teil des Textes) – Schluss (1–3 Sätze). Beginne Einleitung, Hauptteil und Schluss jeweils in einer neuen Zeile. TIPPS • Hobbys schreibst du groß: Ihre Hobbys sind Lesen und Musikhören. • Farben: ein gelber Hut Sie mag Gelb. Seine Lieblingsfarbe ist Gelb. Mein bester Freund Ein Fußballspieler Meine Lieblingssängerin Meine Mama LP Texte sinnvoll planen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen bzw. Texte; planvolles Untersuchen und Überarbeiten nach bestimmten Kriterien; Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel Schau auf Seite 6 nach! 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Groß oder klein? Hier lernst du die Familie Wagner aus Wien kennen. Kennzeichne alle Wörter, die großgeschrieben werden. 1 Wähle eine Beschreibung aus 1 und schreibe den Text richtig auf. Überlege dir auch eine passende Überschrift. Hier findest du Ideen für einen Schlusssatz. 2 Vorübung zur Personenbeschreibung: Schreibe zu mindestens zwei Mitgliedern deiner Familie einen kurzen Text wie in 1 . Du kannst auch weitere Personen aus deiner Umgebung beschreiben und ein Freundinnen- und Freunde- oder Familienbuch aus den Beschreibungen machen. 3 IøcÅh ΔéeÛnÛÑe N†aÛÉe ⁄zÛw∫aÚr ⁄nÛiåcÅhñt, ‚aÅb$eÚr ... IøcÅh ΔfÛiÛnåëe N†aÛÉe &s€yÛmÛpÒañtÅhÛi˜sÌcÅh, ⁄w$eÛiÅl ... MÛiÚr ‚+eÅfåäÅlÅlñt, ‚dåa˜s|s N†aÛÉe ... die mutter heißt lena. sie trägt ihre blonden haare gerne offen und hat ein piercing in der nase. sie liebt hüte. meistens zieht sie bunte röcke und färbige strümpfe dazu an. der sohn heißt leon. seine lockigen haare sind hellbraun. er mag fußball, das erkennt man auch an seiner kleidung. seine sporthose hat schon wieder grasflecken. ihr freund akim ist ziemlich groß. er hat etwas längere dunkelbraune haare, die ihm ins gesicht fallen. er mag seinen vollbart und trägt eine brille. sein liebstes sakko ist kariert. luna ist das jüngste familienmitglied. ihre langen blonden haare sind meistens zu einem pferdeschwanz zusammengebunden. sie nimmt immer ihren teddy mit. LP Auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen; unterschiedliche Schreibabsichten nutzen. ZFK Norm und Wandel; Inhalt und Form; Identität und Diversität Großgeschrieben werden nur Nomen: Sohn, Haare, Brille Satzanfänge: Sie trägt … . Er liebt … . Überschriften: Eine glückliche Familie 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Die 4 Fälle Schreibe die Nomen in die Tabelle. 1 Frage nach den unterstrichenen Nomen und schreibe den Fall dazu. 2 Wähle einige Nomen aus 1 und schreibe sie in den 4 Fällen auf. 3 Musiker • Mädchen • Tante • Politikerin • Schauspieler • Freund • Gespenst • Vater • Baby • Rotkäppchen • Lehrerin • Nachbarin Die Nachbarin ist schwanger. Sie bekommt bald das Baby. Die Lehrerin sieht der Politikerin ähnlich. Die Musik des Musikers ist sehr berühmt. Der Schauspieler ist der Freund des Vaters. Das lila Kleid passt der Tante sehr gut. Das Mädchen trägt den Mantel des Rotkäppchens. 1. Fall männliches Nomen weibliches Nomen sächliches Nomen Frage männlich weiblich sächlich 1. Fall Wer? oder Was? der die das 2. Fall Wessen? des der des 3. Fall Wem? dem der dem 4. Fall Wen? oder Was? den die das LP Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK Norm und Wandel 1. Fall ‚ëeÚr MÛu˜s€iÅéeÚr 3. Fall ‚ëeÛm MÛu˜s€iÅéeÚr 2. Fall ‚ëe˜s MÛu˜s€iÅéeÚr˜s 4. Fall ‚ëeÛn MÛu˜s€iÅéeÚr Lösung: 1, 4, 1, 3, 1, 2, 1, 1, 2, 1, 3, 1, 4, 2 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
So sehen Menschen aus Unterstreiche alle Wörter, die zu dir passen. Beschreibe dich dann mit Hilfe der Stichworte. 1 Gestalt/Figur groß, mittelgroß, klein, dick, dünn, schlank, etwas mollig, muskulös, athletisch, sportliche Figur, zierliche Figur … Haare lang, kurz, mittellang, schulterlang, halblang, gelockt, glatt, gewellt, glänzend, zerzaust, blond, dunkelblond, goldblond, rotblond, rot, rotbraun, hellbraun, dunkelbraun, kastanienbraun, brünett, grau, pechschwarz, schwarz, schwarzbraun, weiß, grau, nach hinten gekämmt, trägt das Haar offen/hochgesteckt, Pferdeschwanz, Zopf, Zöpfe … Gesicht rund, schmal, spitz, blass, heller Teint, dunkle Hautfarbe, Sommersprossen, Stupsnase, schmale Nase, breite Nase, Grübchen am Kinn, spitzes Kinn, rundes Kinn, breiter Mund, schmale Lippen … Augen schwarz, grün, braun, blau, grau, grün-braun, blau-grau, blau-grün, groß, klein, hell, dunkel, dichte Wimpern, lange Wimpern, dichte Augenbrauen, buschige Augenbrauen, schmale Augenbrauen … Kleidung bequem, praktisch, schick, modern, modisch, sportlich, ungepflegt, zerrissen, schmutzig … Jeans, schwarzer Anzug, kariertes Hemd, bunter Sweater, bequeme Jogginghose, dicker Kapuzenpullover, gemusterte Hose, kurze Röcke, lange Kleider, lustige Strumpfhose, schicke Bluse, bedrucktes T-Shirt … Besondere Kennzeichen bunte Brille, Kontaktlinsen, Sonnenbrille, Hörgerät, Lippenstift, schminkt sich gerne, trägt einen Bart (Oberlippenbart, Drei-Tage-Bart, Vollbart), Ohrringe, hat ein Piercing, eine Zahnspange, einen Rollstuhl, trägt Schmuck (Ringe, Ketten …) … LP Texte sinnvoll planen. ZFK Identität und Diversität 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Leon und Leonie Male die beiden Kinder an. 1 Notiere für jedes Kind Stichworte zu den Punkten in der Tabelle. 