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Erziehung & Unterricht

Erziehung und Unterricht ist DIE pädagogische Zeitschrift in Österreich. Sie informiert über neue Entwicklungen im österreichischen Bildungswesen, bringt Schwerpunkte zu wichtigen bildungspolitischen Themen, bietet nützliche Informationen für die erzieherische Arbeit und setzt sich mit aktuellen Fragen der Schule auseinander.

 

Aktuelle Ausgabe: 2019 | 9+10

  • Themenschwerpunkt 1: Pädagogisches Handeln und Wissen – professioneller Umgang mit Herausforderungen und Innovationen in heterogenen Handlungsfeldern
  • Themenschwerpunkt 2: Pädagogische Diagnostik im Dialog – Vom Urteilen und Beurteilt-Werden

 

 

Editorial

Themenschwerpunkt 1:
Pädagogisches Handeln und Wissen – professioneller Umgang mit Herausforderungen und Innovationen in heterogenen Handlungsfeldern

Veränderte Welt, steter Wandel, erhöhtes Tempo von Entwicklungen, rasante Mobilität, … Schlagworte, die auch die Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Universität deutlich betreffen. Der thematische Schwerpunkt beschäftigt sich mit den Anforderungen an Institutionen und Individuen, die die Veränderungsprozesse des 21. Jahrhunderts von der Elementarpädagogik bis zum Hochschulstudium bedeuten. Die Ausbildung von PädagogInnen, ihre Professionalisierung, Herausforderungen an die Schule in allen Schularten, der Umgang mit Heterogenität und Diversität in allen Kontexten – all diese Themenfelder fordern die handelnden Personen ein. Institutionelles und individuelles Dazulernen ist notwendig, die Aneignung von Wissen, Fachwissen, fachdidaktischem Wissen, Professionswissen und entsprechenden Kompetenzen ist Gebot der Stunde.

Themenschwerpunkt 2:
Pädagogische Diagnostik im Dialog – Vom Urteilen und Beurteilt-Werden

Kinder und Jugendliche als ExpertInnen ihres Lebens und ihrer Person ansprechen und dadurch ernst nehmen – eine mächtige Formulierung im Vorwort der für den Schwerpunkt verantwortlichen Koordinatorinnen! Sie plädieren dafür, gewohnte und vielfach verwendete Formen, wie SchülerInnen von LehrerInnen in ihrer Leistung eingeschätzt werden und welche Zuschreibungen und Bewertungen üblicherweise gemacht werden, in Richtung eines Dialogs über Potentiale, Lernprozesse und erreichte Ziele zu entwickeln. Das bedeutet, die Lernenden nicht nur als Objekt von Zuschreibung und Beurteilung zu sehen, sondern sie zum Subjekt in der Mitverantwortung für ihr Dazulernen und ihre Identitätsentwicklung zu machen. Dort, wo es LehrerInnen gelingt die individuellen Lernvoraussetzungen der SchülerInnen zu kennen und zu wissen, wo sie im Lernprozess stehen, können sie angemessene Herausforderungen in Form von Aufgaben stellen, die das Lernen anregen und die Motiva-tion erhalten. Der vorliegende thematische Schwerpunkt will daher diagnostische Urteile im pädagogischen Kontext als Chancen in der Entwicklung eines konstruktiven Selbstkonzeptes sehen, die das Lernen anerkennend und stärkend – jedenfalls nicht abwertend – begleiten.

>> Leseprobe: Über das Beurteilt-Werden – LehrerInnenurteile und ihre Auswirkung auf Identitätsentwicklung und Bildungsbiographien von Cathrin Reisenauer und Sabine Gerhartz-Reiter


Bisherige Ausgaben


ABO Erziehung und Unterricht

Das Jahres-Abo 2020 von Erziehung und Unterricht umfasst fünf Doppelnummern inklusive digitaler Ausgaben und bringt eine Ersparnis von rund 35 % gegenüber den Einzelausgaben.


