Planet Pop: „Englisch lernen muss sich heute anders anfühlen“

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Elisabeth Dokalik-Jonak von Planet Pop zeigt, wie moderner Englischunterricht mit Musik und lebensnahen Inhalten Schüler*innen motiviert und nachhaltig begeistert.

Mit Planet Pop verbindet der öbv digitales Lernen, Bewegung und lebensnahe Themen zu einem innovativen Unterrichtserlebnis.

Doch was steckt konkret hinter dem Konzept, wie funktioniert der Einsatz im Klassenzimmer – und warum überzeugt Planet Pop bereits zahlreiche Schulen und Lehrkräfte in der SEK 1?

Elisabeth Dokalik-Jonak ist Anglistin und hat 16 Jahre Berufserfahrung als Lehrerin. Sie gibt im Interview Einblicke in die Idee hinter Planet Pop und erklärt, wie Englischlernen heute spielerisch, interaktiv und wirksam gelingen kann.

Elisabeth, was ist Planet Pop – und was macht das Angebot aus deiner Sicht besonders?

Planet Pop ist eine digitale Lernplattform, die speziell für den Englischunterricht entwickelt wurde – vor allem für ESL, also English as a Second Language. Und was das Besondere daran ist? Ich glaub, es ist wirklich dieser ganzheitliche Ansatz. Wir haben ja alle gemerkt, dass die Kinder heute anders lernen, oder? Die digitale Welt ist einfach Teil ihres Alltags geworden, und Planet Pop schafft genau diese Brücke zwischen digital und analog. Es ist nicht einfach nur wieder eine App, sondern ein durchdachtes Konzept, wo Musik, Bewegung, Videos, interaktive Worksheets – einfach alles zusammenkommt. Was viele aber nicht wissen, es ist nach dem Cambridge Young Learner’s Curriculum aufgebaut, also dem GERS.

Elisabeth Portrait

Und was mir persönlich sehr wichtig ist: Es wird Englisch als Fachsprache, also CLIL, mit einbezogen. Die Kinder lernen Englisch und gleichzeitig was über Biologie, Kunst, Musik, Umweltkunde. Das macht das Ganze viel authentischer, finde ich. Wir begegnen Kinder auf Augenhöhe und nehmen ihre Lebenswelt ernst.

Welche Vorteile bietet Planet Pop konkret für Lehrkräfte?

Oh, da gibt's einiges! Also, ganz ehrlich, der größte Vorteil ist wahrscheinlich die Zeitersparnis. Schulalltag ist Stress pur, man hat tausend Sachen zu tun. Mit Planet Pop kriegst du fertige Unterrichtsplanungen, zum Beispiel komplette Vier-Stunden-Einheiten, die du wirklich eins zu eins einsetzen kannst. Alles ist auf einer Plattform – Flashcards, Videos, Worksheets, sogar Karaoke-Versionen von den Songs. Du musst nicht mehr überall alles zusammensuchen.

Was auch super ist: die Differenzierung. Es gibt Fast Finisher Activities, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade – du kannst also wirklich jedes Kind auf seinem Level abholen. Und die Struktur ist klar: Vokabeln, dann Grammatik, dann Produktion. Du weißt immer, wo du stehst. Es gibt auch ein Assessment-Tool, also für die formative Beurteilung. Das ist schon ziemlich durchdacht.

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Welche Mehrwerte ergeben sich für Schüler*innen im Unterricht?

Für die Kids ist es einfach pure Begeisterung! Es wird nie langweilig und die Schüler*innen sind immer motiviert! Planet Pop spricht alle Sinne an – sie sehen was, sie hören was, sie bewegen sich. Die Music Videos kommen super an, und bei der Karaoke drehen sie richtig auf. Und diese Bewegungsspiele wie "Jump-the-line" oder "Fly-flap" – da sind sie voll konzentriert, aber es fühlt sich nicht nach Arbeit an, sondern nach Spaß. Sie merken gar nicht, dass das Gehirn lernt.

Was ich auch toll finde: Die Kinder können sehr selbstständig arbeiten mit den interaktiven Worksheets. Das stärkt ihr Selbstvertrauen. Und weil wir differenzieren, hat jedes Kind Erfolgserlebnisse. Niemand wird abgehängt, niemand langweilt sich. Und dann haben wir noch diese kreativen Sachen – sie zeichnen, schreiben eigene Texte, präsentieren vor der Klasse. Das gibt ihnen Raum, sich wirklich auszudrücken. Und die Themen sind aus ihrer Lebenswelt. Wenn ein Kind krank ist, schickt man die Videos per Email an die Eltern und in die Gruppe. Alleine durch’s mehrmalige anschauen, lernen die Kinder die neuen Wörter oder neuen grammatikalischen Strukturen.

Wie kann Planet Pop konkret im Unterricht eingesetzt werden?

Nehmen wir die Unit 21 als Beispiel, "Animals and Plants in the Park".

Stunde 1:
Ein Warm-up mit einem Chant aktiviert die Klasse. Danach folgt ein Conversation Video mit den Figuren Alice und Hugo. Neue Wörter wie bee, flower, frog oder tree werden mit Flashcards eingeführt und anschließend mit dem Bewegungsspiel Jump-the-line gefestigt. Zum Abschluss sorgt ein Music Video mit Bewegungen für Motivation.