2 Name Alter (schätzen) Figur Haare Gesicht Augen Kleidung Besondere Kennzeichen dunkelbraun blau gelb lila blau blau lila blond rot grün rot grün gelb braun LP Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen. ZFK Inhalt und Form; Identität und Diversität 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Meine Mama Beschreibe deine Mama mit Hilfe des Lückentextes. Du kannst auch Wörter durchstreichen und passendere darüberschreiben. 1 Meine Mama heißt und sie ist Jahre alt. Sie arbeitet und hat Kind . Meine Mama ist . Ich finde, sie hat eine Figur. Sie selbst sagt immer: „ !“ Ihre Haare sind . Sie trägt sie fast immer . Das Gesicht ist und ihre Haut . Die Augen sind und sie schaut meistens . Mama zieht sich immer sehr an . Sie trägt gerne und . Manchmal hat sie aber auch an. Ihre Hobbys sind . Zu den besonderen Eigenschaften meiner Mama gehören . Ihre Lieblingsspeise ist . Ihr größter Traum ist es, . Meine Mama beeindruckt mich, weil sie . Ich habe meine Mama sehr lieb, weil . LP Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen. ZFK Inhalt und Form 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Berühmte Leute Suche nun im Internet nach Informationen zur ausgewählten Person und notiere Stichworte. 2 Beschreibe die ausgewählte Person mit Hilfe der Stichworte. 3 1 Name + Alter 2 Aussehen: Figur, Haare, Gesicht, Augen 3 Kleidung 4 Besondere Kennzeichen 5 Charakter, Eigenschaften, Hobbys, Lieblings…, Wünsche LP Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen. ZFK Inhalt und Form Arbeitet zu zweit. Überlegt, welche berühmte Person ihr gerne beschreiben möchtet. Sucht nach einem Foto dieser Person im Internet oder in Zeitschriften. Klebt hier ein Bild ein oder zeichnet die Person, die ihr beschreiben möchtet. Beschriftet das Bild. 1 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Checkliste für deine Personenbeschreibung Überprüfe deine Beschreibungen mit dieser Liste. Vielleicht kannst du noch einiges an deinem Text verbessern. INHALT ja nicht ganz nein Ich habe eine passende Überschrift gewählt. Meine Beschreibung hat eine kurze Einleitung, einen längeren Hauptteil und einen kurzen Schluss. Die Einleitung passt zu dieser Art der Personenbeschreibung. Im Hauptteil habe ich die Person in einer geordneten Reihenfolge von oben nach unten beschrieben. Alle äußeren Kennzeichen der Person habe ich genau beschrieben. Dazu gehören z. B. das (geschätzte) Alter, die Haare, die Kleidung, usw. Im Hauptteil schreibe ich auch über Charaktereigenschaften, Vorlieben und Interessen der Person (wenn ich sie kenne oder wenn ich mir etwas ausdenken soll). Ich habe die besonderen Kennzeichen der Person erwähnt. Der Schluss passt zu dieser Art der Personenbeschreibung. AUSDRUCK ja manchmal nein Ich habe auf unterschiedliche Satzanfänge geachtet. Meine Adjektive und Nomen beschreiben die Person treffend und genau. Wortwiederholungen habe ich vermieden. Statt der Wörter ist, hat und sind habe ich auch andere Verben verwendet. SPRACHRICHTIGKEIT ja zum Teil nein Alle Sätze meiner Beschreibung stehen in der Gegenwartsform. Meine Sätze sind vollständig. Jeder Satz endet mit einem Satzzeichen. Ich verwende die richtigen Artikel, Fälle und Mehrzahlformen. RECHTSCHREIBUNG ja nein Ich habe die Beschreibung noch einmal durchgelesen. Ich habe kontrolliert, ob alle Wörter richtig geschrieben sind. Wenn ich nicht sicher war, habe ich im Wörterbuch nachgeschaut. In einem Schreibprogramm am Computer werden falsche Wörter oft automatisch erkannt und rot unterwellt: Seine Hare sind … Achte bei deiner nächsten Beschreibung auf die Dinge, die dir dieses Mal noch nicht so gut gelungen sind. Als nächstes könntest du deinen Lieblingssportler, deine Lieblingssängerin oder einen ganz besonderen Menschen beschreiben. LP Adressatengerechte Texte unter Einsatz von Überarbeitungsstrategien überprüfen, mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen, gelungene Textstellen erkennen und gewonnene Erkenntnisse adaptieren. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel 10 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Bildgeschichte Sieh dir alle Bilder der Geschichte genau an, bevor du zu schreiben beginnst. Achte auf Details. Überschrift • Die Überschrift soll neugierig machen, aber nicht allzu viel verraten. Einleitung • WER ist auf dem ersten Bild zu sehen? Gib den Personen (Tieren) Namen. • WANN spielt die Geschichte? Tageszeit, Jahreszeit, Wetter … • WO findet die Handlung statt? Hauptteil • Gib den Personen Namen. • Achte auf die Mimik der Personen und beschreibe auch ihre Gefühle. • Verwende die wörtliche Rede. • Erzähle der Reihe nach, was passiert – die Handlung spitzt sich zu – Spannung baut sich auf. • Was passiert zwischen den Bildern? Manchmal musst du Wichtiges aufschreiben, das nicht auf den Bildern zu sehen ist. So wird dein Text verständlich. • Meistens zeigt das vorletzte oder letzte Bild den Höhepunkt. Beschreibe es ganz genau. Schluss • Wie endet die Geschichte? Wird ein Problem gelöst oder lernt jemand etwas aus dem Vorfall? Gibt es ein überraschendes Ende? WICHTIG! • Unterschiedliche Satzanfänge • Abwechslungsreiche Verben (Wortwiederholungen vermeiden: sagte, ging, machte …) • Treffende Adjektive • Verwende für Sprechblasentexte die wörtliche Rede (siehe Infos auf Seite 29). SCHLUSS • Schreibe in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum). • Reihenfolge beachten! TIPPS Hier kannst du die Leserinnen und Leser zum Lachen bringen oder zum Nachdenken bewegen. Wer? Wann? Wo? Hörst du mir jetzt zu? LP Texte sinnvoll planen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen bzw. Texte; planvolles Untersuchen und Überarbeiten nach bestimmten Kriterien; Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Der Fachbegriff für diese Zeitform ist Präteritum. Die kurze Vergangenheitsform (Präteritum) Die meisten Geschichten werden in der kurzen Vergangenheitsform erzählt. Diese Zeitform wird auch Mitvergangenheit genannt und besteht nur aus einem Wort: spielte, redete, rannte … Schreibe die Verben in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum) auf. 1 Schreibe die Verben in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum) auf. Achtung, die Verben verändern sich stark! Verwende dein Wörterbuch. 