Jugendliche reden mit!

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Der öbv-Jugendbeirat 2026 stellt sich vor – und gibt Einblick, was sich Jugendlichen von der Schule und von Schulbüchern wünschen.

Der öbv-Jugendbeirat besteht aus zwölf Jugendlichen. Diese begleiten den öbv das ganze Jahr und bringen die Perspektive der Jugend in ausgewählte Projekte und Schulbücher ein. Wir haben die Schüler*innen gefragt: Wie sollte sich Schule, wie sollten sich Bildungsmedien verändern? Und warum ist es wichtig, dass Jugendliche mitbestimmen dürfen? Hier stellen sie sich und ihre Antworten vor.

Andrei, 15, Wien

Meiner Meinung nach sind Förderkurse auch in Nebenfächern sehr hilfreich – nicht nur in Englisch Deutsch und Mathe. Wenn man zum Beispiel Biologie interessant findet, will ich man ein bisschen mehr darüber lernen als im normalen Unterricht.

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Clara, 14, Niederösterreich:

Bildungsmedien sollten sich meiner Meinung nach mit aktuellen Themen befassen, nicht nur mit Dingen, die vor fünfzig Jahren waren. Außerdem sollten sie auf verschiedene Lernstile eingehen und Schüler*innen einen verantwortungsvollen Umgang mit KI und digitalen Welten beibringen.

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Corvin, 17, Wien:

Ich bin beim öbv-Jugendbeirat dabei, weil ich möchte, dass Begriffe ich Schulbüchern gut erklärt werden, so dass wir danach auch wirklich wissen, was sie bedeuten.

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Emma, 15, Steiermark:

Es ist wichtig, dass bei Bildungsmedien diejenigen mitbestimmen, für die sie am wichtigsten sind. Wenn Schüler*innen mithelfen, Schulbücher zu gestalten, können sie an die entsprechende Generation angepasst werden. Wir wissen selbst am besten, was wir brauchen, um gut lernen zu können.

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Grigorii, 15, Oberösterreich:

Die Jugend ist die Zukunft. Es ist einfach nicht zu leugnen, dass die Bildung unserer Generation die Welt in 10, 20, 30 und mehr Jahren beeinflussen wird. Generell ist ein Staat, der nicht auf den Willen gewisser Schichten hört, unfähig, eine erfolgreiche (Bildungs-)Politik zu führen. Deshalb sollte es Jugendlichen erlaubt sein, ihre Interessen zu äußern.

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Helene, 18 Niederösterreich:

Warum sollten Jugendliche mitbestimmen, wie Bildungsmedien aussehen? Warum nicht!? Niemand hinterfragt, dass Erwachsende dabei mitreden, obwohl Bildungsmedien die Lebensrealität, den Lernerfolg und die Motivation von Jugendlichen betreffen. Deswegen ist es an der Zeit, dass wir eine weitere Perspektive dazufügen und Jugendliche nach ihrer Meinung fragen!

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Jessica, 16, Oberösterreich:

Ich hab mich für den Jugendbeirat gemeldet, weil es mir wichtig ist, dass Jugendliche ihre Meinung einbringen dürfen und dass alle Meinungen gehört werden.

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Laurenz, 17, Niederösterreich:

Mir ist es wichtig, dass Jugendliche, die nach mir kommen, bessere Bildungsmedien haben als ich. Ich habe mir selbst hin und wieder schwergetan und ich hoffe, dass ich durchs Dabeisein beim Jugendbeirat Veränderung bewirken kann. Ich freu mich, dass durch meine Stimme die Jugend gehört wird.

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Magdalena, 19, Tirol:

An der Schule sollte es viel mehr darum gehen, wie man Gelerntes im echten Leben anwenden kann. Es sollten viel mehr Stärken gefördert werden, statt Schwächen auf Krampf zu üben. Mathe ist mein Problemfach und ich habe gerade gar keine Zeit mehr für die anderen Fächer, wo meine Stärken liegen, weil ich mich so auf meine Schwäche fokussieren muss.

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Magdalena, 18, Vorarlberg:

Ich hab mich für den Jugendbeirat gemeldet, weil ich etwas bewegen möchte und weil wir hier die Möglichkeit haben auszusprechen, was sich alle Schüler*innen denken.

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Maximilian, 14, Niederösterreich:

Wir sind letztendlich die Leute, die die Schulbücher bekommen und damit lernen müssen. Deswegen haben wir ein Recht darauf mitzuentscheiden, wie sie aussehen!

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Theresa, 15, Wien:

Bildungsmedien sollten verständlicher und anschaulicher gestaltet sein, damit Lernende Inhalte leichter verstehen können. Außerdem sollten sie mehr Beispiele aus dem Alltag enthalten, damit das Gelernte praktischer und relevanter wird.

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