öbv Magazin

Erziehung & Unterricht 2019 | 7+8
Kindergarten und Volksschule – Miteinander!?

Der Übergang vom Kindergarten in die Volkschule wird in der Bildungslandschaft seit langem diskutiert, beforscht und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Die pädagogische Zeitschrift Erziehung und Unterricht widmet sich diesem Thema in ihrer aktuellen Ausgabe.

Erziehung & Unterricht 2019 | 3+4
Innovieren in Schule und Unterricht - wie geht das?

Innovation bedeutet Veränderung und bedeutet auch, Routinen, Gewohntes, Vertrautes zu verlassen und sich dem Neuen zuzuwenden. Die aktuelle Ausgabe der pädagogischen Zeitschrift Erziehung und Unterricht widmet sich dem Thema „Innovieren in Schule und Unterricht“ und betrachtet es aus unterschiedlichen Perspektiven.

Erziehung & Unterricht 2019 | 1+2
Begabungsförderung als Kinderrecht

Ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von Erziehung und Unterricht widmet sich dem Thema „Begabungsförderung als Kinderrecht im Kontext von Diversität – Herausforderungen für Schule und LehrerInnenbildung“. Das Heft befasst sich in umfassender Weise mit dem berechtigten Anspruch, allen Kindern bestmöglich gerecht zu werden.

Erziehung & Unterricht 2018 | 9+10
Jahrgangsübergreifendes Lernen in Theorie und Praxis

Einer der beiden Teilschwerpunkte der Ausgabe 2018 | 9+10 von Erziehung und Unterricht heißt „Jahrgangsübergreifendes Lernen“. Eine Vielfalt an unterschiedlichen Beiträgen widmet sich diesem Thema und beschreibt den weiten Bogen von den theoretischen Grundlagen bis zu den Umsetzungen in der Praxis.

Erziehung & Unterricht 2018 | 7+8
Kinder auf der Flucht

Viele Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung, Klimakatastrophen und Hunger. Unter ihnen sind besonders viele Kinder und Jugendliche. Auch in Österreich kamen und kommen Kinder und Jugendliche an, die oft Furchtbares erlebt haben und für die die Schule einen sicheren Ort darstellt.

Erziehung & Unterricht 2017 | 7+8
Lernen und Lehren mit Technologien

Die vielfältigen Beiträge und Artikel der Autorinnen und Autoren in Erziehung & Unterricht (Ausgabe 7-8 | 2017) reichen vom Prototypen eines digitalen Schulbuches über die informatische Grundbildung bis hin zum Einsatz von Augmented Reality im Unterricht.

Erziehung & Unterricht 2016 | 9+10
Sprache als Basis des Lernens

Sprache ist wesentlich für den Bildungserwerb und den schulischen Lernerfolg. Diese Ausgabe von „Erziehung und Unterricht“ befasst sich ausführlich mit dem Thema „Sprache“ als Grundlage für – und Inhalt von – Bildung und Lernen.

Erziehung & Unterricht 2016 | 7+8
Lyrik in der Grundschule

Im Oktober 2016 ist in der Zeitschrift „Erziehung und Unterricht“ ein umfangreicher Themenschwerpunkt „Literarische Bildung in der Primarstufe“ erschienen. Im zweiten Teil seines Plädoyers für eine intensivere Auseinandersetzung mit Literatur, auch und gerade in den unteren Schulstufen, setzt sich Reinhold Embacher mit dem pädagogischen Potenzial lyrischer Texte auseinander.

Erziehung & Unterricht 2016 | 7+8
Der ästhetische Mehrwert literarischer Texte

Gelesen wird vor allem, was vordergründig nützlich ist: Gebrauchs- und Informationstexte. Literarische Texte bleiben demgegenüber auf der Strecke – in den unteren Schulstufen allemal. Verloren geht dabei, was man als ästhetischen Mehrwert von Literatur bezeichnet hat. Ein Plädoyer für den (frühen) Literaturunterricht von Reinhold Embacher.

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