2 Schreibe auch diese Verben in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum) auf. Verwende dein Wörterbuch. 3 ™eÚr ⁄w∫aÚrñ_eñ_e &s€îe ™eÚr &s€îe ™eÚr &sÌaåß¡ &s€îe ™eÚr &s€îe warten sitzen springen reden rennen entdecken schreiben fragen stehlen warnen ziehen spielen sprechen verlieren lachen erschrecken beobachten fahren antworten sehen erblicken schwimmen holen lesen ermahnen reiten bleiben • nehmen • fliegen • tragen • helfen • halten • geben • finden • fallen So: Δb‹èeÛiÅb$eÛn – ™eÚr Δb‹lÛîeÅbË, ⁄ÑeÅhÛÉeÛn – &s€îe ..., LP Die verschiedenen Zeitformen erkennen und adäquat anwenden. ZFK Norm und Wandel 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Wann spielt die Geschichte? Was passiert? Zu welchen Bildern in 1 passen die Sätze und Satzanfänge? Schreibe die Nummer dazu. 2 Ein paar Tage vor Weihnachten … Es blitzte und donnerte. Als sich der Nebel lichtete, … Am Himmel leuchtete der Mond. Durch die Bäume pfiff der Wind. Es war so neblig, dass … An einem herrlichen Sommertag … Es regnete in Strömen. In dicken Flocken fiel Schnee vom Himmel. Kurz vor Mitternacht … Die Hitze war unerträglich. Draußen war es bitterkalt. Schreibe eine kurze Geschichte zu diesen Bildern. Überlege: Was passiert hier? Wer war der Keksdieb? 3 Achte auf Kleinigkeiten, um herauszufinden, wann eine Geschichte spielt. Überlege, was die einzelnen Bilder verraten. 1 1 7 2 8 3 9 4 10 5 11 6 12 LP Nutzen von Schreibanlässen. ZFK Inhalt und Form 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Wie fühlt sich Max? Um spannende Geschichten zu erzählen, musst du etwas erkennen: Wie fühlen sich die Personen, um die es geht? Versuche es gleich einmal: Wie fühlt sich Max auf den einzelnen Bildern? 1 Zu welchen Bildern in 1 passen diese Sätze? Schreibe die Nummer dazu. 2 Max grinste zufrieden. Enttäuscht blickte der Bub zu Boden. Frech streckte Max die Zunge heraus. Das tut man doch nicht! Zum Glück hatte er eine wirklich gute Idee. Gespannt saß Max vor dem Fernseher. Er konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen. Max überlegte: „Wie kann ich Mama überreden?“ Wütend brüllte der Junge los: „Lasst mich doch alle in Ruhe!“ Mit einem „Psst!“ brachte Max die Freunde zum Schweigen. Erstaunt starrte der Bub auf die quietschende Tür. Erschrocken presste er sich die Hände vor den Mund. Max langweilte sich schon den ganzen Tag. 9 10 11 12 5 6 7 8 1 2 3 4 LP Berücksichtigung der Mimik und Gestik; Einnehmen eines Perspektivenwechsels und sprachlich angemessenes Verbalisieren. ZFK Identität und Diversität 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Sagen – fragen – denken Ordne die Wörter aus 1 richtig in die Tabelle ein. Schreibe sie in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum) auf. 2 Schneide S. 47 aus dem Arbeitsheft und bastle daraus ein Minibuch. Unterstreiche die Wörter, die du nicht kennst. Frage nach, was sie bedeuten. So hast du noch mehr Wörter für deine Geschichten zur Hand. 3 All diese Wörter kannst du statt „sagen – fragen – denken“ in Geschichten verwenden. Probiere es aus. 1 Sarah jubelte über das Geschenk. Auch Ben freute sich. antworten • wissen wollen • brüllen • denken • entgegnen • erwidern • flüstern • fragen • grübeln • heulen • informieren • jubeln • knurren • lachen • meinen • mitteilen • murmeln • rufen • schimpfen • schluchzen • schreien • sich erkundigen • sich freuen • spotten • tuscheln • überlegen • weinen ⁄iÛnÅfåoÔrÛmÛîeÚrñ_e normal traurig als Frage laut unfreundlich als Antwort leise fröhlich in Gedanken LP B ewusster Einsatz sprachlicher Mittel; Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene. ZFK I nhalt und Form Thema I nformatische Bildung 15 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Eine Hundegeschichte Schau dir die Bilder genau an. Notiere Stichworte neben den Bildern. Gib den Personen Namen. 1 Schreibe mit Hilfe der Stichworte eine Geschichte. Denke dir eine Überschrift aus. Überlege dir auch einen Schluss. 2 Wer? Wann? Wo? Was passiert? Wer? Was passiert? Gefühle: Gespräch: Wer? Was passiert? Gefühle: Gespräch: Wer? Wo? Was passiert? Gespräch: LP Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen; Nutzen von Schreibanlässen und kreatives Schreiben unter Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. ZFK Inhalt und Form TIPP Trenne Einleitung, Hauptteil und Schluss durch Absätze. Wenn du am Computer schreibst, drücke dazu Enter. 