Stunde 2:
Mit Fly-flap werden die Vokabeln spielerisch wiederholt. Danach folgt ein CLIL-Teil zum Thema Bienen und Bestäubung, ergänzt durch interaktive Worksheets und kleine Rätsel.

Stunde 3:
Im Fokus steht die Grammatik – etwa can und can’t. Tutorial-Videos, Partnerarbeit und spielerische Aufgaben wie ein Würfelspiel helfen beim Verstehen und Anwenden.

Stunde 4:
Zum Abschluss werden Inhalte kreativ verarbeitet: Die Kinder singen die Karaoke-Version des Songs, gestalten ihren eigenen Park mit Tieren und präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse – eine ideale Grundlage für Portfolioarbeit und formative Beurteilung.

Beispielvideo von Planet Pop

Beispielvideo von Planet Pop

Für welche Schulstufen eignet sich Planet Pop besonders?

Planet Pop ist für die ersten 8 Schulstufen konzipiert worden. Aber grundsätzlich ist es für alle Englisch-Anfänger*innen geeignet. Es passt super für heterogene Klassen, weil du eben so gut differenzieren kannst. Wenn du eine bewegungsfreudige Gruppe hast – perfekt! Kinder bewegen sich viel zu wenig. Mit Planet Pop kommt erstmalig wieder Bewegung in die Klasse. Und das ist gut so, damit kurbelst du den Gehirndünger an und die Kinder können sich nach einer Tanzeinheit gleich besser konzentrieren. Wenn du digital arbeiten willst oder musst, ist Planet Pop ideal. Die Medienkompetenzen werden ganz nebenbei mittrainiert.

Gibt es Inhalte oder Features, die dir persönlich besonders am Herzen liegen?

Oh ja! Also mir liegt das bewegte Lernen total am Herzen. Diese Kombination von Musik und Bewegung – das zieht sich durch alles durch, und ich sehe einfach, wie nachhaltig das ist. Die Kinder vergessen das nicht mehr, wenn sie's mit Bewegung gelernt haben.

Die Differenzierung ist mir auch wichtig, weil... naja, wir haben ja alle unterschiedliche Kinder in der Klasse, also z.B. 25 verschiedene Gehirne, eines einzigartiger als das andere. Mit Planet Pop können wir wirklich allen Kindern gerecht werden und diese optimal fördern.

Und dieser Ansatz, die Kinder auf Augenhöhe zu treffen – dass wir ernst nehmen, wie sie heute ticken, wie sie sich verändert haben. Das ist mir persönlich sehr wichtig. Wir müssen uns umstellen, umdenken, neue Methoden und Didaktiken in die Klassenzimmer bringen. Digital ist die Zukunft und das ist nicht mehr aufzuhalten. Es geht um den richtigen Umgang in der Schule mit digitalen Medien. Davon beginnt nicht die „digitale Demenz“ sondern bei den vielen „Wischaktionen“ zu Hause und das stundenlang. Hier kann ein geregelter Umgang und das Wissen, wie digitale Medien zum erfolgreichen Lernen eingesetzt werden, besonders im Unterricht und bei Elterngesprächen helfen. Bei Planet Pop kommt ja noch die Bewegung ins Spiel, das ist einfach top!

„Wir begegnen Kindern auf Augenhöhe und nehmen ihre Lebenswelt ernst.“ Elisabeth Dokalik-Jonak

Welche Erfahrungen gibt es bereits aus den Schulen?

Es gibt Lehrer*innen an AHS und MS im Testlauf, die nicht mehr auf ihr altes Buch wechseln wollen, da die Kids wesentlich effizienter lernen, sich Vokabel und Grammatik merken und auch bei den Schularbeiten viel besser abschließen. Es braucht aber auch ein Umdenken, denn auch die Kinder, lernen anders. Das Visuelle ist einfach so stark geworden und „mit Planet Pop ist Englisch lernen cool geworden“, so eine AHS-Lehrerin aus Steyr.

Was möchtest du Lehrkräften mitgeben, die Planet Pop noch nicht kennen?

Ich würde sagen: Einfach ausprobieren. Auf die Planet Pop-Website gehen, ein Lied aussuchen, in den Englischunterricht integrieren und auf die Reaktion der Schüler*innen warten! Wirklich einfach. Es geht ganz einfach, man kann nach bestimmten Wörtern oder Grammatikinhalten suchen. Ein Klick und schon geht’s los. Wir stehen ja alle vor denselben Herausforderungen im Unterricht – die Kinder haben sich verändert, die Anforderungen sind gestiegen, die Zeit ist knapp. Und Planet Pop ist ... also für mich wirklich eine Lösung. Es trifft den Zeitgeist, wie sich Kinder wissen derzeit aneignen und fördert die Bewegung. Allein das schon hilft bei der Entscheidung zu einem neuen Lehrwerk zu wechseln.

Es ist modern, es ist kompetenzorientiert, aber es macht auch einfach Spaß. Übrigens, wenn man selber einmal ausfällt in der Klasse, ist Planet Pop ideal für alle Kolleg*innen beim Supplieren. „Click and play“ und schon geht’s los.

Also, mein Tipp: Einfach mal reinschauen, eine Einheit ausprobieren. Die Begeisterung der Kinder wird dich überzeugen, da bin ich mir sicher!

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