16 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Checkliste für deine Bildgeschichte Überprüfe deine Bildgeschichte mit dieser Liste. Vielleicht kannst du noch einiges an deinem Text verbessern. INHALT ja nicht ganz nein Meine Überschrift macht neugierig. Meine Bildgeschichte hat eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss. Ich habe den dargestellten Figuren passende Namen gegeben. Ich habe die einzelnen Bilder zu einer zusammenhängenden Geschichte verbunden und auch erzählt, was vor, zwischen und nach den Bildern passiert. In meiner Geschichte steht auch, was die Figuren denken, reden und fühlen. Ich habe so erzählt, dass man sich die Geschichte auch ohne Bilder vorstellen kann. Den Höhepunkt der Geschichte habe ich ausführlich dargestellt. Der Schluss ist witzig, lehrreich oder ... AUSDRUCK ja manchmal nein Ich habe auf unterschiedliche Satzanfänge geachtet. Ich habe treffende Adjektive, Nomen und Verben verwendet. Meine Sätze sind gut formuliert. Sie beginnen mit dem wichtigsten Satzteil. Ich habe Wortwiederholungen vermieden. SPRACHRICHTIGKEIT ja zum Teil nein Ich habe die Geschichte in der kurzen Vergangenheitsform geschrieben. Meine Sätze sind vollständig. Jeder Satz endet mit einem Satzzeichen. Ich habe die richtigen Artikel, Personalformen, Fälle und Mehrzahlformen verwendet. RECHTSCHREIBUNG ja nein Ich habe die Bildgeschichte noch einmal durchgelesen. Ich habe kontrolliert, ob alle Wörter richtig geschrieben sind. Wenn ich nicht sicher war, habe ich im Wörterbuch nachgeschaut oder im Internet recherchiert: herlich oder herrlich? Ihr könnt auch zu zweit üben. Ein Kind zeichnet eine Bildgeschichte, das andere Kind schreibt die Geschichte auf. LP Adressatengerechte Texte unter Einsatz von Überarbeitungsstrategien überprüfen, mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen, gelungene Textstellen erkennen und gewonnene Erkenntnisse adaptieren. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Brief und E-Mail So gelingen deine Briefe und E-Mails. • Nur im Brief: Ort und Datum stehen rechts oben. • Nur im E-Mail: Im Feld für den Betreff steht die Kernaussage des E-Mails bzw. der Grund, warum du es schreibst. • Höfliche oder vertraute Anrede • In einem einleitenden Satz kannst du … dich gleich für einen Brief oder ein E-Mail bedanken oder … Hoffnungen und Wünsche ausdrücken oder … den Grund für deinen Brief oder dein E-Mail angeben. • Brieftext bzw. E-Mail-Text • PS: Gutes Gelingen! • Mit einem Schlusssatz kannst du die Leserin oder den Leser auffordern zu antworten oder den Brief oder das E-Mail mit guten Wünschen beenden. • Gruß • Unterschrift WICHTIG! TIPPS PS • Lebendige Satzanfänge • Beziehe den Leser oder die Leserin ein: – Stell dir vor, … – Sie werden es nicht glauben, aber … – Ich muss dir unbedingt erzählen, dass … • Abwechslungsreiche Verben (Wortwiederholungen vermeiden) • Treffende Adjektive Wenn du im Brief oder im E-Mail etwas vergessen hast, kannst du das mit dem PS (Post scriptum, lateinisch: Nachschrift) noch einfügen. Du kannst damit auch Wichtiges betonen, z. B.: PS: Du bist die Beste! • Vertraute Personen kannst mit „du“ ansprechen. • Für fremde Personen verwendest du die Anrede „Sie“. Fragen Antworten Lustiges Trauriges Meinungen Zweifel Erlebnisse Probleme Trost Zuspruch Gefühle Gedanken LP Texte sinnvoll planen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen bzw. Texte; planvolles Untersuchen und Überarbeiten nach bestimmten Kriterien; Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel Thema Medienbildung 18 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Anrede: Sie oder du? Manche Personen spricht Luca mit „du“ an, andere mit „Sie“. Schreibe die passenden Anreden zu den Bildern. 1 Die Anrede für Personen, die man mit „du“ anspricht, wird kleingeschrieben. 2 Tim ist Lucas Cousin. Frau Sonntag ist die Direktorin an Lucas Schule. Herr Löffler sitzt oft an der Kassa im Supermarkt. Christian Beck ist der Fußballtrainer. Daniela Hack ist Lucas Mutter. Daniel wohnt gleich nebenan. Herr Lehner ist der Busfahrer. Toni Leucci ist Pizzabäcker in Lucas Lieblingspizzeria. Frau Jarek bringt jeden Tag die Post. Frau Müller ist Lucas Lehrerin. Emil Hack ist Lucas Opa. Manchmal bringt die Lehrerin Maly mit. Die Anrede für Personen, die man mit „Sie“ anspricht, wird großgeschrieben. Kannst du mir helfen? Wie geht es dir? Pass auf, dein Schuhband ist offen! Wo ist deine Katze? Alles Gute zu deinem Geburtstag! Weißt du, was da los ist? Kåö”nÛÑeÛn S€îe ⁄mÛiÚr ΔìeÅlÅ·eÛn? P†a˜s|sƒeÛn S€îe Sie • Ihr • Ihre • Ihrem • Ihnen Luca LP Eine Kommunikationskultur anwenden; Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene. ZFK Inhalt und Form 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Anrede und Gruß Wie begrüßen sich diese Menschen? Wie begrüßt du Leute, die du kennst? 1 Auch jeder Brief und jedes E-Mail beginnt mit einer Anrede. Man unterscheidet eine vertraute und eine höfliche (förmliche) Anrede. Kreuze richtig an. 2 Jeder Brief und jedes E-Mail endet mit einem Gruß. Auch hier gibt es vertraute und förmliche Grußformeln. 3 vertraut höflich Liebe Grüße dein Enkel Xandi Alles Liebe! Paul Pammer Schöne Grüße aus Rom, Monika vertraut höflich Bis bald, dein Max Beste Grüße Ihr David Sommer Es grüßt dich dein Freund Jan Ich hab dich lieb! Deine Amy vertraut höflich Liebe Oma! Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin! Lieber Herr Hartbauer! Hallo Isabella! Liebe Frau Lehrerin! Guten Tag, Herr Eisenschenk! Hallo, Frau Schrenk! Hallo, lieber Herr Lehrer! LP Eine Kommunikationskultur anwenden; Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene. ZFK Inhalt und Form Servus, Sepp! Grüß dich! Schön Sie zu sehen, Herr Steiner! Guten Tag, Frau Bauer! Grüß Gott, Frau Wagner! Hallo, Maja! 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Eine Postkarte schreiben Lies die Postkarte, die Samira an die Klasse geschrieben hat. 1 Schreibe eine Antwort an Samira. 2 LÛîeÅb$e 4A°! P†a˜s|sÌaÛu, 15. D«eÛâeÛmÅb$eÚr .... WΩîe ⁄iÅhÚr ⁄jåa ⁄wµi˜s|s>t, ΔhåaÅb$e ⁄iåcÅh ΔèeñtÛzñ_e˜s W†oÒcÅìeÛÑeÛnåëe ⁄ÉeÛiÛÑe OÁmåa ⁄iÛn P†a˜s|sÌaÛu Δb$e˜s€uåcÅhñt. IØhÚr ⁄w$eÚråëeñt ⁄nÛiåcÅhñt ‚gÅlåaÛuÅb$eÛn, ⁄w∫a˜s ⁄pÒa˜s|s€îeÚrñt ⁄i˜s>t: B¥eÛi ™eÛiÛÑeÛm S€pÔrÛuÛnåg ⁄v∫o”n ™eÛiÛÑeÚr ΔkÅèeÛiÛÑeÛn MåaÛ`eÚr ΔhåaÅb$e ⁄iåcÅh ⁄mÛiÚr ‚dåa˜s B¥eÛiÛn ‚+eÅbÈråoÒcÅìeÛn. πeñtÛzñt ΔlÛîeå+e ⁄iåcÅh ⁄iÛm KÚråaÛnÅéeÛnÅhåaÛu˜s. W®eÛiÅl ™e˜s ™eÛiÛn Δkåo”mÛp@lÛiÛzÛîeÚrñ_eÚr B¢rÛuåcÅh ⁄i˜s>t, ⁄mÛu˜s|s ⁄iåcÅh ⁄nåoÒcÅh ™eÛiÛn ⁄pÒaåaÚr T†aå+e ΔhÛîeÚrÅb‹èeÛiÅb$eÛn. DÍa˜s B¥eÛiÛn &sÌcÅhÛÉeÚrÛzñt ⁄uÛnåd ⁄iåcÅh ΔlåaÛnågÛw$eÛiÅèe ⁄mÛiåcÅh &sÌcÅhÚ^eåcÅkÅlÛiåcÅh. IøcÅh ⁄wµüÚråëe ⁄mÛiåcÅh ˚rÛîe˜s€iåg ⁄üÅb$eÚr P†os>t ⁄v∫o”n ™eÛuåcÅh ΔfÚ^eÛ`eÛn. B◊i˜s Δb∫aÅlåd EÛuÚ^e SÌaÛmÛiÚråa ≠eÛiÛÑe AædÚ^e˜s|sƒe: SÌaÛmÛiÚråa LåaÛnå+eÚr ‚c/‚o¡ KÅlÛiÛnÛiÅkÛuÛm P†a˜s|sÌaÛu IÁnÛn˜s>tÚråaåß#e 78 D – 94032 P†a˜s|sÌaÛu Schreibe hier die Adresse deiner Schule auf. Aœn ‚dÛîe 4 LP Nutzen von Schreibanlässen und kreatives Schreiben; unterschiedliche Schreibabsichten, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen. ZFK Inhalt und Form 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Briefe schreiben Stell dir vor, du hast diesen Brief von deiner Oma bekommen. Schreibe einen Brief mit einer passenden Antwort. 1 Stell dir vor, du hast den Brief von der Nachbarin deiner Oma bekommen. Du kennst sie gut, aber du sprichst sie mit „Sie“ an. Diesmal endet der Brief so: 2 Schreibe einen Brief mit einer passenden Antwort. Oàrñt, DÍañtÛuÛm LÛîeÅb$e/˚r ! SÌo”vµîeÅl ⁄iåcÅh ⁄w$eÛiåß¡, Δhåa˜s>t ‚dÛu Δb∫aÅlåd F¬eÚrÛîeÛn. H∞a˜s>t ‚dÛu ⁄vµîeÅlÅèeÛiåcÅhñt LÛu˜s>t, ⁄mÛiåcÅh ΔfÛüÚr ™eÛiÛn ⁄pÒaåaÚr T†aå+e ⁄zÛu Δb$e˜s€uåcÅìeÛn? GåaÛnÛz ⁄iÛn ‚ëeÚr N†äÅìe Δhåañt ™eÛiÛn ⁄ÑeÛ`e˜s B◊uÚrå+eÚr- Låo@kåaÅl ™eÚråö@fÅfÛÑeñt. DÍa Δb$eÅkåo”mÛmñt ⁄måaÛn ™eÛiÛÑe S€p#eÛi˜sƒeÅkåaÚrñ_e, ‚dåoÔrñt ⁄mÛu˜s|s ⁄måaÛn ‚aÛnÅkÚ^eÛuÛâeÛn, ⁄w∫a˜s ⁄iÛm B◊uÚrå+eÚr &sƒeÛiÛn &sÌo@lÅl. IøcÅh ‚gÅlåaÛuÅb$e, ‚dåa˜s ⁄wµüÚråëe ‚dÛiÚr ‚+eÅfåaÅlÅèeÛn. IøcÅh ⁄mÛu˜s|s ‚dÛiÚr ⁄nåoÒcÅh ⁄v∫o”n ⁄ÉeÛiÛÑeÛm ⁄ÑeÛ`e˜s>_eÛn H∞o@b‹bµy ™eÚrÛzåäÅhÅèeÛn: πeñtÛzñt ⁄v$eÚr˜sÌcÅhåö”ÑeÚ^e ⁄iåcÅh ‚aÅlñ_e Måö@b$eÅl. —e˜s>_eÚrÛn ΔhåaÅb$e ⁄iåcÅh ⁄mÛiÚr ⁄vµîeÚr ‚aÅlñ_e H∞oÒcÅéeÚr ‚aÛm FÓlåo@hÛmåaÚrÅkñt ‚+eÅkåaÛuÅfñt, ‚dÛîe ⁄w∫aÚrñ_eÛn ⁄ïeñtÛzñt ‚dåaÚråaÛuÅf Δb$eÛmåaÅlñt ⁄zÛu ⁄w$eÚråëeÛn. W†äÚ^e ‚dåa˜s ™eñtÛw∫a˜s ΔfÛüÚr ‚dÛiåcÅh? GÛiÅbË ⁄mÛiÚr B¥e˜sÌcÅìeÛiåd, ⁄w∫a˜s ‚dÛu ⁄v∫o”n ™eÛiÛÑeÛm ΔkÅèeÛiÛÑeÛn UÚrÅlåaÛuÅbË Δb$eÛi ⁄mÛiÚr ΔhåäÅlñt˜s>t. 43 B◊u˜s|s€i˜s &sÌcÅhÛiåcÅkñt ‚dÛiÚr ‚ëeÛiÛÑe EÚrÛnÛi-OÁmÛi PS: WΩîe ‚+eÅfåäÅlÅlñt ‚dÛiÚr ⁄ÉeÛiÛn ⁄ÑeÛ`e˜s>_e˜s W®eÚrÅk? GÛiÅbË ⁄mÛiÚr B¥e˜sÌcÅìeÛiåd, ⁄w∫a˜s ‚dÛu ⁄v∫o”n ™eÛiÛÑeÛm ΔkÅèeÛiÛÑeÛn UÚrÅlåaÛuÅbË Δb$eÛi ‚ëeÛiÛÑeÚr OÁmåa ⁄uÛnåd ⁄mÛiÚr ΔhåäÅlñt˜s>t. EÚrÛnåa ‚aÚrÅb$eÛiñ_eñt ⁄jåa ⁄w∫oÒcÅìeÛnñtåaåg˜s Δbµi˜s 16 UÅhÚr, ‚aÅb$eÚr &s€îe ⁄wµüÚråëe &s€iåcÅh ˚rÛîe˜s€iåg ΔfÚ^eÛ`eÛn, ⁄w$eÛnÛn ‚dÛu Δb$eÛi ⁄iÅhÚr ⁄üÅb$eÚrÛnåaåcÅhñ_e˜s>t. AÆlÅèe˜s LÛîeÅb$e MåaÚrågåaÚ^eñ_e SÌo”nÛÑeÛn˜sÌcÅìeÛiÛn PS: WΩîe ‚+eÅfåäÅlÅlñt ‚dÛiÚr ⁄iÅhÚr ⁄ÑeÛ`e˜s>_e˜s W®eÚrÅk? LP Nutzen von Schreibanlässen und kreatives Schreiben; unterschiedliche Schreibabsichten, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen. ZFK Inhalt und Form 22 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Checkliste für deinen Brief oder dein E-Mail Überprüfe deinen Brief oder dein E-Mail mit dieser Liste. Vielleicht kannst du noch einiges an deinem Text verbessern. INHALT ja nicht ganz nein Beim Brief: Rechts oben stehen Ort und Datum. Beim E-Mail: Ich habe einen passenden Betreff in das Betrefffeld geschrieben. Mein Brief oder mein E-Mail beginnt mit einer Anrede. Ich habe die Empfängerin/den Empfänger direkt angesprochen oder ihr/ihm Fragen gestellt. Ich habe von mir und meinen Erlebnissen, Wünschen oder Sorgen erzählt. Mein Brief oder mein E-Mail endet mit einem höflichen Schlusssatz. Ganz zum Schluss habe ich eine passende Grußformel verwendet. Ich habe den Brief oder das E-Mail mit meinem Namen unterschrieben. AUSDRUCK ja manchmal nein Ich habe befreundete Personen mit „du“, weniger vertraute Menschen aber mit einem „Sie“ angesprochen. Ich habe auf unterschiedliche Satzanfänge geachtet. Meine Sätze sind in angemessen höflicher Sprache formuliert. Ich habe treffende Adjektive, Nomen und Verben verwendet. Wortwiederholungen habe ich vermieden. SPRACHRICHTIGKEIT ja zum Teil nein Meine Sätze sind vollständig und enden mit einem Satzzeichen. Ich habe die richtigen Artikel, Personalformen, Fälle und Mehrzahlformen verwendet. RECHTSCHREIBUNG ja manchmal nein Nur bei förmlichen Briefen und E-Mails: Ich habe die Anredefürwörter großgeschrieben. Ich habe den Brief oder das E-Mail noch einmal durchgelesen. Ich habe kontrolliert, ob alle Wörter richtig geschrieben sind. Wenn ich nicht sicher war, habe ich im Wörterbuch oder im Internet nachgeschaut. Achte bei deinem nächsten Brief oder E-Mail auf die Dinge, die dir dieses Mal noch nicht so gut gelungen sind. So wirst du immer besser. Wem möchtest du als nächstes schreiben? LP Adressatengerechte Texte unter Einsatz von Überarbeitungsstrategien überprüfen, mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen, gelungene Textstellen erkennen und gewonnene Erkenntnisse adaptieren. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Nacherzählung Lies die Geschichte mehrmals durch, bevor du deine Nacherzählung zu schreiben beginnst. Du kannst auch Stichworte notieren, damit du beim Schreiben nichts Wichtiges vergisst. Die Überschrift bleibt gleich. Einleitung • WER sind die ersten Personen, die in der Geschichte vorkommen? • WANN und WO spielt die Geschichte? • Achtung, bei Fabeln wird meistens kein genauer Ort und keine Zeit genannt. Hauptteil • Erzähle nur die wichtigsten Ereignisse der Geschichte, unwichtige Details kannst du weglassen. • Die Geschichte darf nicht verändert oder ausgeschmückt werden. • Auch die Reihenfolge der Ereignisse darf nicht verändert werden. • Verwende die wörtliche Rede nur, wenn sie in der Geschichte vorkommt. • Die Nacherzählung muss in deinen eigenen Worten verfasst werden. Du darfst nichts aus der Geschichte abschreiben! Schluss • Die Nacherzählung endet genauso wie die Geschichte. • Die Leserin oder der Leser deiner Nacherzählung muss nach dem Lesen genau wissen, worum es geht. WICHTIG! • Abwechslungsreiche Satzanfänge • Passende Verben (Wortwiederholungen vermeiden: sagte, ging, machte …) • Treffende Adjektive • Schreibe in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum). TIPPS LP Texte sinnvoll planen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen bzw. Texte; planvolles Untersuchen und Überarbeiten nach bestimmten Kriterien; Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel Bestimmt hast du schon einmal ein spannendes Buch gelesen. Worum ging es in der Geschichte? Erzähle im Sitzkreis den anderen Kindern davon. Überlege dann: In welcher Zeitform hast du gesprochen? In welcher Zeitform würdest du über die Geschichte schreiben? 24 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Leo rennt in den Park. Seine Freunde laufen mit. Wortfeld gehen Ordne die Wörter aus 1 in die Tabelle ein. Schreibe sie in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum) auf. Manche Wörter passen an mehreren Stellen. Wie entscheidest du dich? Vergleicht eure Ergebnisse zu zweit. 2 Alle diese Wörter kannst du statt „gehen“ in Geschichten verwenden. Arbeitet zu zweit. Ein Kind stellt ein Wort dar, ohne zu sprechen. Das andere Kind versucht das Wort zu erraten. 1 tänzeln • spazieren • wackeln • rennen • schleichen • stapfen • stiefeln • flitzen • trödeln • hinken • trippeln • marschieren • humpeln • laufen • schlendern • waten • eilen • stolpern • schreiten • wandern • schwanken • rasen • schlurfen • bummeln unsicher/ungeschickt im Schnee/im Wasser schnell elegant langsam mit oder ohne Ziel ΔhÛiÛnÅkñ_e LP B ewusster Einsatz sprachlicher Mittel; Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene. ZFK I nhalt und Form Thema I nformatische Bildung Schneide S. 47 aus dem Arbeitsheft und bastle daraus ein Minibuch. Unterstreiche die Wörter, die du nicht kennst. Frage nach, was sie bedeuten. So hast du noch mehr Wörter für deine Geschichten zur Hand. 3 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Aus verschiedenen Perspektiven erzählen Lies die Geschichte mehrmals durch. Unterstreiche Wörter, die du nicht kennst. Frage nach, was sie bedeuten. 1 Erzähle die Geschichte in eigenen Worten nach. Notiere zuerst wichtige Wörter, die du dann der Reihe nach verwenden kannst. Schließe das Arbeitsheft beim Schreiben. 2 Stell dir vor, du wärst Rübezahl, der alte Mann. Erzähle die Geschichte aus seiner Sicht. 3 Stell dir vor, du wärst einer der beiden schlauen Handwerksburschen. Erzähle die Geschichte aus seiner Sicht. 4 EÛiÛnÛmåaÅl ⁄w∫aÚr ⁄iåcÅh ⁄mÛiñt ™eÛiÛn ⁄pÒaåaÚr ‚aÛnåëeÚ^eÛn H∞aÛnådÛw$eÚrÅk˜s∂bµuÚr˜sÌcÅìeÛn ⁄iÛm RÛîe˜sƒeÛnå+eÅbµiÚrå+e ⁄uÛnñ_eÚrÛw$eåg˜s. V†oÔr ⁄uÛn˜s ‚gÛiÛnåg ... EÛiÛnÛmåaÅl ⁄w∫aÚr ⁄iåcÅh ⁄iÛm RÛîe˜sƒeÛnå+eÅbµiÚrå+e ⁄uÛnñ_eÚrÛw$eåg˜s. DÍa &s>tÛüÚrÛzñ_e ⁄iåcÅh ... Stichworte H∞aÛnådÛw$eÚrÅk˜s∂bµuÚr˜sÌcÅìeÛn RÛîe˜sƒeÛnå+eÅbµiÚrå+e MåaÛnÛn GÚrÛuÅb$e ΔhåaÅlÅ·eÛn ⁄iÅhÛm ΔìeÚråaÛu˜s ... Rübezahl schenkt Streubüchsen Als einmal mehrere Handwerksburschen im Riesengebirge unterwegs waren, sahen sie vor sich einen Mann hergehen, der vor ihren Augen in eine tiefe Grube stürzte. Sie hörten ihn laut jammern und um Hilfe rufen und eilten zu der Grube hin. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen bald, den Mann aus der Grube herauszuziehen. Dafür schenkte dieser jedem von ihnen eine Streusandbüchse, wie man sie zu jener Zeit verwendete, um frische Tinte zu trocknen. Das hielten die Handwerksburschen für ein unnützes Geschenk, und so warfen sie ihre Büchsen sogleich weg. Nur zwei von ihnen waren klug genug, ihre Büchsen aufzuheben, und dafür wurden sie ihr Leben lang belohnt. Sooft sie ihre Büchse schüttelten und daraus streuten, fielen lauter Goldkörner heraus. Josef Guggenmos LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen sowie den Wortschatz mit geeigneten analogen oder digitalen Hilfsmitteln ausdifferenzieren; Einnehmen eines Perspektivenwechsels; Texte verfassen. ZFK Inhalt und Form 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Fabeln nach Äsop Äsop war ein antiker griechischer Dichter. Lies die drei Fabeln. Was fällt dir auf? 1 Merkmale von Fabeln 3 Zu welchen Fabeln passen diese Lehren? Schreibe die Nummer dazu. 2 Fabeln werden in der kurzen Vergangenheitsform erzählt. In Fabeln können Tiere sprechen. Fabeln sind kurz. Es wird kein genauer Ort genannt. Es wird keine genaue Zeit genannt. Tiere handeln wie Menschen. Menschliche Schwächen wie Neid sind Thema der Fabeln. Aus Fabeln kann man etwas lernen. Bist du klug, so glaube nie eigennützigen Ratschlägen. Wer zu viel auf Schmeicheleien hört, kann leicht überlistet werden. In guten Zeiten muss man Vorkehrungen für schlechte treffen. 1. Der Rabe und der Fuchs Ein Rabe hatte einen Käse gestohlen. Er flog damit auf einen Baum, um ihn dort oben in Ruhe zu verzehren. Das sah ein vorbeikommender Fuchs. Er lief eilig hin und begann den Raben zu loben: „Oh Rabe, was bist du für ein wunderbarer Vogel! Wenn dein Gesang ebenso schön ist wie dein Gefieder, dann sollte man dich zum König aller Vögel machen!“ Dem Raben gefiel diese Schmeichelei so gut, dass er seinen Schnabel weit öffnete, um dem Fuchs etwas vorzusingen. Dabei fiel ihm natürlich der Käse aus dem Schnabel. Den aber schnappte sich eilig der Fuchs, fraß ihn genüsslich auf und lachte über den dummen Raben. 2. Der Adler und die Krähe Ein Adler wollte gerne eine Auster verzehren, konnte sie aber weder mit Gewalt noch mit Geschick öffnen. Die Krähe schlug ihm vor, sich hoch in die Luft zu schwingen und die Auster auf die Steine fallen zu lassen, damit sie zerbreche. Der Adler befolgte den Ratschlag. Die Krähe lauerte unten, um ihn zu beobachten. Da das Vorhaben gelang, konnte sie die aufgesprungene Auster sofort verschlingen; dem Adler aber blieben nur die Schalen zum Lohne seiner Leichtgläubigkeit. 3. Der Eber und der Fuchs Verwundert fragte ein Fuchs den Eber, der seine Hauer an einem Eichenstamm wetzte: „Warum tust du das? Es gibt doch keine Not und es sind auch keine Feinde in Sicht!“ „Gerade deshalb rüste ich mich zum Streit!“, antwortete der Eber. „Wenn der Feind da ist, dann ist es Zeit zu kämpfen, nicht mehr zum Zähnewetzen.“ LP Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Textgattungen, Beschaffenheit und Merkmalen von Texten erweitern. ZFK Inhalt und Form 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Eigenschaften von Tieren Vielen Tieren werden bestimmte menschliche Eigenschaften nachgesagt. Verbinde die Adjektive mit den passenden Tieren. Zeichne ein weiteres Tier und schreibe ein passendes Adjektiv dazu. 1 Einige Fabeltiere hast du schon kennen gelernt. Welche Eigenschaften haben sie in den Geschichten? Du kannst die Adjektive mehrmals verwenden. 2 Gibt es solche Vergleiche auch in anderen Sprachen? stark • schlau • dumm • stolz • eitel • gutgläubig • hinterlistig • bedächtig • neugierig • schadenfroh Fuchs: Rabe: Adler: Krähe: Eber: stark &s>tåaÚrÅk ⁄wµîe ™eÛiÛn BçäÚr stur fleißig stolz weise ängstlich scheu LP Reflektieren von Medienerfahrungen in konkreten Schreibsituationen. ZFK Inhalt und Form Lösung: stark: Bär – stur: Esel – leißig: Biene – stolz: Pfau – f weise: Eule – ängstlich: Hase – scheu: Reh 28 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Die wörtliche Rede Die wörtliche Rede besteht aus zwei Teilen: Begleitsatz und Rede oder Gedanke. Der Begleitsatz kann vor oder nach der Rede stehen, oder die Rede unterbrechen. Unterstreiche die Begleitsätze blau und die Redesätze rot. 1 Als die sieben Zwerge nach Hause kommen … 3 Sicher kennst du auch dieses Märchen. Schreibe das Gespräch zwischen Rotkäppchen und dem verkleideten Wolf auf. 2 Verwende verschiedene Verben für fragt und antwortet. In deinem Wörterschatz-Minibuch (S. 47) findest du treffende Wörter. Teller Löffel Becher Sessel Brot Gabel Bett auf … • mit … • in … Der Frosch fragte die Prinzessin: „Warum weinst du?“ „Meine goldene Kugel ist in den Brunnen gefallen“, schluchzte sie. „Was gibst du mir“, erkundigte sich der Frosch, „wenn ich sie dir hole?“ „Wer hat von meinem …?“, will der erste Zwerg wissen. … Rotkäppchen fragt dreimal: • Augen • Ohren • Hände Der Wolf antwortet dreimal: • sehen • hören • packen Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? Warum hast du so große Augen? Damit ich dich besser sehen kann. Wer hat aus meinem Becherlein getrunken? LP Reflektieren von Medienerfahrungen in konkreten Schreibsituationen; direkte Rede gebrauchen; unterschiedliche Schreibabsichten nutzen. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel 29 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Checkliste für deine Nacherzählung Überprüfe deine Nacherzählung mit dieser Liste. Vielleicht kannst du noch einiges an deinem Text verbessern. INHALT ja nicht ganz nein Meine Nacherzählung hat eine kurze Einleitung, einen längeren Hauptteil und einen passenden Schluss. Ich habe alles erzählt, was wichtig ist. Ich habe in der richtigen Reihenfolge erzählt. Ich habe nichts Neues dazu erfunden. Ich habe die Geschichte mit eigenen Worten nacherzählt. Den Höhepunkt der Geschichte habe ich ausführlich dargestellt. Nur bei Fabeln: Die Lehre am Ende habe ich treffend formuliert. AUSDRUCK ja manchmal nein Ich habe auf unterschiedliche Satzanfänge geachtet. Meine Sätze sind gut ausformuliert. Ich habe treffende Adjektive, Nomen und Verben verwendet. Wortwiederholungen habe ich vermieden. SPRACHRICHTIGKEIT ja zum Teil nein Ich habe die Erzählzeit eingehalten (kurze Vergangenheitsform). Die Sätze sind vollständig und enden mit einem Satzzeichen. Ich habe die richtigen Artikel, Personalformen, Fälle und Mehrzahlformen verwendet. RECHTSCHREIBUNG ja nein Ich habe meine Nacherzählung noch einmal durchgelesen. Ich habe kontrolliert, ob alle Wörter richtig geschrieben sind. Wenn ich nicht sicher war, habe ich im Wörterbuch oder im Internet nachgeschaut. Achte bei deiner nächsten Nacherzählung auf die Dinge, die dir dieses Mal noch nicht so gut gelungen sind. So wirst du immer besser. Welche spannenden Geschichten hast du schon gelesen? Wähle eine für deine nächste Nacherzählung aus. LP Adressatengerechte Texte unter Einsatz von Überarbeitungsstrategien überprüfen, mit Hilfsmitteln in analoger und digitaler Form berichtigen, gelungene Textstellen erkennen und gewonnene Erkenntnisse adaptieren. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel 30 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Fantasiegeschichte Eine Fantasiegeschichte kann witzig, gruselig oder geheimnisvoll sein. Aber auf jeden Fall muss sie spannend sein! Hier erfährst du, wie deine Fantasiegeschichten gut gelingen. Überschrift • Die Überschrift soll neugierig machen, aber nicht allzu viel verraten. Du kannst dir die Überschrift auch erst zum Schluss überlegen. Einleitung • WER ist die Hauptperson? Gib den Personen (Figuren) Namen. • WANN spielt die Geschichte? Tageszeit, Jahreszeit, Wetter … • WO findet die Handlung statt? Hauptteil • Erzähle nur von einem Erlebnis. • Erzähle der Reihe nach, was passiert. • Die Geschichte wird lebendiger, wenn du auch schreibst, was die Personen reden und denken. • Du kannst Spannung erzeugen, indem du die Geschichte Satz für Satz zum Höhepunkt bringst. Diese Situation beschreibst du dann ganz genau. • Am Höhepunkt der Geschichte sollen die Leserinnen und Leser erfahren, wie sich die Personen fühlen. Schluss • Wie geht die Geschichte aus? • Offene Fragen müssen hier geklärt werden. • Schlusssatz Verwende die Minibücher Satzanfänge von S. 45 und Wörterschatz von S. 47 für deine Fantasiegeschichten. WICHTIG! SCHLUSS TIPPS Wer? Wann? Wo? • Schreibe in der kurzen Vergangenheitsform (Präteritum). • Ich-Erzählungen sind besonders spannend. • Satzanfänge: Das wichtigste Satzglied steht am Anfang. • Abwechslungsreiche Verben (Wortwiederholungen vermeiden: sagte, ging, machte …) • Treffende Adjektive • Tipps zur Verwendung der wörtlichen Rede findest du auf Seite 29. Offene Fragen klären: • Woher kam das Geräusch? • Was war das für ein Schatten? • Wie kommt die Hauptperson zurück in die Wirklichkeit? LP Texte sinnvoll planen; Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen bzw. Texte; planvolles Untersuchen und Überarbeiten nach bestimmten Kriterien; Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten. ZFK Inhalt und Form; Norm und Wandel 31 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Gefühle ausdrücken Bei Fantasiegeschichten ist es besonders wichtig, dass die Leser und Leserinnen erfahren, wie sich die Personen in der Geschichte fühlen. Kreise die Ausdrücke, die gute Gefühle ausdrücken, grün, und die Begriffe, die schlechte Gefühle benennen, schwarz ein. 1 Schreibe zu jedem Satz einen weiteren, der das gute Gefühl verstärkt. 2 Schreibe zu jedem Satz einen weiteren, der das schlechte Gefühl verstärkt. 3 zitternd • gespannt sein • einschläfernd • Rache schwören • Mut haben • gute Laune • wütend • Glück haben • vergnügt • rot sehen • erwartungsvoll • am Boden zerstört • Lachanfall • Spaß haben • Glückspilz • Langeweile • verzweifelt • Tränen • die Knie zittern • jubeln • sich amüsieren Mein Spiegelbild lächelte mich an. Das war der beste Witz, den ich je gehört hatte. Endlich durfte ich das Paket öffnen. Wunderbarerweise gewann ich ein Spiel nach dem anderen. Noch nie hatte ich einen so uninteressanten Film gesehen. Unglücklich setzte ich mich auf eine Bank. Vor Angst bekam ich kein Wort heraus. So eine Frechheit! LP Bewusster Einsatz sprachlicher Mittel; Einnehmen eines Perspektivenwechsels. ZFK Inhalt und Form 32 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Eine Reizwortgeschichte Überlege, wie die Wörter sinnvoll in einer Geschichte vorkommen können. Notiere Stichworte zu den Fragen. Schreibe auf dem roten Faden. 1 Schreibe eine spannende Geschichte zu den drei Reizwörtern auf. 2 Picknick Wolf Hochstand Wo und wann spielt die Geschichte? • Wer sind die Hauptpersonen? Was machen die Personen? Spannung aufbauen! • Wörtliche Rede Höhepunkt: Was passiert? • Gefühle beschreiben Wie endet die Geschichte? LP Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen; Nutzen von Schreibanlässen und kreatives Schreiben. ZFK Inhalt und Form 33 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Zutaten für eine Gruselgeschichte Überlege dir Wörter, die eine Erzählung schaurig machen. Verwende dein Wörterbuch. 1 Nun brauchst du eine gruselige Handlung. Was fällt dir ein? 2 Hier kannst du eine Überschrift auswählen. 4 Jetzt fehlt noch eine geheimnisvolle Person für den Höhepunkt der Geschichte. 3 Jetzt hast du alles, was du für eine Gruselgeschichte brauchst: Eine Überschrift, gruselige Handlung, eine unheimliche Person und jede Menge schauriger Wörter. 5 &sƒeÅlñt˜sÌaÛÉeÚr MåaÛnÛn, ⁄uÚråaÅlñ_e FÕråaÛu, —e˜s€p#eÛn˜s>t, ⁄ïeÛmåaÛnåd ⁄v$eÚrÛiÚrÚrñt &s€iåcÅh, ™eÛiÛn KÛiÛnåd ⁄v$eÚr˜sÌcÅhÛwµiÛnåëeñt, ‚ëeÚr FÕrÛîeådÅhåo@f ⁄uÛnÅìeÛiÛmÅlÛiåcÅh ™e˜s ˚råa˜sÌcÅìeÅlñt Nomen Verben Adjektive Das Spukhaus Böses Geheimnis Nebel des Grauens Eine Gewitternacht Unheimliche Schatten Hexentreffen Das Tagebuch Der Zaubertrank Spinnenfurz Brunnenmonster Das Versprechen Eingesperrt! LP Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel und unter Nutzung von unterschiedlichen Informationsquellen verfassen. ZFK Inhalt und Form 34 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
www.oebv.atRkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==